Rizinusöl Kur

Kastorölbehandlung

Wenn die Verbraucher Rizinusöl gut vertragen, wird eine Behandlung mit Rizinusöl einmal im Monat empfohlen. Hoffentlich bringt Ihre nächste Schönheitsbehandlung dank Rizinusöl die besten Ergebnisse! Rizinusöl ist ein gut verträgliches Abführmittel, das mit dem hier beschriebenen Verfahren auch etwas angenehm einzunehmen ist.

Gefahren und Nebeneffekte

Die aus den Kernen der Rizinussamen gewonnenen fetten Rizinusöle wirken erwiesenermaßen laxativ und können bei Verstopfungen kurzfristig eingenommen werden. Rizinus-Öl stimuliert den Verdauungstrakt zu gesteigerter Aktivität, entfernt darüber hinaus Feuchtigkeit und Elektrolyte aus ihm und reduziert die Aufnahme von Flüssigkeit aus dem Magen. Vorsicht: Rizinusöl ist kein mildes Kräuterabführmittel.

Das Produkt wirkt stark und ist daher nicht für den Langzeitgebrauch bestimmt. Rizinusöl ist im Unterschied zu anderen ölen in Verdünnungsalkohol lösbar und wird auch als Pflegemittel für Gesicht und Haar verwendet. Rizinusöl wird in der Volksheilkunde intern bei akuten Verstopfungen und Entzündungen des Darms, zur Empfängnisverhütung, zur Entfernung von Darmwürmern und zur Darmsanierung bei Fastenkuren verwendet.

Das Rizinusöl enthält als wirksamkeitsbestimmenden Bestandteil Rizinusöl. Rizinolsäure entwickelt ihre Wirksamkeit im Verdauungstrakt erst, nachdem gewisse Speisefettsäuren (Triglyceride) durch die Galle aus dem Körper abgetrennt wurden. Nur an dieser Stelle wird der Darmtrakt stimuliert und das darin enthaltene Mineralwasser wird nicht in den Verdauungstrakt eindringen.

Es hat sich gezeigt, dass diese Effekte zu der laxativen Wirkung von Rizinusöl geführt haben. Verstopfungen können durch verschiedene Faktoren verursacht werden: Nährstoffmangel (zu wenig Ballaststoffe), Umstellung der Ernährung (z.B. auf Reisen), mangelnde Bewegung, zu wenig Alkohol konsum, Stuhlreizunterdrückung (keine Zeit für die Toilette), Medikation (Eisenpräparate, Antidepressiva), Zuckerkrankheit, Darmentzündungen und so weiter.

Ungeachtet der Verstopfungsursache sprechen wir von einer verzögerten Darmentleerung, wenn der Hocker schwer und bauchig ist und der Gang zur Toilette weniger als drei Mal pro Woche möglich und notwendig ist. Verstopfungen werden oft mit Laxantien bekämpft, die - wie Rizinusöl - immer ein bestimmtes Restrisiko haben.

Die regelmäßige Verwendung von Laxantien kann zu Elektrolyterkrankungen wie z. B. einem Mangel an Kalium führen. Das Rizinusöl ist ein besonders effektives und kraftvolles Laxans. Rizinusöl wird in der praktischen Arbeit bei Verstopfung ohne organischen Ursachen (z.B. auf Reisen), bei (heute sehr seltenen) Wurmbehandlungen oder wenn eine besonders sichere Stuhlentleerung erforderlich ist, z.B. vor ärztlichen Interventionen im Rektum.

Die laxative Eigenschaft von Rizinusöl wird hauptsächlich durch den Inhaltsstoff Ricinolsäure verursacht. Sie wirkt nur im Verdauungstrakt. Die Gallenflüssigkeit (Galle teilt Fette) trennt dort gewisse Moleküle vom Rizinusöl ab. Dies führt zu einer vermehrten Produktion von Stickstoffmonoxid im Verdauungstrakt und zugleich zur Verhinderung von enzymatischen Lockerungen der Därme.

Durch diesen Vorgang regt der Verdauungstrakt eine erhöhte Aktivität an. So bleibt die Lösung im Verdauungstrakt und macht den Kot weich. Außerdem führen die gleichen hormonellen Stoffe dazu, dass der Verdauung kein Blut und keine Elektrolyte (z.B. Kalium) beigemischt werden. Der Einfluss von Rizinusöl kann daher in drei wichtigen Merkmalen zusammengefasst werden:

Im Falle einer akuten Obstipation können 1 bis 2 TL (5 bis 10 g) reines Rizinusöl einnehmen. Der Effekt beginnt nach 2 bis 4 Std. Das Rizinusöl auf leeren Bauch und wenn möglich nur einmal auftragen. Vergewissern Sie sich, dass sie nach dem Auftragen von Rizinusöl ausreichend ausgeruht sind, da der Stuhlgang (auch wässrig) stundenlang nach dem Auftragen wiederholt auftreten kann.

Hinweis: Gefahren sind nicht bekannt, wenn die vorgesehene Dosis (Tagesdosis 4 bis 6 g) Rizinusöl für kurze Zeiträume (ein bis fünf Tage) verwendet wird. Rizinusöl darf nicht bei vermuteter Darmobstruktion, Appendizitis, Darmentzündung und Abdominalschmerzen mit unbekannten Ursachen verwendet werden. Darüber hinaus dürfen Schwangerinnen, Stillende und Kleinkinder unter 12 Jahren kein Rizinusöl verwenden.

Das Rizinusöl ist als fertiges Arzneimittel in Form von raffiniertem Speiseöl zu haben. Das Rizinusöl beinhaltet fetthaltige öle, die nachgewiesenermaßen die Darmaktivität stimulieren und darüber hinaus die Aufnahme von Flüssigkeit und Elektrolyten aus dem Verdauungstrakt verhindern. Aufgrund dieser Wechselwirkung hat sich Rizinusöl als Abführmittel erwiesen und ist für den kurzfristigen Einsatz bei Verstopfungen ohne organischen Ursachen geeignet.

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