Schizoid Therapie

Die Schizoidtherapie

Personen mit einer schizoiden Persönlichkeitsstörung haben eine tiefe Kontaktstörung mit anderen Menschen. Schizoide Persönlichkeitsstörungen sind charakteristisch für den Therapieprozess. Die schizoide Persönlichkeitsstörung: Überblick über die Behandlung und Therapie dieser Erkrankung.

Übergang zur Normalisierung - schizoidaler Persönlichkeitsstil (nach Kuhl & Kazén)

Personen mit einer geschlechtsneutralen Verhaltensstörung haben eine tiefe Kontaktsituation mit anderen Menschen. Diese haben nur eine kleine Begabung, Empfindungen - vor allem Glück - zu vermitteln und erscheinen so für andere oft holzig und erstarrt. Oft wohnen sie in Abgeschiedenheit und haben wenig Sozialkontakte. Oft zieht er sich in Phantasien zurück - vielleicht, um den Mangel an Kontakten und die permanente gesellschaftliche Isolierung auszugleichen.

Sie nehmen nähere gesellschaftliche Beziehungen oder von aussen auferlegte Änderungen als Bedrohung wahr und agieren dann oft mit einem abrupten Ausstieg. Manche Betroffene haben im Laufe der Zeit oft starke Stimmungsschwankungen oder befürchten. Wer zu intensiveren Kontakten im privaten oder beruflichen Leben verpflichtet ist, reagiert mit Ängsten. Allerdings kann die Erkrankung unter guten Voraussetzungen gelegentlich gelindert werden - zum Beispiel, wenn jemand in einen (!) anderen Menschen eintritt.

Der 55-Jährige beschäftigt sich mit der Chemie. Ansonsten hat er keinerlei persönlichen Kontakt. Daniels Selbstverständnis ist unscheinbar. Daniels Bericht über seine Jugend erzählt, dass seine Frau ernsthaft erkrankt war und viel Zeit in der Klinik verbracht hat, als er zwei bis vier Jahre jung war. Während dieser Zeit dürfte Daniels Haltung entwickelt worden sein: "Es ist keine gute Sache, Verbindungen zu anderen Menschen herzustellen, denn sie werden mich wohl wieder zurücklassen.

"Bereits in seiner Kinder- und Jugendzeit meidete Daniels Kontakt und Beziehung zu anderen. Bereits während des Chemie-Studiums bekam er oft Angst und Schrecken. Personen mit einem geschlechtsspezifischen Personalstil - der einer geschlechtsspezifischen Persöhnungsstörung gleicht, aber weniger ausgeprägt ist - sind einsam und reserviert in gesellschaftlichen Konflikten. Sie sind in diesen Tätigkeiten oft von Erfolg gekrönt und erhalten auch dadurch Beachtung, dass sie aufgrund fehlender sozialer Verbindungen zeit- und raumbezogen sind.

Was sind die typischen Beschwerden für eine psychische Erkrankung? Eigenschaften nach DSM: Es gibt ein tiefes Muster des Verhaltens, das durch Distanz in den gesellschaftlichen Verhältnissen und einen begrenzten Ausdrucksbereich von Empfindungen geprägt ist. In der Regel tritt die Erkrankung erst in der Spätjugend oder im Frühalteralter auf, kann aber auch früher auftreten.

Sie sind nicht organisch und treten nicht ausschliesslich im Zuge einer anderen Geistesstörung auf - vor allem nicht bei einer schizophrenen, infektiösen Krankheit mit Wahnsymptomen oder einer schweren Funktionsstörung (eine ausgeprägte Kommunikationsstörung und soziale Beziehung, die es seit der frühesten Kindheit gibt).

Laut DSM müssen zumindest vier der nachfolgenden Voraussetzungen erfuellt sein: Erstens: Menschen wünschen oder genießen keine enge Beziehung. Die Eigenschaften sind den ICD-10-Kriterien sehr ähnlich: Wie verbreitet ist eine psychische Störung der Schizophrenie? Schätzungen zufolge ist weniger als ein Prozentpunkt der Population von einer psychischen Störung der Persönlichkeitsschizoide befallen.

Welche möglichen Gründe gibt es für eine schizoide Personsstörung? Es wird davon ausgegangen, dass die Betreffenden gentechnisch prädisponiert sind - denn die Erkrankung tritt öfter in einer Familie auf, in der ein Angehöriger an Altersschizophrenie leidet. Kommen dazu noch erschwerte Kindheitsbedingungen wie seelische Beeinträchtigung, Misshandlung oder seelische Erkrankungen der Erziehungsberechtigten, kann dies die Entwicklung der Erkrankung fördern.

Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Erkrankten in ihrer Jugend immer wieder versuchten, mit anderen in Berührung zu kommen und immer wieder erlebten, dass sie überhaupt nicht oder negativ reagierten. Es wird auch davon ausgegangen, dass Menschen mit einer schizoiden Verhaltensstörung zwar Empfindungen wie Ärger oder Ängste verspüren, diese aber nicht richtig zum Ausdruck bringen können - und so vermeidet man vermehrt Bekanntschaften und enge Bindungen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Betreffenden aus kognitions-, verhaltens- und therapeutischer Perspektive kaum subtile Anhaltspunkte für Empfindungen in anderen Menschen wahrnehmen können und daher kaum auf emotionale Stimuli anspricht. Darüber hinaus können sie aufgrund der permanenten gesellschaftlichen Isolierung ein Defizit an Sozialkompetenz aufweisen und haben es daher schwierig, zufriedenstellende Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.

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