Schmerztherapie

Schocktherapie

Der Begriff Schmerztherapie umfasst alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Schmerzreduktion führen. Was ist die optimale Schmerztherapie bei Rückenschmerzen? Der chronische Schmerz ist eine eigenständige Krankheit.

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Als Schmerztherapie werden alle Therapiemaßnahmen bezeichnet, die zu einer Schmerzreduktion anregen. Weil gerade die Therapie von chronischen Schmerzzuständen einen fachübergreifenden Charakter hat, wird hierfür oft der Terminus Schmerzbehandlung benutzt. Unter diesem Oberbegriff versteht man alle Planungs-, Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen, die für die Ausgestaltung einer wirksamen Schmerztherapie notwendig sind.

Darunter fallen unter anderem schmerzbedingte Interventionen, schultherapeutische Massnahmen, Erkrankte, die Erfassung und Durchführung der Schmerztherapie. Das Konzept der multi-modalen Schmerztherapie basiert auf einer Kombinationsschmerzbehandlung, die eine fachübergreifende Versorgung von Patientinnen und Patientinnen mit schwerwiegenden Erkrankungen (z.B. Wirbelsäulenerkrankungen), einschließlich Krebsschmerzen mit psychiatrischer, psychosomatischer oder psychologischer Disziplin, nach einem medizinischen Behandlungskonzept mit Therapiemanagement beinhaltet.

Dass chronischer Schmerz seinen eigenen Krankheitsgehalt erreichen kann und spezielle Behandlungs- und Erleichterungsformen erfordert, führte in den 40er Jahren zur Errichtung der ersten Schmerzzentrum in den USA. Der 1994 gestorbene John J. Bonica zählt zu den Begründern der heutigen disziplinübergreifenden Schmerztherapie. Erst seit den 1970er Jahren gibt es in Deutschland Schmerztherapieeinrichtungen.

An der Mainzer Uni wurde unter Rudolf Frey und Hans Ulrich Gerbershagen die erste Schmerzzentrum errichtet. In Frankfurt am Main (Dres. Flöter) und Hamburg (Dres. Jungck) wurden im Jänner 1982 die ersten beiden Lackpraxen von Medizinern eröffnet, die zuvor als Oberärzte eine Schmerzambulanz aufgebaut hatten.

Akuter Schmerzzustand ist als Warnung und als Indikator für die Diagnostik der Grunderkrankung nützlich und hat daher eine bedeutende soziale Bedeutung. Dadurch lässt der schmerzhafte Zustand in der Regel nach und verschwindet nach einer bestimmten Zeit, für die es empirische Werte gibt. Chronische Beschwerden überleben diese erwartete Zeitspanne, in der in der Regel eine Wundheilung eintritt.

Für diese Persistenz der Beschwerden gibt es bei den betreffenden Patientinnen und Patientinnen mehrere kausale und persistente Ursachen, die im körperlichen, psychologischen und gesellschaftlichen Umfeld gefunden oder vermutet werden können. Eine umfassende, interdisziplinäre Schmerzbehandlung ist von entscheidender Bedeutung. Bei chronischen Beschwerden ist die Therapie mit herkömmlichen Schmerzmitteln allein nicht ausreichen.

Das Schmerzempfinden kann durch Medikamente wie folgt beeinträchtigt werden: Krämpfe der Glattmuskulatur werden durch Spasmolytika und Metamizole gelindert. Durch Lokalanästhetika werden die schmerzempfindlichen Rezeptoren betäubt (Infiltrationsanästhesie). Nicht opioide Analgetika reduzieren die Empfindlichkeit von Schmerzempfängern. Die Lokalanästhesie unterbricht die Übertragung von Schmerzreizen in dezentralen Nervensystem ("Leitungsanästhesie") und Zentralnervensystem ("Spinalanästhesie"). Die Schmerzmittel gegen Opiate verhindern die Übertragung von Schmerzreizen im Wirbelsäulen- und Gehirnbereich (Thalamus), indem sie die abnehmenden Hemmungspfade unterstützen.

Die Ballaststoffe verzweigen sich vom ansteigenden Schmerzpfad, was unmittelbar zu einer Erhöhung der Aufmerksamkeit/Bewusstsein und zur Stimulation des Herz-Kreislauf- und Atemsystems führt. Psychopharmazeutika (Beruhigungsmittel wie z. B. Beruhigungsmittel wie z. B. Beruhigungsmittel, Benzodiazepine und Neuroleptika) wirken auf die Schmerzbehandlung im Unterbewusstsein. Arzneimittel sind die klassischen Methoden der Schmerzbehandlung. Zu den typischen Analgetika gehören Opiate und Nicht-Opiumanalgetika sowie adjuvante Mittel, die die Ursache von Beschwerden beeinträchtigen (z.B. kortisonbedingte Entzündung, Vasospasmen mit Spasmolytika, Nitrate).

Für die Schmerztherapie gibt es die folgenden Substanzklassen: Für die medikamentenbasierte Schmerztherapie schlägt die WHO einen dreistufigen Ansatz vor, der zunächst für die Schmerztherapie und Palliativbehandlung [9] von Tumoren (Krebsschmerztherapie[10] bei Krebsschmerzen[11]) konzipiert wurde. Zur adjuvanten Schmerztherapie können Mittel gegen Depressionen (z.B. Amitriptylin), Neuroleptika oder krampflösende Mittel (z.B. Carbamazepin, Gabapentin) eingesetzt werden.

Je nach Isolierung der Nervosität werden mit steigender Dichte des Betäubungsmittels zunächst die vegetative, dann die sensible und zuletzt die motorische Nervosität durchbrochen. In der so genannten Kalten Anästhesie werden die schmerzhaften Rezeptoren der Hautnerven durch den Einfluss von Kälte unterdrückt. In der ausgedehnten Kryoanalytik werden z. B. in Gelenkenkapseln der Lendenwirbelsäule Nervenschmerzrezeptoren mittels einer Kaltsonde mit Flüssigstickstoff abgeschaltet/zerstört, was zu einer nachhaltigen Schmerzbefreiung in den befallenen Gelenkbereichen führt.

Eine Vollnarkose zur Schmerztherapie wird nur zur Behandlung von verhältnismäßig kurzen und sehr schmerzhaften Erkrankungen (Operationen, Verbandswechsel, Polytraumata, etc.) angewendet. Vom empfindlichen Nerv der Schale bis zu den Vegetationsnerven der Organe verlaufen die Kutiviszersalen Reflexen (z.B. erwärmte Kompressen auf der Schamlippenhaut bewirken eine Lockerung des Darms).

Darüber hinaus gelangen die empfindlichen Energien dieser Hautbereiche (= Kopfzonen) in gleichem Maße wie die empfindlichen Energien der zugehörigen Organe in das Rückgrat, so dass bei Schmerzbeschwerden des Innenorgans auch in der zugehörigen Kopfzone eine Hypersensibilität oder ein Schmerz auftritt ( "Schmerzen im Linksarm" bei Angina pectoris oder Herzinfarkt).

Empfindliche Stimuli aus dem Bereich der Muskulatur, des Bindegewebes (BGW), des Periosts und der skelettartigen Muskulatur wirken neben empfindlichen Stimuli auch über Reflexionslichtbögen sowohl auf die Innenorgane als auch auf die Rumpfmuskulatur und auch von einem Körper zum anderen (siehe Abb. Reflexlichtbögen des Rückenmarks). Es kann gesagt werden, dass die internen Organe durch die Nervstrukturen auf die Oberfläche des Körpers ragen (sogenannte Kopfzonen).

Dadurch kommt es zu einer verbesserten Blutzirkulation und Entspannung der Muskeln und damit zu einer Schmerzreduktion für diese Körper. Darüber hinaus werden durch die erhöhte Blutzirkulation die Stoffe, die im Falle einer Gewebeschädigung die Schmerzsensoren irritieren, rascher entfernt. Auch ätherische öle (z.B. Rosmarin, Thymian und Waldkiefer) fördern die Blutzirkulation, entspannen die Muskeln und lindern so Schmerzen. Die manuelle lymphatische Entwässerung, z.B. nach Traumata und chirurgischen Eingriffen, kann auch zur Schmerzbekämpfung bei RA (rheumatoide Arthritis) und CRPS I (Morbus Sudeck, Sympathiestreflexe Dystrophie) eingesetzt werden.

Ebenso können Hitze- und Kaltanwendungen die internen Organen beeinträchtigen. Der elektrische Fluss durch die oben erwähnten Reflexpunkte sorgt neben der unmittelbaren Muskelstimulation für eine verbesserte Durchblutung, Muskelrelaxation und damit für eine Schmerzbefreiung der Innenorgane. Darüber hinaus führen Reizungen der empfindlichen Nervensysteme dazu, dass einerseits die Stressrezeptoren weniger empfindlich werden und andererseits die Freisetzung der körpereigenen Toporphine steigt.

Diese Therapie wird zur Schmerzlinderung oder zur Behebung von Beschwerden und anderen Beschwerden eingesetzt: HWS-Syndrom, Brustwirbelsäulensyndrom, LWS-Syndrom, Arthrose, Turnschäden, Kreislaufstörungen, Neuralgien, Myalgie, Narben- und Phantomschäden, Bruchschmerzen, Beckenbodenschmerzen. Eine besondere psychische Belastung ist die Erkrankung "Schmerz". Sie ist mit dem Hubschrauber über das Limbosystem (Triebe, Emotionen, Primärgedächtnis, Tag- und Nacht-Rhythmus usw.) verbunden, das mit Unterstützung der Hormondrüse (Hormonzentrum), des Vegetations-, Sensibilisierungs- und Bewegungsnervensystems Survival-Programme durchführt.

Der Schmerz wird von Unruhe und oft auch von Aggression begleitet. Vor allem die Furcht vor dem erneuten Auftreten von Schmerz (Angst vor Schmerz) führte zur Vermeidung von (vermeintlich) schmerzverursachenden Bewegungsabläufen und schließlich zu einer deutlichen Vermeidung von Bewegungsabläufen im Allgemeinen ("Ich muss mich schonen"). Die chronischen Beschwerden (insbesondere die Erfahrung, dem Schmerz ausgeliefert zu sein) verursachen oft eine Depression, die den Schmerz unterdrücken oder intensivieren kann.

Dazu erfahren die Betreffenden, welche ihrer Verhaltensmuster und Überlegungen im Umgangs mit dem Thema Leid und ggf. auch schmerzverstärkende Maßnahmen abträglich sind. Es werden alternativ vorteilhafte Verhaltensmuster und Überlegungen entwickelt oder kommuniziert. Verfahren der psychischen Schmerzbehandlung: Relaxation: In Stress- und Stresssituationen tritt der Schaden häufiger auf; andererseits ist zu erkennen, dass die empfundene Intensität des Schmerzes im Entspannungszustand nachlässt.

Daher sollten unterschiedliche Entspannungsmethoden sehr sensibel eingesetzt werden, z.B. Aufmerksamkeitsführung: Dabei geht es darum, den Schwerpunkt der Wahrnehmung weg vom Schmerzen hin zu anderen (inneren oder äußeren) Inhalten zu richten, z.B. nicht schmerzhaften Körperteilen, einem Denken, einer Idee oder außerhalb eines Bildes, einem Gesprächsthema usw. Der Schwerpunkt sollte auf den schmerzhaften Teilen des Körpers liegt.

Nützliche Überlegungen wie "Heute ist der Schmerzen schon weniger schwer als früher", "Alles ist flüchtig, auch der Schmerz", "In der Zukunft hat mir xy geholfen" etc. Operationelle Verfahren zur Reduzierung des Vermeidungsverhaltens,[20] z.B. zeitabhängige Medikamenteneinnahme: Die Einnahme von Medikamenten sollte nicht bei Bedürftigkeit, sondern regelmässig zu einem fixen Zeitpunk erfolgen, da sonst das Schmerzregelvorgang (Vermeidungsverhalten) durch Negativverstärkungen erhalten wird (siehe Operanzkonditionierung ) und das Abhängigkeitspräventionsrisiko hoch ist.

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Psychische Schmerztherapie. Springen Sie hoch zu: abc Paul Nilges, Harald C. Traue: Psychische Gesichtspunkte des Schmerz.

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