Schönheit

Schicklichkeit

Die Schönheit als Kontrast zur Hässlichkeit ist ein abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten der menschlichen Existenz verbunden ist. Schönheit zieht uns an, weckt eine tiefe Sehnsucht in uns. Immer auf der Suche nach Schönheit. Wer als schön gilt, hängt vom Zeitgeist der jeweiligen Kultur ab.

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Sie wird als Sinnbild der Schönheit angesehen. Die Schönheit als Kontrast zur Häßlichkeit ist ein abstraktes Konzept, das mit allen Facetten der Existenz des Menschen in Verbindung gebracht wird. Der Sinn dieses Wortes bezieht sich vor allem auf die Philosophie der ästhetischen Wissenschaft. Die Werte, auf denen der Name "Schönheit" basiert und wie er sich begründet, sind auch Gegenstand der natur- und geisteswissenschaftlichen Forschung.

In der Alltagswelt wird "schön" meistens als etwas beschrieben, das einen besonders wohltuenden Effekt hinterlässt: ein wunderschöner Korpus, ein wunderschönes Stück Musik, eine wunderschöne Abfolge von Bewegungen im Tanzen, aber auch Erfahrungen wie Streicheleinheiten. "Die eine ist die Gnade, die andere die Würde. "Kunst- und Schriftsoziologie haben einen wichtigen Beitrag zur Schönheitssoziologie geleistet, während z.B. in der Geschlechterforschung die "Schönheit einer Frau" oft als ideologisch verdächtigt wird und die Ökosoziologie darüber verschweigt.

Die Schönheit zu bestaunen ist seit der Urzeit eines der bedeutendsten philosophischen Thematiken. Selbst Platon befasst sich in seinem Symposium damit, wie sich Schönheit auf Menschen auswirkt. Die Schönheit wird in der mittelalterlichen Weltanschauung als die "Herrlichkeit der Wahrheit" betrachtet, eine Charakteristik der Überlegungen, die von ihrer Entsprechung mit der Realität abhängig ist.

Die moderne Weltanschauung befasst sich dann mit der Fragestellung, was Schönheit ist. Der Name dieser Philosophiedisziplin wurde von Alexander Gottlieb Baumgarten von 1714-1762 erfunden, dessen Aesthetica (1750/58) ein ganz anderes philosophisches Arbeitsfeld eröffneten. Schönheit wird nicht mehr als eine Sache von Objekten verstanden, sondern als ein Verstand.

Schönheit ist für ihn die Perfektion des Sinnenwissens. Wie seine Vorfahren in der Philosophie, Herr Dr. Wilhelm Leibniz und Herr Christian Wolff, unterteilte er die kognitiven Fähigkeiten des Menschen in Ober- und Unterkapazitäten, in logisches und sinnliches Erkennen. WÃ?hrend die Logik das einzige Mittel war, um zu einem sicheren Wissen zu kommen, wurde das Sinneswissen mit Argwohn betrachtet:

Nun vertrat er die Auffassung, dass klares und eindeutiges Wissen nur durch den mittleren Schritt der "dunklen" Wahrnehmung gewonnen werden kann. Dies sollte nun das Thema der neuen Philosophie der ästhetischen Wissenschaft sein. Die ( (theoretische) Ãsthetik Baumgartens befasst sich mit der Perfektion des Sinneswissens (perfectio cognitionis sensitivae). Das Vervollkommnen dieses Wissens ist Schönheit, seine Fehlerhaftigkeit (§ 14).

Das Hauptaugenmerk von Herrn Dr. med. Baumgarten liegt auf dem "schönen Denken". Seine Schönheit ist als innerer Zusammenhang der Ideen und die Übereinstimmung des Ausdruckes mit dem Objekt und mit sich selbst zu definieren. Am einflussreichsten ist die Philosophie der Schönheit in der heutigen Zeit wohl von Immanuel Kant. Kant hat hier Schönheit als Subjekt einer besonderen Urteilstätigkeit definiert: der ästhetischen Beurteilung oder der Beurteilung des Geschmacks.

Nach Kant beruhen ästhetische Beurteilungen auf privatem, subjektivem Empfinden von Vergnügen oder Aversion, Begierde oder Unzufriedenheit. In dieser Hinsicht könnte man meinen, dass das, was wir selbst genießen, schlichtweg wunderschön ist. Doch Kant bemerkt einen Unterschied: Über das Schöne wird nicht gestritten, denn jeder fühlt etwas anderes und wird es einräumen.

Die ästhetischen Beurteilungen hingegen sind subjektiv, aber sie haben ein Recht auf Universalität - wer die Schönheit eines Objekts beurteilt, beansprucht auch ein Gericht, dem andere beipflichten. Die Schönheit hat also den Anschein der Subjektivität des Publikums. Im Gegensatz zum Angenehmen können Schönheit und Genuss einigermaßen umstritten sein, denn jedes Geschmackurteil setzt voraus, die Gefühle anderer zu beurteilen.

Basis dieses Arguments ist die Unterscheidung zwischen dem Gut, dem Wohlgefallenen und dem Schoenen. Gutes, Schönes und Angenehmes basiert auf unserem subjektivem Gefühl des Wohlbefindens, der Begierde im Unterschied zu Unzufriedenheit und Unzufriedenheit. Die Beurteilung des Schoenen ist jedoch die einzigste, die das persoenliche Eigeninteresse am Objekt nicht beruecksichtigt (und nicht beruecksichtigen darf, sonst wird es verzerrt).

Deshalb bezeichnet Kant Schönheit in einer bekannten Formel als "uninteressantes Vergnügen". In seinem dreiteiligen Buch über ästhetische Gestaltung setzt sich Hegel mit den Fragen von Schönheit und Gegenwartskunst auseinander. Schönheit wird von ihm als " die Sinnlichkeit der Idee "[3] bezeichnet. So kann Schönheit vor allem in der Malerei verwirklicht werden, die Hegel als " die Verbindung zwischen reinem Denken, der übernatürlichen Umwelt und der sofortigen, jetzigen Empfindung "[4] betrachtet.

So repräsentiert sie intellektuelle Gehalte (Ideen) mit Objekten unserer Empfindung (sinnliche Erscheinung). Die Schönheit in der Künste ist unter anderem ein Forschungsobjekt der Kulturgeschichte. Ab 1755 entwickelt Johann Joachim Winckelmann in seinem 1764 veröffentlichten Gesamtwerk Die Historie der Altertumskriterien für eine ästhetische Schönheit und benennt einen klassizistischen Stil, den er zum Massstab für seine Bewertung macht.

Der Fokus liegt auf der Suche nach Schönheit. Mit dem Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) wurde der Ausdruck des Ideals auf die Malerei reduziert: Es ist die Aufgabenstellung der Malerei, die absolute Vorstellung als Ideale sinnlich darzustellen. Auch in der Sparte "Schönheit" wird seit der Neuzeit die Frage nach der künstlerischen Qualität gestellt.

Die " Schönen " sind nicht mehr die "Herrlichkeit der Wahrheit", sondern im Gegensatz dazu die "Verschönerten", "Geschmeichelten" (siehe auch Idealisierungen (Psychologie)) und damit "Unwahrheiten". Das gesamte Konzept von "Mode" und "Mode" nimmt somit den charakteristischen Aspekt von "frivol" und "unwahr" und damit "unkünstlerisch" in Relation zur bildenden Künste an. In extremen Fällen wird ein zu hübsches Schmuckstück als "Kitsch" oder Ornamentobjekt beschrieben.

Alternativästhetiken wie das "Erhabene", "Hässliche", "Interessante" oder "Authentische" lösen in der modernen Malerei immer mehr das "Schöne" ab, von dem man kein Konzept mehr machen kann oder wird. Die Schönheit in der Medizin hängt oft vom Erfolg der Bilder der kosmischen Eintracht ab. Die Eignung der Mittel für die musikalische Arbeit nimmt einen besonderen Stellenwert ein.

In vielen Fällen ist Schönheit in der Kunst mit der Entwicklung der eigenen Musiksozialisation verbunden. Theodor W. Adorno verstand die 12-Ton-Technik als Ablehnung von Schönheitsidealen und Eintracht. Auch in der Welt sollte die Geschichte der Menschheit ihren Niederschlag finden. Musikästhetische Auseinandersetzung mit den Verbindungen zwischen Schönheit und Kunst. Die Schönheit nimmt ebenso eine wichtige Stellung ein wie die ästhetische Komponente der empirischen Untersuchung.

Die Auseinandersetzung mit individuellem Erleben und Handeln mit Hilfe experimenteller Verfahren steht im Mittelpunkt der Experimentalästhetik. Vor allem die Wahrnehmbarkeit von Kunstwerken[5], Musiktiteln oder modernen Objekten wie Websites[6] oder anderen IT-Produkten[7] wird erforscht. Neuroästhesie ist eine sehr junge Sportart, die Neurowissenschaften, Schönheitswahrnehmung und Künste einander anzunähern sucht.

8 ] Neuroästhesie ist Teil der Versuchsästhetik. In der Evolutionsästhetik geht es um den entwicklungsgeschichtlichen Ursprung und die Entstehungsgeschichte der Ästhetischen Wahrnehmung. In der Evolutionsästhetik werden Ergebnisse der Ethnologie, Archeologie, Evolutionsbiologie und Kognitionsforschung verwendet. Schönheit ist auch in der Mathe von Bedeutung, denn viele der mathematischen Gegenstände werden als " wunderschön " angesehen.

Das, was im Alltag als "schön" gilt, hängt bis zu einem bestimmten Grad von sich ändernden "Schönheitsidealen" ab. Noch extremer ist die Behauptung, dass in den heutigen Industrienationen besonders dünne Menschen nur deshalb als hübsch angesehen werden, weil es eine Fülle von Lebensmitteln gibt, während unter anderen Bedingungen fettleibige Menschen, die durch ihre Fülle an Körperlichkeit Wohlbefinden zeigen, als hübsch beschrieben werden würden.

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