Selbsttherapie Angst

Eigene Therapie Angstzustände

Du solltest in der Situation bleiben, bis die Angst von selbst deutlich nachgelassen hat. Und wenn Angst zu einer Störung wird: Furcht ist ein bedeutendes Gefühl, das uns schützt. Aber wenn die Angst außer Kontrolle gerät, lähmt sie und macht einen unfrei. Er hat Angst, dass sein Mann seinen Job verlieren könnte, seine Kinder könnten Unfälle haben und sie selbst Krebs bekommen könnte.

Die Möglichkeiten für Sie

Du wirst vielleicht bemerken, dass du plötzlich Orten oder Szenarien ausweichen wirst, die an sich nicht gefährlich sind und die dir in der Vergangenheit nichts ausmachten. Ist die Angst nicht zu groß, solltest du dich bewußt an die Plätze oder Gegebenheiten begeben, die die Angst immer wieder verursachen - also solltest du dich deiner Angst stellen. Die Angst ist nicht zu groß.

Du solltest in der Lage bleiben, bis die Angst von selbst klar abgebaut ist. In der " Auseinandersetzung " mit den ängstlichen Zuständen oder Stimuli kannst du erleben, dass nichts Schlechtes geschieht. Dies sollte dazu führen, dass die Angst mit der Zeit ganz oder nahezu völlig verschwindet.

Zum Beispiel, wenn du Angst vor einem Hund hast, solltest du dich ganz bewußt in seiner Umgebung befinden und ihn auch berühren oder ernähren. Wer sich in der U-Bahn unwohl fühlt, sollte mit der U-Bahn bewußt größere Entfernungen zurücklegen und nicht absteigen, auch wenn er sich ängstlich fühlt und fliehen möchte.

Wenn Sie vor einem Vortag oder einer Publikumsaufführung viel "Lampenfieber" haben, sollten Sie immer in solche Situation gehen, sie als Challenge und Übung betrachten, bis der Vortag oder die Performance für Sie einfach und vielleicht auch unterhaltsam ist. Wenn es " normalerweise " ist, erregt oder ängstlich zu sein, kannst du Atmungsübungen oder Entspannungstherapien anwenden oder dich selbst davon aussprechen (z.B. " Ich werde gesund").

Ich habe es in vergleichbaren Fällen geschafft."). Du solltest jedoch nicht davor zurückschrecken, Hilfe zu holen, wenn du feststellst, dass du deine Angst nicht allein kontrollieren kannst. Es ist sehr wertvoll, dass du dich nicht mit deiner Angst und deinen Grenzen abfindest! Die Beteiligung an einer Selbsthilfe-Gruppe kann auch ein guter Weg sein, um zu erfahren, wie man mit Ängsten umgeht.

Unter keinen Umständen solltest du die Umstände vermeiden, die dich erschrecken. Dieses Ausweichverhalten führte, wie bereits erwähnt, zu einer Verhärtung der Angst und kann mit der Zeit noch ansteigen. Obwohl dies für kurze Zeit Abhilfe schafft, bedeutet dies, dass man zunehmend auf die Substanzen zur Bekämpfung von Angst und Schrecken angewiesen ist.

Falls Ihr Hausarzt Ihnen ein Medikament gegen Angstzustände verordnet, besprechen Sie mit ihm, ob es Sie süchtig machen kann. St. Schmidt-Traub und T.-P. Lex (2005): Angst und Depressionen.

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