Sensomotorische Integrationsstörung Symptome

  • In der Praxis zeigen sie oft die folgenden typischen Symptome: Je nach Art und Subtyp der Erkrankung variieren die Symptome, die erkennbar sind, daher wird zunächst auf die oben genannten Symptome hingewiesen. Probleme, die in der Praxis auftreten, sind in der Regel eine Kombination verschiedener Symptome. Schon im Säuglingsalter können betroffene Kinder Symptome haben, die auf die Erkrankung hinweisen:

Sensorikintegration

Wofür steht die Sinnesintegration? Sensory Integrations (SI) ist die sensible Ordnung, der Abbau und die Bearbeitung von sensorischen Anregungen im ZNS. Ist der Empfindungsfluss nicht organisiert – d.h. es kommt zu keiner entsprechenden Bearbeitung im ZNS – kann kein gezieltes und geplantes Handeln auf die Umgebungsreize erfolgen.

Mit welchen Symptomen ist eine Funktionsstörung der Sinnesintegration verbunden? Oftmals treten folgende typischen Symptome auf: Zeigt die Erstdiagnose der komplexen Leistung, dass das Kleinkind eine Ergotherapie benötigt, betreibt der im SI geschulte Therapeut eine zielgerichtete Diagnose mit Unterstützung von klinischen Befunden, Eltern-Fragebögen für alltägliche Befragungen und Gespräche sowie speziellen SI-Prüfverfahren.

Anhand einer Klettertreppe, eines Klettergerüsts, einer Schaukel, eines Schaumstoffkissens, verschiedener Gymnastikmatten und einer Klapphängematte erhält das Kleinkind eine Vielzahl von sensorischen Erfahrungen, die es zu einer sinnvollen Kombination erlernt. Die SI-Therapie konzentriert sich auf die Mediation und Aufbereitung von Gleichgewichts-, Propriozeptiv- und Tastreize. Mithilfe des Therapeuten erlebt das Kleinkind Erfolge und kann so Selbstvertrauen und Unabhängigkeit aufbauen.

Die Kinder lernten „spielerisch“ und das dabei entstehende Erfolgserlebnis ist hoch motivierend. Ein engagiertes, interessantes Kleinkind hat wesentlich mehr Lernerfolg. Zielsetzung der Behandlung ist eine gute Wahrnehmbarkeit und Bearbeitung von Selbst- und Tiefensinn, von Balance und Haptik sowie eine Verbindung mit den anderen Sinnesorganen als Grundlage für wirtschaftliches Selbstlernen.

Zielgerichtete Reize unterstützen das Baby beim aktiven Handlen und Erkunden, um seine neuronale Struktur zu reifen und zu verbessern.

Sensorische Verarbeitungsstörung – Ursache, Symptome & Therapie

Eine Erkrankung der Sinneswahrnehmung ist eine Erkrankungsgruppe, die mit Problemen bei der Sinnesintegration unterschiedlicher Stimuli einhergeht. Aufgrund der gestörten Stimulusverarbeitung reagiert der Betroffene ungünstig auf seine Umgebung. Bei der Ergotherapie kann die Sinnesintegration verbessert werden. Es werden also Stimuli aus dem eigenen Selbst ebenso wie Stimuli aus der Umgebung wahr genommen.

Der Zusammenhang zwischen inter- und extero-zeptiven Wahrnehmungsstimuli schafft eine Sinnesintegration. Nur durch die Kombination von Reizen ist es dem Menschen möglich, den eigenen Organismus gezielt für Aktionen als Antwort auf exteremotionale Sinneseindrücke zu nutzen. Ein sensorischer Verarbeitungsstörung tritt auf, wenn die Multisensorik nicht mehr in ausreichendem Maße auftritt und der Patient nicht in der Lage ist, auf die speziellen Umgebungsanforderungen angemessen zu reagieren.

Dabei ist die Beeinträchtigung der sensorischen Verarbeitung durch Probleme bei der Einbindung von Impressionen unterschiedlicher Sensorsysteme geprägt und verursacht vor allem eine reduzierte Effizienz. Störgrößen der sensorischen Verarbeitung können in drei Abschnitte unterteilt werden: Als Teil des Hirnstamms ist das Mittehirn an der Multisensorik mit individuellen Verarbeitungspfaden interessiert. Von dort aus wandert die Sinnesinformation in andere Hirnareale, insbesondere in die Emotionszentren, Gedächtnis- und Kognitionszentren.

Störungen der Übertragungsvorgänge beeinträchtigen die Auswertung der Stimuli und erschweren so die Reaktionen auf Stimuli. Für eine Beeinträchtigung der sensorischen Verarbeitung können sowohl gentechnische als auch neuronale Ursachen berücksichtigt werden. In einer aktuellen Hypothese heißt es, dass nach dem Auftreten von multisensorischen Stimuli im Stirnlappen vielschichtige Komplettsysteme aktiv werden, die ebenso komplex wirken.

Dieses Verfahren ersetzt die automatische Einbindung von multisensorischen Reizen. Darüber hinaus wurden unübliche Gefüge in der weissen Materie der Erkrankten gefunden, die für das Erscheinungsbild einer gestörten sensorischen Wahrnehmung kausal sein können. Die Symptome von sensorischen Verarbeitungsstörungen sind besonders unterschiedlich und richten sich in starkem Maße nach der Krankheit.

Für die Diagnose sind nur Fehlfunktionen mit klaren Funktionseinschränkungen relevant. Mitunter sind sich die von taktiler Hyposensitivität betroffene Menschen der Schmerzempfindlichkeit nicht bewußt. Bei sensomotorischen Erkrankungen entsteht ein langsamer und unkoordinierter Gesamteindruck, der mit schwerfälligen bis mangelhaften motorischen Fähigkeiten verbunden ist. Bei sensorischer Unterscheidung werfen die Patientinnen und Patienten oft Objekte ab oder haben Probleme mit Alltagsanforderungen wie dem Anrichten.

In der Regel beruht die Diagnostik einer Beeinträchtigung der sensorischen Verarbeitung auf der Ausführung von Standardtests, der Analyse nach Standardfragebögen und Beobachtungsstandards. Zu den standardisierten Prüfungen und Diagnosen gehören der Sensorische Integrations- und Praxistest, der DeGangi-Berk-Test der Sensorischen Innovation und der Sensorische Funktionstest bei Säuglingen. Zu den standardisierten Fragebögen für die Diagnostik gehören das Sensorische Profil, das Sensorische Profil für Säuglinge und Kleinkinder und das Sensorische Profil für Jugendliche und Erwachsene sowie der Sensorische Profilschulbegleiter, die Sensorische Verarbeitungsmessung und die Sensorische Verarbeitungsmessung im Vorschulalter.

Störungen der sensorischen Verarbeitung können zu vielfältigen Beanstandungen und Schwierigkeiten im Alltagsleben des Betreffenden aufkommen. Viele Patientinnen und Patientinnen haben jedoch eine Hypersensibilität, so dass bereits kleine Schäden oder ein leichter Temperaturanstieg starke Schäden verursachen können. Oftmals hat diese Erkrankung einen negativen Einfluss auf den Schlafrhythmus, was zu Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen und Stress führt.

Es kommt auch immer wieder zu einer inneren Rastlosigkeit und hat einen sehr negativen Einfluss auf die Wohnqualität des Erkrankten. Auch können die Erkrankten bei einer gestörten sensorischen Verarbeitung blind werden oder ihr Gehör ganz einbüßen. Wie diese Krankheit zu behandeln ist, hängt in hohem Maße von den exakten Gründen ab. In vielen FÃ?llen ist jedoch keine Direktbehandlung möglich, so dass die Störungen nicht ganz begrenzt werden können.

Unter diesen Erkrankungen leidet der Patient in einigen FÃ?llen von Natur aus, so dass auch eine Therapie nicht möglich ist. Wenn im Gegensatz zu Menschen aus der näheren Umgebung des Betreffenden Ungereimtheiten und große Schwankungen bei der Bearbeitung von Sinnesreize festgestellt werden, sollten diese genauer betrachtet werden. Wenn z. B. Laute stärker bearbeitet und Klänge stärker wahrnehmbar sind, sollte dies von einem Facharzt untersucht und geklärt werden.

Oftmals gibt es noch andere Störfaktoren, die die Ursache für diese Erkenntnis sind. Um Krankheiten ausschliessen zu können und die sensorische Verarbeitung besser bewältigen zu können, ist es ratsam, die Reklamationen klären zu lasen. Für die Therapie einer sensorischen Verarbeitungsstörung gibt es mehrere mögliche Ansatzpunkte, die alle der Kausalbehandlung gleichkommen.

Die Behandlungsroute ist abhängig vom befallenen Sinnesorgan. So kann die Therapien bei einer Beeinträchtigung des Gleichgewichtssystems z. B. der Versorgung mit systemanregenden Mitteln wie dem Reifenschwingen folgen. Ebenso sind alle wesentlichen Therapieformen Ergotherapien, die das entsprechende Sensorsystem anregen. Die Therapeutin versorgt das Kleinkind mit Reizen in exakt dem Maße, wie es vom Kleinkind gemeistert werden kann.

Daher muss das Kleinkind in der Lage sein, die Bedürfnisse zu meistern und sein eigenes Handeln mit sinnvollen Reaktionen an die Bedürfnisse der Behandlung anzupassen. Vor allem Menschen mit underreactivities nutzen den Gebrauch von starken Reizen, die in der Behandlung verspielt genutzt werden. Therapeutinnen und Herapeuten verlassen sich oft auf die Freundlichkeit von Erziehungsberechtigten und Schulpersonal, um das Funktionieren der geschädigten Sinnesorgane zu Haus oder in der Grundschule zu optimieren.

Gegenüber den bei Kleinkindern gelisteten Therapien unterscheiden sich die Behandlungen der befallenen Erwachsener. Ausgewachsene Patientinnen und Patienten haben wahrscheinlich von Anfang an unter Problemen der Sinnesintegration gelitten und oft Erkrankungen wie das Versteigerungssyndrom oder schwere Entwicklungsprobleme im Koordinationsbereich erlitten. Daher muss die Therapien eines ausgewachsenen Menschen an die jeweilige Sekundärkrankheit angepasst werden und wird oft mit Psychotherapien verbunden.

Weil die Beeinträchtigung der sensorischen Verarbeitung wahrscheinlich gentechnisch verursacht ist, kann die Krankheit nicht verhindert werden. Durch frühzeitige Diagnostik und Behandlung kann jedoch das Folgerisiko reduziert werden.

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