Shakti Hinduismus

Hinduismus Shakti

Die Shakti (Sanskrit ?????

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Tschakti

Die Shakti (Sanskrit ???? ?akti[???kt?], wörtlich "Macht") steht im Hinduismus für die weibliche Urgewalt des Kosmos - sie repräsentiert eine Wirkungsenergie. Unzählige indische Gottheiten gelten als eine Shakti. Häufig wird das männliche Gegenstück eines Mannes als sein Shakti erachtet. Der Hindu Trimurti - die Dreieinigkeit von Brahma, Vishnu und Shilva - hat folgende Götter als Frau oder Frau: Für Brahma, den Schöpfer/Produzenten, ist es Sarasvati.

Bei Vishnu, dem Erhalter/Konverter, ist es Lakshmi. Lakschmi erscheint als die Glücksgöttin, Reichtum und Schoenheit. Wenn die Katastrophe im Weltall zunimmt, vereinen sich Sarasvati, Lakshmi und Parvati traditionell mit der Schattenseite der Shakti, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Die Shakti spielen im Schakti eine wichtige Funktion als dominante Götter.

Shakti wird in einigen Bereichen des Schakti ismus als der kinetische Teil des Brahmans betrachtet, der einzige wirklich existierende, der die manifeste Realität mit all ihren Phänomenen produziert, ist und regiert. Shakti wird in dieser Art und Weise meistens als Mahadevi betrachtet. In Westneotantra wird der Ausdruck Shakti üblicherweise als Sinnbild für Frauen verwendet.

Weibliches Grundprinzip im Hinduismus (Frauensolidarität)

Shaktism ist, neben Shivaism und Vishnuism, der dritte bedeutende Trend innerhalb des Hinduismus. Die ersten beiden männlichen Göttinnen bilden das Herzstück der Anbetung, während im Schaktik die Große Gottheit den ersten Platz einnimmt und die Göttinnen von zweitrangiger Wichtigkeit sind. Nachfolgend ein Überblick über die Geschichte des weiblichen Prinzips im Hinduismus.

Shakti ist laut Sanskrit-Wörterbüchern ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen: Macht, (kreative) Macht, Können, Stärke, das " effektivste aller Wörter in einem geheiligten Schriftstück oder einer Zauberformel " und vieles mehr. Shakti ist im engen Sinne "die Macht einer als Ehefrau personifizierten Gottheit".

Der Uranfang der shaktiven Anbetung geht auf uralte Fruchtbarkeitskulturen und die große Wichtigkeit von Frauen in Indien zurück. Es gibt Fundstücke von Frauenstatuetten aus der Industriekultur und noch viel früher, die als Vorbilder von Göttinnen gelten. Seit Jahrtausenden ist die Ehrfurcht vor dem Leben spendenden Frauenprinzip von großer Wichtigkeit; dies war der Ausgangspunkt, auf dem sich das Prinzip der Shakti entwickeln konnte.

Indrani, Indras Frau, heißt hier Schaci, was "Macht" oder "Stärke" heißt. So mag die Idee von Shakti's späterem Hinduismus als der femininen, verkörperten Macht einer (männlichen) Göttlichkeit zum ersten Mal aufkommen. Bei den Brahmanen ist es dann die Göttergöttin Vac, die die ganze Pflanzenwelt durchdringen und beleben soll.

D. h. die Beteiligung der Frauengottheit am Schaffensprozess wird immer wichtiger. Das Shakti-Konzept wird in den Puranas weiter ausgeführt, aber erst ab etwa dem sechsten oder siebten Jahrhundert n. Chr. artikuliert sich der Schakti ismus als unabhängige Religionsgemeinschaft. Auch heute noch ist der Kerntext, den die Anhänger des Shakta (Shaktas) während der Riten rezitieren, der Devi Mahatmyam.

Dies ist ein Loblied auf die Gottheit in mehreren ihrer Kundgebungen, die in Markus Purana enthalten sind. Shakti wird in diesem Artikel als eine kraftvolle Macht in Form der Gottheit bezeichnet, ohne die die Männergötter unwirksam und geschwächt sind. Die Devi (Shakti) wird aus dem "großen Licht" erschaffen, das von den gesammelten wütenden Göttergesichtern ausgeht.

D. h. der Devi ist von den scheinbar männlichen, aber in Wirklichkeit androgyne Götter losgelöst. Als Königin des Krieges ist die Gottheit konzentrierte Kraft - ein beeindruckendes Abbild von Shakti's Einfall. Die Essenz der Devi ist jedoch nicht auf die Figur des Kriegers beschränkt.

In demselben Wortlaut wird auch immer wieder gesagt, dass Durga selbst die ganze Welt ist. In Devi Mahatmyam wird das Prinzip der Mahadevi (Große Göttin) zum ersten Mal klar definiert, denn die Gottheit erscheint in mehreren Erscheinungsformen. Die Parvati (Shivas Frau wird am meisten mit diesem Name angesprochen) ist Durga, und die blutrünstige Kaly erhebt sich aus Durga als der personalisierte Grimm der Gottheit.

Hat eine Ausstrahlung ihre Funktion vollbracht, wird sie wieder in die eine, große Gottheit aufgenommen, die über allen Götter als das mächtigste Handlungsprinzip steht. Das ist die Grundlage des Schakts. In den Schulen des Hinduismus in Vaishnava wird sie gelegentlich der Gattin und damit den Shakti von Vishnu, Lakshmi, der wichtigsten Figur bei der Schöpfung des Kosmos, zugeordnet.

Vishnu ist in der Regel aber weiterhin untrennbar und erhält allenfalls eine feminine Form als Mohini selbst, um die Mächte des Unheils zu besiegen. Das ist im Schiwismus anders, dessen Erfolgsstory sicherlich auch damit zu tun hat, dass er die Sekten seiner großen Mama besser einbinden konnte. Bildlich gesehen ist der androgynen Gott in seine Männer- und Frauenhälfte, nämlich Shakti und Shva, unterteilt.

In der Abstraktion ist Shakti seine Kraft mit den Möglichkeiten des Nachdenkens, Erkennens, Wünschens und Agierens. Aber wenn die Erde nicht da ist, gibt es nur das reine Bewußtsein Shivas und seine Eigenschaften existieren überhaupt nicht. Vor allem der Kashmirische Schiwismus legte großen Wert auf die Shakti und wurde so zu einem Pionier des Schaktik.

Die Lage ist in der Doktrin des Schaktizismus umgekehrt. Die Shakti selbst wird hier zur Grundlage allen Daseins, zur letzen Wirklichkeit. Ohne die Shakti ist sie vollkommen ratlos, er wird zum "Leichnam", aber sie benötigt ihn überhaupt nicht, da sie selbst die große schöpferische Kraft ist. Die Festigung des Schaktaismus als unabhängige Religionsgemeinschaft hielt über mehrere hundert Jahre an; ein großer Teil der Shakta-Texte erschien erst zwischen dem XVII. und VII.

Tantra ist unzertrennlich mit dem Schaktismus verknüpft, einem besonderen Weg zur Kenntnis und Aufklärung, in dem die Frauenenergie einen besonderen Kult erlebt. Manche Schriften konzentrieren sich auf den Zyklus Vishnu-Krishna, aber meistens auch hier auf Shivas Frau, die in unterschiedlichen Formen erscheinen kann. Die Tantras sind lehrreiche Schriften, oft im Dialog zwischen Gott und seinen Shakti.

Lehrt er seine Frau, so heißen die Schriften Agamen, im Gegenteil Nigamen. Vor allem in den sogenannten Tantrasekten der "linken Hand" wird die Shakti oft in ihrer Wildheit angebetet. Teil des Rituals ist es, die gewohnten Hindu-Regeln und Reinheitsgesetze zu ignorieren - durch die Verletzung von Kastenbarrieren, den Verzehr von Fisch, Blut und Spirituosen, die Anbetung des Frauenorgans und durch kultische Sittlichkeit.

Durch die Einheit wird das Ehepaar Gott und seine Shakti und zugleich ein Symbol für die Menschenseele, die die Einheit mit dem Gott anstrebt. Die hinduistische Kirche legt großen Wert auf das weibliche Princip. Die Große Gottheit wird von vielen Gläubigen als stärker und wirksamer angesehen als die Männer.

Das Bewußtsein der weiblichen Bevölkerung, daß jede einzelne Shakti hat, hat erst vor kurzem begonnen zu wachsen aber es wird wohl noch eine ganze Zeit lang andauern, bis dieses Wissen auch sichtbar wird. Fachliteratur: Kinsley, D.: Hinduistische Göttinnen (Delhi 1987). Monier Monier-Williams: A Sanskrit-English Dictionary (Delhi 1976), Stietencron, H.v.: Hinduismus (München 2001).

Die Devi Mahatmyam (Madras 1955).

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