Shiva Shakti Philosophie

Shakti Philosophie

Das Universum besteht in der Tantra-Philosophie aus dem Zusammenspiel von Shiva und Shakti, der männlichen und der weiblichen Energie. Ein paar Erklärungen aus dem Satsang über Shiva und Shakti, die Philosophie hinter Tantra. Tantra-Philosophie - Shiva und Shakti Shiva-Shakti Philosophie, auch Tantra-Philosophie oder Tantra Philosophie benannt, ist die Basis aller tantrischen Praktiken und damit des Kundalini Yoga. Ist Tantra vor allem ein Übungssystem, warum Philosophie? Der Umgang mit der Shiva-Shakti Philosophie ist nützlich und bedeutend, weil sie ihm erlaubt, seine Erfahrung zu begreifen und wie er sich in gewissen Situationen aufführen kann.

Shiva Shakti Philosophie ist, wie jede Philosophie, ein Vorbild, ein System von Konzepten für etwas, das jenseits aller Konzepte liegt, ein geistiges Gebäude der Lehre für etwas, das der reinen intellektuellen Auseinandersetzung nicht zugängig ist. Shiva-Shakti -Philosophie kommt jedoch nicht vom bloßen Nachdenken. Die Grundlagen dieser Philosophie entspringen eher den Erkenntnissen der Bewußtseinserweiterung und der Darstellung der Selbstverwirklichung.

Die Philosophie, die sich aus der geistigen Darstellung von über regionalen Grenzen hinausgehenden Ereignissen und Einsichten ergibt, hat sich seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit Tausenden von Jahren in der Lehre bewährt. Das Tantra versteht das ganze Weltall als ein Wechselspiel von Shiva und Shakti: Shiva ist der Begriff für "Bewusstsein", das als unbewegliches, ewiges, ewiges Trägermaterial hinter allem betrachtet wird, wie die Projektionsfläche, auf der das Geschehen der Welt stattfindet.

Schakti ist der Begriff für Cosmic Energy. Alle Manifestationen in der visuellen und der unsichtbare Welten sind Manifestationen der selben Eigendynamik. Ich sagte, die These, dass das ganze Weltall die gleiche Urgewalt hat und das Heilige sich so zeigt, wie das Weltall heute sehr zeitgemäß ist.

Noch ein paar Zeilen zu "Shiva". Im Tantra ist Shiva das ständige Bewußtsein, auf dem sich das Weltdrama als Ausdruck von Shakti auswirkt. Das wird in der Indianerkunst wie folgend illustriert: In einigen Repräsentationen lächelt Shiva auf dem Bauch und Kali(Shakti) tanzte ihren Welttanz auf Shiva.

In den anderen Fotos ist Shiva regungslos in der Betrachtung. Ganges (die Gottheit des Ganges ) fließt aus seinen Haaren und steht für Shakti - sie fließt aus Shiva heraus und erschafft, pflegt und löscht die Erde. Shiva ist in Wedanta der destruktive Teil des eigenen Gott (Ishwara), der sich als Buddha (Schöpfer), Shiva (Zerstörer) und Vishnu (Erhalter) ausweist.

Das Bewußtsein wird im Veðanta "Brahman" genannt, die Cosmic Energy als Maya (Illusion), die anscheinend die ganze Erde erschafft (Jagad) und in Ishwara als brahman, Vishnu und Shiva aktiv wird. Im Symbolismus wird dieser destruktive Teil von Shiva in dem Trident gezeigt, mit dem er den Kopf der Teufel abstößt.

Shiva hat deshalb einen Japanischen Rosenkränze (eine Form des Rosenkranzes als Sinnbild für die Mantrawiederholung), er setzt sich in die Lotusstellung, die Meditationsstellung, und hat eine lebendige Schlangen um seinen Nacken als Sinnbild für die erweckte Kundalini. Shiva ist im Schaivismus (wo Shiva als der Oberste Gott angebetet wird) alles: Er ist das grenzenlose Bewußtsein der Einigkeit, das in Form von Lingua oder auch als ein Raum des Bewußtseins (Chidambaram) verkörpert wird.

Es ist auch der Schöpfungstanz in Form des Shiva-Nataraj, der Cosmic Dancer oder Cosmic Drummer, der durch den Trommelklang (Damaru) das ganze Weltall erschafft, pflegt und zersetzt. Für die Indianer sind diese sehr verschiedenen Symboliken in der Shivasymbolik übrigens kein Widerspruch. Das Tantra bedeutet "unveränderliches Bewusstsein" und ist im Abendland nicht mehr als "der Zerstörer" bekannt.

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