Shivaismus

Schiwowismus

Kaschmir Shivaismus ist nicht nur die spirituelle Heimat des Kaula-Tantra, sondern auch von vier wichtigen Schulen nondualer Theorie und Praxis in Indien. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Shivaismus oder Shiwaismus (auch Schiwismus; aus dem Sanskrit ???

?aiva[??ai??] "Zugehörigkeit zum Shiva") umfasst jene Hinduismusrichtungen, in denen Schiwa die Hauptrolle als oberste Göttin und alles Sein hat, die über alle anderen Gottheiten hinausragen und sie wie das ganze Weltall aus sich herauswachsen lassen. Shivaismus ist eine Religionsform, in der Gott sowohl untrennbar als auch überirdisch betrachtet wird.

Der Shivaismus ist in der Religionspraxis und in der Philosophie keine gleichförmige Form der Islam. Man unterscheidet zwischen dem episch-puranischen Shivaismus, der vedisch-brähmisch und volkreligiös ist, und dem esoterisch-sektären Shivaismus, der eine Initiation voraussetzt und bei dem die Brasilianer in der Minorität stehen. Somit ist der mystische Schiwe der Puranas nicht in Sektionen des geheimen Schiweins eine wichtige Aufgabe, aber Schiwe tritt hier als transanent und wie bei den Kaschmir-Shaivas auch als Monist auf, wodurch das Hauptziel dieser Religionen die Freiheit (Erlösung) und gelegentlich der Besitz von Siddhis ist.

Demgegenüber wird im Tamilen Schiva - Siddhanta zum Beispiel Schiwa als persönliche Göttin und Moksha als Identifizierung mit dem persönlichen Gott angesehen. Zusätzlich zum Kultschiwismus gibt es auch den hingebungsvollen und dichterischen Shivaismus, der sich nach bestimmten Mystikern wie der Wanderung der Lingayaten oder Vira Shaivas entwickelt hat.

In der philosophischen Orientierung dieser Gruppierungen ist es vor allem ein monistisches Denken, vergleichbar mit dem Kaschmir-Shivaismus. Obwohl sich der Vishnuismus vor allem auf die liebevolle Verbindung zwischen Mensch und Gott konzentriert (siehe Bhakti), messen einige Wege des Shivaismus der Fähigkeit des Menschen, eins mit Gott zu werden, große Bedeutung bei. In einigen Himmelsrichtungen wird die Rettung darin gesehen, einen Shiva-ähnlichen Zustand und einen kontinuierlichen Kontakt mit ihm zu erringen.

Viele schiitische Gruppen akzeptieren als valide ein philosophisch-theologisches Regelwerk, das drei unendliche Grundsätze kennt: Pati der Meister (Shiva), Paschu das Vieh (die einzelne Seele) und Pascha die Fesselung (Materie und Karma). Damit Atman (vgl. Seele) mit Schiwa in Berührung kommt, muss er sich von den Ketten des Karmas und der Masse lösen und dem Staat Schiwa ähneln, d.h. in seine Macht und sein Wissen greifen und der Gefahr des Leids entgehen.

Die schiitischen Gruppen sind vielfältig und viele von ihnen üben die Lehre von Yoga und Tantra. Die Natha-Yogis haben das Bestreben, den Staat Saja-Samadhi zu erlangen, in dem sich der Jogi in völliger Stille mit dem Kosmos eins befindet und gleichzeitig von allen weltlichen Dingen entfernt ist: Shva, Shaktis, Lehrer, Jünger, Meditationen, Meditationsobjekt und Meditator.

Im Shivaismus gibt es sowohl unterschiedliche kulturelle Aktionen als auch vielschichtige philosophisch-theologische Ansätze (vgl. Samkhya), die hier nur noch vereinfachbar sind. Eine schivaitische Fachliteratur entstand, die 28 rechtgläubige Dickhäuter und etwa 200 weitere Schriften umfasste. Die esoterischen Shivas beziehen sich auf die Dämonen und Tantras.

In Indien hat der Shivaismus mehrere tausend Anhänger und mehrere tausend Tempel und Klöster. Das Frühshivaismus basierte auf der theologischen Grundlage der Westnuiten. Seit dem vierten Jh. hat sie sich zu einer unabhängigen Ausrichtung entwickelt. Jahrhunderts und ab dem XII. Jh. wurden in Süd- und Mittelindien existierende Tempel gebaut.

Zu den wichtigsten Schulen des Shivaismus aus dem XI. Jh. gehören der Kaschmir-Schivaismus, Shaiva-Siddhanta, Natha-Yogis und Jungfrau. Bis ins dreizehnte Jahrtausend hinein währte die Hochblütezeit des Shivaismus. Im schivaitischen Kult ist Schiwa das oberste Lebewesen, das alle anderen mächtigen Gottheiten überblickt und sie auch geschaffen hat. Sowohl die Lebewesen als auch die ganze Erde sind dem Wechsel ausgesetzt, nur Schiwe allein ist unzerstörbar, unsterblich und die Vollkommenheit des Absurden.

Als Zeugnis seiner Grösse führt er mehrere Bezeichnungen, wie Mahadeva (der Große Gott), Ishvara (der Herr), Maheshvara (der Große Herr), Prameshvara (der Oberste Herr). Es ist der Geiste (Purusha), die Essenz der ganzen manifesten Welten (Prakriti) und die treibende Kraft dieser Welten. Er allein ist reserviert, die ganze Erde auferstehen und sterben zu sehen.

Am Ende der Welt, die von ihm regelmäßig herbeigeführt wird, verbleibt nichts als Schiwa selbst, und durch die Maya seines Yogas schafft er konjunkturell neue Weltall. Aus ihr entspringt der Lotus, aus dem der Brahmastein entspringt. Es wird angenommen, dass das ganze Weltall aus dem Tänzchen von Schiwa Nataraja entstanden ist und in ihm gestorben ist.

Er bewahrt die Erde und befreit die Seele. Bei vielen Repräsentationen wird der Gott als halbweiblich, halbmännlich als Gefährte von Anthanarishvara angebetet, der eins ist mit seiner Schakti, seiner Frau. In Kaschmir Shivaismus wird davon ausgegangen, dass die Lehren der Dämonen eine Erscheinungsform des Schiwas sind, der obersten Göttin in Gestalt von transzendenten Worten, und das Weltall ist die Quintessenz dieser Wörter, die die Ideen des Allergottes sind.

Hier wird die höchstmögliche Wirklichkeit als rein kognitives Bewußtsein akzeptiert, das dem Kosmos als Selbst und Innerem Sein zugrundeliegt. Es handelt sich um Sendva und Atman, unsäglich, unvergänglich, ewig, endlos, überirdisch und unauslöschlich, weder menschlich noch materiell. Jede Existenzberechtigung ist ein Bestandteil dieser innewohnenden und dynamischen Schiwa, die sich im Sein als Urgewalt, der Schakti, manifestiert.

Dabei ist die Geistlichkeit eins mit dem Allergott, aber nicht erkannt, solange sie durch den Einfluß der Maya verschmutzt ist, also ist es das Bestreben, diesen Bogen der Ignoranz aufzuheben und die Einigkeit mit dem obersten Atemzug zu anerkennen. Im südlichen Indien entstand im Laufe des achten bis dritten Jahrhunderts die Shaiva siddhanta (????????? siddh?nta).

Das Wort Siddhanta bezeichnet unter anderem die Endabsicht, das Endziel. In der heiligen Fachliteratur dieser Ausrichtung befinden sich elf Gedichtsammlungen, die Tirumurai, die im X. oder XI. Jh. herausgegeben wurden und sich mit Shiva-Bhakti befassen, und die Peruyapuranam, die das schivaitische Heiligeleben beschreiben. Er lehnt den Klosterismus ab und übernimmt die ewige Existens der Seele (Purusha) und der Erde (Prakriti) neben Gott.

Anders als Shankara's Advaita Vedanta sind Schiwa und Umgebung hier nicht gleich, sondern bestehen auch nicht ohneeinander. Der Grund für die Entstehung der Menschheit ist die Maya, die Kraft-Substanz, durch die die Menschheit und alle Ungeistigen herbeigerufen werden, und diese Existenz wird die Maja ja genannt, die Schiwa aus den Maya geschaffen hat und in der er durch seine Schakti mitwirkt.

Nach dem Shaiva Siddhanta wurden die Geister in die ganze Erde gebracht, um es ihnen zu erlauben, die mit ihnen verbundenen Verunreinigungen zu beseitigen. Es gibt hier einen Gegensatz zu anderen Waldorfschulen, die davon ausgehen, dass das Weltall Shwa Natarajas Tanz ist, also sein Genuss. Schivas fünf Aufgaben sind Entwicklung, Erhaltung, Rückführung, barmherzige Verurteilung zum Samsara und Läuterung und Assimilierung der Seele.

Schiwe ist Sat, Cit, Ananda, Absolutexistenz, unbegrenztes und ubiquitäres Wissen, oder universelle Gelehrsamkeit und perfekte Glückseligkeit, oder vollkommene Harmony. Durch seine feminine Kraft, die Shaktis, wirkt er in der ganzen Unterwelt. Das Reinigen der Geistlichkeit, das notwendig ist, um das Yeli zu besiegen und Anavamala zu beseitigen, um in den sauberen Shuddha-Zustand zu kommen, gliedert sich in drei Phasen: die frommer Umsturz. Die Geistlichkeit, in der die Geistlichkeit einen Lobpreisdienst leistet, indem sie Blumenkronen für den Gott wickelt, Lob, Lichter anzündet, Tempelsäuberung, etc.

Das heißt hier, dass Shva seine Shaktis als arulische Shaktis ("erleuchtende Shakti") aussendet und der Sachkundige Shva als transanent und innewohnend anerkennt und sich ihm so unterwirft, dass seine eigene Eigenart und Tätigkeit aufgegeben wird und das Ka isum gelöst wird. Neben den Meditations-, Yoga- und Tantra-Praktiken der schiitischen Yogis umfasst der Shivaismus, der allgemein in den Puranas beschrieben wird, Hingabe, Gebet, Mantraspektion, das Durchführen von Zeremonien der Rituale in Schläfen und auf Shiva-bewohnten Hügeln wie dem Keilschirm und das Anbieten von Gaben wie Blüten, Weihrauch, Roben, Sonnenschirmen dergleichen.

Natha Yogis sind Asketen-Schivaiten und das Hauptziel dieser Yogadisziplin ist es, die höchstmögliche Wirklichkeit zu erlangen, die Identifikation mit Schiwa. So wird der Korpus als Bild des Universums betrachtet und das Bestreben ist es, die gesamte Kraft der Schakti am Ende der Wirbelsäulen zu bündeln, sie durch die Schuschumna und die Chakras zu führen und sie mit Schiwa in den höchsten Schakra Schakti zu vereinen.

Es wurden einige Texten von Nathan als die bekanntesten Texten für Yogapraktiken in der ganzen Weltgeschichte übernommen. Darunter Hathapradipika, Gherandasamhita, Shivasamhita, Gorakshashataka. Jahrhunderts entstandenen Viraschaivas formen einen Shivaismus, der sich vom brasmanischen Kult losgelöst hat und auch jede Art von Kaste abweist.

Sie tragen eine Mikrofonkapsel mit einer Schiwa-Linga, weshalb sie auch als Lingayat bezeichnet werden. Shankara und die monistischen Lehren der Spanier sind in dieser Religionen formend, aber dies hängt mit dem höchsten Wesen Shivas zusammen (Shiva als Brahman selbst). Das Monstrum besagt, dass Schiwe das einzigste Wesen ist, auch in Beziehung zu den Schöpfungen und der Seele.

Shwa-Brahman ist mit den Eigenschaften Sat, Chid, Ananda, Sein, Bewußtsein, Glückseligkeit ausgerüstet. Shaktis gilt als die Macht von Schivas, und durch die Ausübung dieser Macht ergibt sich in Schivas, zwischen Schivas und der Kreation, die aus der ganzen Menschheit und den Menschenbesitzt. Sie werden als Loingasthala (Shiva) und Angasthala (Schöpfung) bezeichnet.

Shivas bestehen hier aus drei Stufen, dem puren, nicht-dualen Wesen, einer Erscheinungsform, die nur vom Verstand wahrnehmbar und feinfühlig ist, und der körperlichen Linie, die am Leib trägt. In den meisten Tanzschulen gibt es 36 Tätowierungen (Kategorien, Elemente), und Freiheit (Jivanmukti) ist die Verwirklichung der eigenen Persönlichkeit mit Sivas. Diese Verwirklichung ist eine glückliche Verbindung mit ihm.

Besonders bedeutsam sind die Virashaivas-Praxis Shwa-Bhakti und Yoga, und Gurus, sowie Shimsa, vegetarischer Stil und Form der Enthaltsamkeit. Man geht davon aus, dass ein lauteres und gläubigeres Leben dazu führen kann, dass man sich im Tode mit Schiwah einigt. Besonders hervorzuheben ist das Mantra Om Namah Shivai". Basava, der im XII. Jh. lebte, galt als Begründer der Waldorfschule, aber jüngere Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Virushaivaschule bereits im XII. Jh. existiert haben könnte, da Rajasekharas Texte eine Shiva-Yoga-Schule erwähnen, die dem Viraschiwismus heute sehr ähnlich ist, und diese Yoga-Begeisterten auch eine Linie haben.

H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-44758-9 Jyotishman Dam: Shiva-Yoga.

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