Shodana

Schodana

Schodana (Sanskrit: Sodhana, ausgesprochen: Schodhana), reinigend, entwässernd, z.B. in der Kombination "Schodhana Basti" = reinigender Darmeinlauf. Pranayama Nadi Shodana bedeutet wörtlich "Reinigung der Nadis", der Energiekanäle. Die Gebrauchsanweisung für Nadi Shodana beschreibt, dass der Atem ruhig sein sollte.

Shodana bastis bestehen aus pflanzlichen Abkochungen, öligen Substanzen und basischen Mineralien. In der Pranayama Basics Special stellt Janna die alternierende Atmung Nadi Shodana vor.

Die Einflussnahme von Natalie Shodana auf das Hirn

Nach 10 min wird ein erstaunliches Resultat erreicht - eine EEG Messung des Gleichgewichts zwischen den Hirnhälften vor und nach der Behandlung mit Nadel Shodana. Mehr Frieden und Deutlichkeit, aber auch mehr Kraft und Eingebung, das ist, wie die Menschen oft behaupten, was sie durch den Einsatz von Nadel Shodana (dem wechselnden Atem) erringen. Der interessanteste Rhythmus für uns sind die Alpha-Wellen (8-13 Schwingungen/Sek.).

Bei geöffneten oder anderweitig abgelenkten Lidern werden die Alpha-Wellen zugunsten der schnellen Beta-Wellen (13-40 Schwingungen/Sek.) gedämpft, d.h. das Hirn wird angeregt. So gibt die Zahl der Alphastrahlen den Umfang an, in dem sich das Hirn in einem entspannten Aufmerksamkeitszustand befind. In der Regel denkt und handelt man, wenn Beta-Wellen vorherrschen, während Alpha-Wellen anzeigen, dass sich das Hirn in einem offeneren und kreativeren Stadium mit einem besseren Umgang mit dem Gefühl und dem Unterbewusstsein ist.

Es gibt viele Hinweise darauf, dass Menschen, die Meditationen durchführen, mehr Alpha-Wellen haben als üblich. Während die rechte Hälfte des Gehirns mündlich, intellektuell und folgerichtig funktioniert, ist die rechte Hälfte des Gehirns nachvollziehbar. Auf der linken Seite des Gehirns wird in Wort und Schrift gedacht, auf der rechten Seite in Bild, Gefühl und Empfindung.

Im Normalhirn wechselt das Gleichgewicht zwischen der rechten und rechten Hirnhälfte, je nachdem, was Sie tun. Beim Lesen, Schreiben und Sprechen ist die rechte Hirnhälfte stärker aktiv als die rechte. Höre man dagegen etwas anderes, oder ist man mit einem optischen, raumgreifenden Eindruck gefüllt, ist die rechte Hirnhälfte aktiv.

Für die schöpferische Tätigkeit des Einzelnen ist es entscheidend, eine "richtige" Ausgeglichenheit und Verständigung zwischen den Hirnhälften zu haben. Beim Berechnen des Quotienten zwischen der mittleren Zahl der Alpha-Wellen in der rechten und rechten Hemisphäre des Gehirns wird ein Begriff für das Verhältnis zwischen den Hemisphären des Gehirns, das sogen. Bei exakt gleicher Zahl von Alpha-Wellen in der rechten und rechten Hemisphäre ist das R/L-Verhältnis 1.

Wenn in der rechten Hemisphäre mehr Alpha ist, ist das R/L-Verhältnis grösser als 1, und im umgekehrten Fall ist das R/L-Verhältnis kleiner als 1, wenn es mehr Alpha in der rechten Hemisphäre gibt. Für die meisten Menschen in Ruhe mit geschlossenem Auge ist das R/L-Verhältnis in der Regel etwas höher als eins. Wahrscheinlich ist dies auf die Präferenz der Linkshirnfunktionen in unserer Unternehmenskultur zurückzuführen.

Bei der Tiefenentspannung hingegen kommt man einem Ausgleich von 1,00 zwischen den Hirnhälften näher. Bisherige Untersuchungen (siehe u.a. die Kriya Yoga-Beiträge " Permanente und tiefe Effekte " und " Atlas der Hirnaktivität ") haben gezeigt, dass das optimale R/L-Verhältnis (vorderer Temporallappen) etwa 1,10 und das posttemporale (hinterer Temporallappen) 1,15 betragen sollte. Der amerikanische Richard Davidson hat in neueren umfangreichen Untersuchungen herausgefunden, dass das R/L-Verhältnis für niedergeschlagene Krebspatienten unter 1 lag, während offene, hoffnungsvolle Individuen ein R/L-Verhältnis über 1 hatten.

Er entdeckte ein R/L-Verhältnis unter 1 in einer Reihe von schüchternen und behinderten Kinder im Alter von 2-3 Jahren, während eine andere Reihe von weltoffenen, ungehemmten Kinder ein R/L-Verhältnis über 1 aufwies. Das Ziel dieser Studie war es, die These zu testen, dass die Atemübungen Nadi Shodana das Verhältnis zwischen den beiden Hemisphären des Gehirns aufwertet.

Die alternierende Atmung ("Nadi Shodana") ist eine klassisches Yoga-Atem-Übung. Es wird wie folgt gemacht: durch das rechte Nase einatmen (während man das rechte hält), den Mund halten (beide Nase werden gehalten), dann durch das rechte Nase ausatmen (während man das rechte Nase hält). Genauso atmen Sie durch das rechte Naseloch ein, halten Sie den Mund und atmen Sie durch das rechte aus.

Eine detaillierte Darstellung der verschiedenen Ebenen von Shodana finden Sie im gleichnamigen Werk von Swami Janakananda (Bindu Verlag). Die EEG-Messungen wurden in zwei Arbeitsgruppen mit jeweils 12 Probanden vor und nach der Behandlung mit Nadel Shodana durchgeführt. Zu den Kursteilnehmern der A. gehören Lehrer und Schüler der Scandinavian Yoga and Meditations School in Kopenhagen mit mehreren Jahren Berufserfahrung mit Frau Sodana.

Die Schüler der Klasse 2 waren Schüler der Klasse 1, die gerade die Sprache von Frau Shodana gelernt hatten. Bei Linkshändern vermeiden wir, weil sie ein anderes Gleichgewicht zwischen den Hemisphären des Gehirns haben können. Die Testpersonen absolvierten fünf Mal die oben beschriebene Runde von Hadsch. Das EEG wurde von vier Messsonden auf der rechten und vier auf der rechten Hemisphäre ermittelt, die mit einem Gummiband am Schädel angebracht waren (siehe Abb. 2).

Es wurden Zeiträume von ca. 60 Sek. der EEG-Aufnahme, eine vor und eine nach der Aufnahme von Nadi Shodana, durchleuchtet. In allen Testpersonen der Übungsgruppe haben sich die Veränderungen in Richtung einer optimierten Ausgewogenheit bewegt (Abb. 1). Bei fünf Menschen, deren ursprünglicher R/L-Wert unter eins liegt, liegen die Zahlen laut Nadi Shodana über eins und bei fünf Menschen, die vor der Ausübung ein hohes R/L-Verhältnis hatten, liegen die Zahlen nach der Ausübung eher unter dem Ideal.

Die meisten Veränderungen in der untrainierten Zielgruppe gehen zwar in die richtige Richtung, sind aber nicht von statistischer Bedeutung. Neben mehr Alpha-Wellen gab es laut Nadi Shodana bei einigen der trainierten Probanden einen Anstieg der Beta-Wellen. Das mag vielleicht widersprüchlich klingen, da diese Hirnaktivierung in der Regel mit einer Verringerung der Zahl der Alpha-Wellen einhergeht.

In der Regel, wenn die Zahl der Thetawellen steigt, nimmt die Zahl der Alpha-Wellen ab und man fällt in den Schlaf. Beim Yoga Nidra stieg jedoch die Zahl der Thetawellen und der Rückgang der Alpha-Wellen war minim. Im Bild 3 können Sie erkennen, wie sich die Zahl der Alpha-Wellen in der rechten Gehirnhälfte nach dem Anstieg von Nadi Shodana erhöht hat; wir haben ein optimiertes R/L-Verhältnis erhalten.

Ein optimales Gleichgewicht könnte auch dadurch hergestellt werden, dass die Zahl der Alphastrahlen in der rechten Gehirnhälfte gesenkt wird, was, wie wir herausgefunden haben, bei bestimmten Therapien der Fall war. Andererseits wird mit Hilfe von Nadel Shodana ein besseres R/L-Verhältnis und eine höhere Zahl von Alpha-Wellen gleichzeitig erziehlt. Vorherige Untersuchungen vor und nach dem Kriya Yoga zeigten die gleichen positiven Veränderungen wie nach dem Kriya Yoga.

Die durchschnittliche zeitliche R/L Ratio nach Kriya Yoga betrug 1,12 (siehe Abbildungen des Hirns während des Yoga Nidra). In allen Individuen traten diese positive Veränderung in den Gehirnbereichen auf, die in engem Zusammenhang mit dem Gliedersystem stehen, das seinerseits in engem Zusammenhang mit unseren Emotionen steht. Aus unseren Ergebnissen schließen wir, dass die regelmäßige Durchführung von Shodana über einen längeren Zeitraum einen guten Einfluß auf das Gleichgewicht zwischen den Hemisphären des Hirns und damit eine emotional stabile Ausstrahlung hat.

A. Laut Nadi Shodana hatten fünf Leute in der trainierten Trainingsgruppe, die vor dem Start ein R/L-Verhältniss unter eins hatten, einen Wert über eins. Und im umgekehrten Fall erhielten fünf Leute, die vor der Trainingseinheit ein höheres R/L-Verhältniss hatten, nach der Trainingseinheit niedrigere Kurse, so dass sich alle Leute in dieser Trainingsgruppe dem höchstmöglichen Verhältniss zwischen den Gehirnhälften nährten.

Laut der Aussage von Frau Shodana landete jeder in der praktizierten Runde viel weiter am Mittelwert, d.h. dass dies von statistischer Bedeutung ist. In der untrainierten Klasse zeigen die Messwerte nach Nadel Shodana eine grössere Dispersion, was bedeutet, dass dieses Resultat nicht von statistischer Bedeutung ist (obwohl ihr Mittelwert für den zeitlichen Verlauf gleich dem optimalen ist).

In den Hauptfiguren der Bilder (siehe Pfeile) ist die Alpha-Aktivität vor und nach dem Tod von Frau Shodana dargestellt. Im Vergleich dazu, so sagt Shodana, hat die Zahl der Alpha-Wellen in der rechten Hemisphäre zugelegt (mehr Rot), und das Gleichgewicht zwischen den Gehirnhälften ist jetzt besser. Weitere Informationen über Hirnkarten finden Sie in Kriya Yoga's Gehirnaktivitätsatlas.

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