Stadt der Maya

Die Mayastadt

Verzeichnis der Maya Das Verzeichnis der Maya-Ruinen gibt einen Einblick in die bisher bekannte und dokumentierte Maya-Ruine. Das Maya-Gebiet war wahrscheinlich vor einigen tausend Jahren bewohnt. In der Übersichtsdarstellung sind bevorzugt Ausgrabungsstätten enthalten, an denen Grabungen und Rekonstruktionen durchgeführt wurden. Die erwähnten Ruinen sind nicht alle für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das Verzeichnis ist nach den Bezeichnungen der Maya-Ruinen alphanumerisch gegliedert, kann aber auch nach Staaten und Gebieten unterteilt werden (in Mexiko: Bundesländer; in Guatemala: departamentos). Aufgrund der kontinuierlichen archäologischen Erkundungen und Grabungen wird erwartet, dass die Auflistung stetig erweitert wird. Das ist die Haupstadt der Cakchiquel-Maya, die 1524 von Pedro de Alvarado eingenommen wurde.

Saudi-Arabien Guatemala GuatemalaTamarinditoEl Petén300 BC Mexiko MexikoTenam PuenteChiapas400 AD

Riesige Mayastadt erkundet

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Geschichtsschreibung überarbeitet werden muss. Sensationelle Entdeckungsreise im Dschungel: Mit einem Lasersystem haben die Wissenschaftler die Reste von riesigen Mayastätten im nördlichen Guatemala aufgedeckt. Wie das US-Magazin "National Geographic" berichtet, fanden die Wissenschaftler die Überreste von mehr als 60.000 bisher nicht bekannten Gebäuden, Schlössern, Straßen der Stadt.

Lidar " kann auch verwendet werden, um kleine Bauwerke zu erkunden, sagt der Archäologe Thomas Garrison vom New Yorker Institut für Digitaltechnik. Er ist spezialisiert auf Methoden der digitalen Forschung. Der Fund habe die Forschungdisziplin auf den Prüfstand gebracht, sagte Garrison in einer Erklärung seiner UniverstaET. Vor etwa 3000 Jahren entwickelte sich die Maya-Kultur in Mittelamerika und erlebte ihren Zenit in der Zeit von 250 - 900 n. Chr. Die Untersuchung "Lidar" ergab, dass die Standorte viel stärker bevölkert, vielschichtiger und stärker vernetzt waren als erwartet.

Mehrere Flächen von 2100 qkm wurden erforscht, auf denen sich mehrere bedeutende Mayastätten wie z. B. der Ort der Maya-Tour befanden.

Mysteriöse Mayastadt:

Was sind die Secrets der frisch entdeckten Mayastadt? - alfamatte verletzt

Mit Hilfe moderner Lasertechnologie haben Altarchäologen eine gewaltige, zugewachsene Mayastadt mitten im Regenwald von Guatemala aufgedeckt. Zuerst geht es auf engen Wegen durch den dicken Urwald - dann wird der Ausblick auf gewaltige Tempeln, Wänden, Pyramiden ersichtlich. Jeder Besucher, der zerstörte Städte wie Palenque im südlichen Mexiko oder den Ort mit dem Namen Palenque im nördlichen Guatemala besichtigt, kann sich heute noch ein wenig wie jene Entdecker anfühlen, die die Reste der Mayakultur zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts aufdecken.

Doch das Ausmass all dessen kann nur einen groben Eindruck davon geben, was Archäologen im tropischen Wald von Guatemala entdeckt haben. Auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratkilometern im nördlichen Teil des Bundeslandes fanden die Wissenschaftler, wie die BBC vor kurzem mitteilte, rund 60000 Gemäuer. Aus den Funden geht hervor, dass sich in Maya-Zeiten bis zu viermal mehr Menschen in der Gegend niederließen, als bisher vermutet.

Anscheinend waren die Maya, die vor etwa 1500 Jahren ihre Hochblüte in Mittelamerika erlebt haben, so neuartig wie zum Beispiel die Hochkulturen im antiken Griechenland oder China. Im Gegensatz zu den teilweise freigelegten Überresten von Balenque und Thikal liegt die heute gefundene Ruine verborgen unter dem dicht gedeckten Regenwald. Auffallend war auch eine Entdeckungsreise in die abgelegene Gegend von La Mosquitia in Honduras.

Lidar gab in diesem Falle Hinweise auf eine bisher nicht bekannte Kultur, die vermutlich Kontakt zu den Maya hatte. Sie deuten auf eine Siedlungsperiode zwischen 1000 und 1520 hin - eine Zeit, in der der Mayastar in anderen Gebieten Mittelamerikas bereits wieder untergegangen war. "Andererseits soll die "Stadt des Affengottes" in Honduras und ihr legendärer Wohlstand die vergangenen hundert Jahre überlebt haben.

In der Tiefe der Mücken gibt es noch immer große, abgelegene und unerforschte Talschaften. In Guatemala haben Altertumsforscher eine ähnliche Situation.

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