Svedana

Swedana

YURVEDA > Ayurveda Glossar, Verzeichnis > Svedana. So wie trockenes Holz durch Wärme und Öl geschmeidig wird, so wird der menschliche Körper durch Snehana und Svedana "geschmeidig". Unter Svedana versteht man nicht nur Schwitzen, sondern auch "sekretionsfördernd".

Dampfbäder; Schwitzkuren

Im Anschluss an die Arbeit über Snehana ("Ölen") in Abschnitt 12 erläutert der Autor die verschiedenen Arten des schwitzen. Die Sammelbezeichnung für diese Verfahren ist svedana. Das Svedana wird nach dem Snehana angewendet und eliminiert Erkrankungen, die durch den Einsatz von Wasser oder Kappa oder beides zusammen induziert werden. So wie das trockene Brennholz durch Wärme und Öle geschmeidig wird, so wird der Mensch durch Snehana und Svedana "geschmeidig".

Das Svedana ist wirksam, wenn es mit den drei Einflussfaktoren (1) Erkrankung, (2) Saison und (3) Patienten angewendet wird, nicht zu heiss und nicht zu leicht und mit den passenden Medikamenten an der korrekten Stelle. Bei kräftigen Menschen und kältebedingten Beschwerden sollte Svedana kräftig, bei mittelstarken Menschen mittel und bei schwächeren milder sein.

Die Svedana ist für den Einsatz bei den Arten Kappa, Kapa und Mohammed. Die Applikation ist bei uns ölhaltig rau, bei uns ölhaltig und bei uns rau. Befindet sich Kapha-Doscha Katas in Amaschaja (Magen - Sitzkaphas), sollte Svedana zuerst rau und dann fettig sein, und befindet sich Vata-Doscha Katas in Pakwaschaja (Rektum und Unterdarm - Sitzkatas), sollte raues Svedanaöl nachkommen, da zuerst das angeborene Lokaldosha (Kapha in Amaschaja und Katas in Pakwaschaja) zu korrigieren ist.

Beim Svedana sollten die Ohren mit einem Tuch aus Seide oder mit Blättern einer Lotusblume oder Seerose zugedeckt werden. Das Svedana ist bei Erkältungen, Schnupfen, Schluckauf, Atemnot, Halsweh, Kopfschmerzen, Kratzen, Rauheit, Heiserkeit, Gesichtslähmung, Lähmung einer Körperhälfte, Obstipation, Harnverhaltung, Steifigkeit von Seite, Hintern und Hüften, Ischias, Schluckbeschwerden, Muskelschmerzen und Steifigkeit der Füße, Knie und Oberschenkel, Schwellung, Schüttelfrost und anderen Vata oder Oberschenkel.

Das Svedana sollte nicht für Menschen verwendet werden, die regelmässig Alkohol und Vergiftungen zu sich nehmen; für schwangere Frauen; für Raptapitta, Durchfall, Leistenbruch, Vorfall, Rauhigkeit, Pittajamecha; für müde Menschen; für bewusstlose Menschen; für Ermüdung, Appetitlosigkeit, Durst, Wut und Leid; für Ikterus, Wunden, Brandwunden und Brände; für schwache, abgemagerte Menschen und für Menschen mit verminderten Ojas.

Das Svedana sollte gestoppt werden, wenn Erkältung und Schmerz, Steifigkeit und Schwerfälligkeit gemildert und Schweiß und Geschmeidigkeit produziert wurden. Ohnmachtsanfälle, Hunger, Brennen, Stimm- und Organschwäche und Stimulation von Svedana. Manche Svedana werden in speziell dafür eingerichteten Häusern oder Zimmern mit einem speziellen Backofen in der Mitte zubereitet.

Unterstützt wird der Doktor von einer Badeassistentin, einem Küchenchef, der die Diätpräparate und Kräuterabkochungen vorbereitet und, wenn der Kranke eine bedeutende Person ist, vielleicht von Sängern, Musikern und Erzählern, die sich um das seelische Wohlbefinden des Kranken kümmern. Die Agnivesha bezeichnet 13 Svedana-Arten: Sargara, Prastaras, Nadi, Paris, Karschu, Avagahana, Jentaka, Ashmaghanas, Kuti, Bhu, Kumbhikas, Kupas und Holakas.

Mit Kurzbeschreibungen einiger sveda-s werden wir uns zufrieden geben. Nach der Massage mit Fett und dem Anlegen eines Seidengewandes sollte der Pflegebedürftige mit einer weiteren Bettdecke darüber liegen. Die Patientin wird mit einem feinen Lappen abgedeckt. Über ihm steht ein Sessel, auf dem der Pflegebedürftige sitzt.

Anschließend werden die heißen Eisenkügelchen oder Steinchen in den Behälter geschleudert und der Pflegebedürftige wird durch den entstandenen Schwaden geformt. Die Svedana kann auch ohne Schwaden stattfinden. In einem beheizten Zimmer, wie in einer Saunalandschaft oder einer indischen Schwitzstube, befindet sich der Pflegebedürftige. Die Patientin ruht darauf, bedeckt sich gut und verschwitzt.

Ein weiteres Svedana-Verfahren ist das Bad in heisser Vollmilch, Speiseöl, Ghrita, Fleischbouillon oder Trinkwasser. Die Svedana kann entweder fettig oder nicht fettig sein. Sie kann auf einen Teil des Organismus oder auf den ganzen Organismus angewendet werden und kann ohne Brand (durch physische Belastung, starke Bekleidung, Sonneneinstrahlung, Kampf, Wut usw.) oder mit Hilfe von Brand produziert werden.

Nach dem Ausschwitzen aller Verunreinigungen und ohne Schmerz, Steifigkeit, Schweregrad der Gliedmaßen usw. ist es wichtig, dass der Pflegebedürftige sauber und trocken ist. Laut svedana sollte der Kranke die entsprechende Nahrung zu sich nehmen und an diesem Tag keine körperlichen Anstrengungen unternehmen.

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