Symbol der Buddhisten

Das Symbol der Buddhisten

Die Bürgerlichen: Buddhistische Symbole - Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien. Chinesische Buddhisten der Cha´an-Medidation School (Chan; jap. Die acht Glückssymbole des Buddhismus. Die Stupa - das umfassendste Symbol des Buddhismus.

von Cornelia Weishaar-Günter. Das Symbol der Buddhisten ist das Rad von. Zentrales Symbol des Lotus im Hinduismus & Buddhismus.

Die buddhistischen Harmonie-Symbol: Yin/Yang - Symbol; Daiji-Zeichen ((Tai-Ch´I)

Copyright: Text und Bild ©Buddhistisches Harmonie-Symbol: Ursprung: Chinesische Herkunft: Chinese Daoisnus ( "Daoismus"): Kurzbeschreibung: Mahayana-Buddhismus: (Existenz im immerwährenden Zyklus der Wiedergeburten) bis ins Nirwana, also das Verschwinden aus dem immerwährenden Abhängigkeit von Geburten und Vergänglichkeit. Der chinesische Buddhist der Meditationsschule Cha´an (Chan; japanisches Zen) kombinierte dieses Schild gern mit den chinesisch anmutenden Charakteren für âHarmonyâ und schuf so die Fusion der formschönen, chin.

Das umfassendste Symbol des Buddha - Cornelia Weishaar-Günter der Welt.

Überall dort, wo der Buddha Wurzeln geschlagen hat, gibt es Stupas - auf den ersten Blick rätselhaft hügelige bis turmartige Strukturen aus geometrischen Figurengestalten mit einer hervorragenden Kuppe, als wenige cm große Miniaturstupas (tsha-tsha) oder als Monumentalbauten mit einem Druchmesser von über einhundert Meter. Die tiefen symbolischen Inhalte sind unbestritten, aber die Recherche zeigt immer noch neue Interpretationsmöglichkeiten und -niveaus auf.

Aber bevor wir uns einige dieser Thesen anschauen, sollten wir zuerst überlegen, was das Vorhandensein einer Dummheit im täglichen Leben der Buddhisten ist. Rund um diese Dummheit leben hauptsächlich Tibetaner und Scherpasch. Am Tag ist es besonders auffällig, dass man auch bei kleineren Betrieben nicht notwendigerweise den kurzen Weg um die Dummköpfe herum geht, sondern immer nur im Gegenuhrzeigersinn, die rechte Seite des Gebäudes.

In dieser kleinen, täglichen Aufmerksamkeit werden ständig heilende geistige Eindrücke zusammengetragen; denn die Dummheit ist in erster Linie ein Vertreter des Buddha-Geistes (thugs-rten), das höchste Symbol der Aufklärung, was beinahe so etwas wie die Gegenwart des Buddhas selbst ist (an die uns auch die Blicke erinnern). Ihn zu respektieren bedeutet, den Verstand für die Buddha-Qualitäten zu erschließen und sich ihnen zu annähern.

Ein besonderes Angebot ist es, die Duftmischung frisch weiß zu hinterlassen; fast jede Woche kann man sehen, wie die Auftragsarbeiter damit beschaeftigt sind, der Duftmischung wieder ein so schönes Gewand zu schenken. So wirkt die Dummheit als konstante Verdienstquelle oder heilende spirituelle Eindrücke im Bewusstsein der ganzen Gemeinde, gesungen von den Dichterinnen und Dichter als ständiger Zustrom von Wohlbefinden.

Stupas zu bauen oder zu dekorieren ist ein Weg, die buddhistischen Lehren zu lehren und damit anderen zu dienen; jeder, der sie wahrnimmt und ihm seinen Ehrfurcht zeigt, dreht sich nach innen unfreiwillig ein wenig zur Aufklärung. Wenn wir die tief verwurzelte Verbundenheit der Stupas im Ordensleben der Buddhisten von heute mit dem Vergleich mit dem, was sie im Frühbuddhismus waren, dann stehen wir vor einem langwierigen Entwicklungsprozeß.

Offensichtlich gab es schon sehr frühe und schon zu Buddhas Zeiten laut Sagen die von den Laizisten als Bestattungshügel für die verstorbenen buddhistischen Heiligen errichtet wurden. Man folgte einem allgemeinen indianischen Brauch, dem der Buddhas offensichtlich nur zögerlich zustimmte. Nach der Sage wurden Buddhas eigene Gebeine nach seinem Tode an acht unterschiedliche Stupas in Indien ausgegeben; obwohl die Plätze genannt wurden, ist bis heute keine dieser Stupas nachweisbar.

Andererseits sind wichtige stupa aus der Zeit von Asshoka (ca. 273-236 v. Chr.) wie die große stumpfen Sanchi bekannt. Die Sage besagt, dass Imperator Astoka auf seiner Suche nach dem Fortschritt des Buddha und dem Wohlergehen der lebenden Wesen insgesamt rund 8.000 Dinosaurier gebaut hat. Daraus können wir erkennen, dass die Düsterei schon zu diesem Zeitpunkt viel mehr als nur ein Grab war: ein Symbol für die Präsenz und die Erleuchtungsmöglichkeit der Menschen.

Jede große Stupa beinhaltet bis heute einen "Reliquienschrein", der meist unterhalb ihres "Lebensbaumes" (tib. srog-shing), der Mittelachse, mit passenden Gebete und Rituale eingesetzt wird, aber auch mit kostbaren Gegenständen und kirchlichen Zeichen anderer Arten - nicht zu vergessen Miniaturstupas (tib. tsha-tsha) - befüllt werden kann.

Durch die Hinzufügung der buddhistischen Symbole durfte die Dummheit in den meisten schulischen Bereichen ihren Weg in das geistliche Dasein des Mönches antreten. Diese zögerliche Einbindung in die Klosteranlagen zeigt sich in den Grabungen in Nagarjunakonda, wo die Tempel im dritten und vierten Jh. n. Chr. in verschiedenen buddhistischen Strömungen errichtet wurden.

Die Stupapagode war, als der Buddha nach China kam, zunächst einmal das Herzstück jeder Anlage bis ca. 900 n. Chr. sie wurde buchstäblich von der Bildhalle verdrängt. Auch in Tibet - im Unterschied zu Sri Lanka, wo der Bau der Stupa noch von Laie durchgeführt wird - gab und gibt es keine Spuren dieser Teilung.

Der große, in Indien lebende Mönch und Wissenschaftler Atisha, der im elften Jh. lange Zeit in Tibet unterrichtete, hatte immer eine kleine Dummheit bei sich, um zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Platz in seiner Anwesenheit unheilvolle Taten bekennen und läutern zu können; und auf jedem tibetanischen Hochaltar sollten sich im Idealfall Darstellungen von Leib (Statue, Bild), Schrift und Seele (stupa) des Buddhas befinden.

Es wird vermutet, dass diese Stupa die Älteste ist. Wenigstens die letzten drei Sektionen - Anda, Harmika und Chattravali - sind charakteristisch für die Dummheit. Es gibt nur Vermutungen über den Beginn dieser Bauelemente; mit Sicherheit ist der Zentralmast der Ehre mit den Zeichen der königlichen Herrschaft und der Welt-Achse verbunden, so dass die Stupa auch für Standfestigkeit und Selbstständigkeit der buddhistischen Gemeinschaft steht.

Wahrscheinlich aufgrund des Multikulturalismus wurde die kompakte Struktur der Stupas nach oben gedehnt und bekam eine eher türmchenähnliche Ausformung. Zum ersten Mal in dieser Zeit kann der Buddhas als Mensch repräsentiert werden. Früher mussten Zeichen als Stellvertreter fungieren, zum Beispiel das Lenkrad des Lehr-Buddhas oder eine Dummheit für den sterblichen Buddhas, für den Augenblick seines Parinirvanas, der den Erleuchtungsprozess nur nach den Belehrungen des kleinen Fahrzeugs perfektioniert.

Unterhalb dieser " tatsächlichen Dummheit " konnte nun auch die dazugehörige Holzpagode betritt werden, wo es in der Regel möglich war, entweder den zentralen Mast oder eine Buddha-Statue auf jeder Etage umzubauen. Demnach war der Indianerbuddhismus bereits im Zerfall begriffen, als Nagarjuna in Südindien eine Eröffnung durch sieben Tage voller Verwandlungen und inbrünstiger Andacht mit einer verschlossenen eisernen Stupa einleitete; die innewohnenden Götter hatten ihn in ihre Tantra-Lehren eingeführt, damit der Buddha wieder gedeihen konnte.

Gemäß der tantraischen Idee, dass die fünf Bestandteile auf dem Weg zur buddhistischen Lehre zu reinigen sind, d.h. in ihrer wirklichen Beschaffenheit als das Erscheinen der Buddhakenntnis zu erkennen sind, betrachten die Shingon Buddhisten in der Tahoto-Stupa eine Darstellung der fünf Elemente: die kubische Grundfläche korrespondiert mit der Erdkugel, die flache Sphäre Andas mit der Wasserkugel, die Harmika und Chattravali mit dem Feuerelement sowie die Spitze mit dem Wind- und dem Raum-Element.

Die andere Seite der Elementen ist sozusagen die einzigste Samen-Silbe des Bewusstseins, Symbol des Wajradhatu, von dem die ganze Phänomenwelt ausgeht. In diesem Zusammenhang steht die Dummheit wie immer als Symbol für höchstes Wissen um die Beschaffenheit der Wirklichkeit. Ringigang Chörten, tibetischer Dummkopf.

Tibet, das klassische Reich des Vajrayana Buddhismus, erkennt man diese auch in der Stupa-Form - die Aufgabenstellung ist ähnlich der in Japan, trotz des tibetanischen Stils. Das tibetische Volk versteht sich als sehr konservativer, treuer Hüter der indischen Tradition. So geht die in Tibet oft anzutreffende Acht Stupas auch auf indianische Modelle zurück, die in der Vergangenheit noch nicht gefunden wurden.

Die Stupa sind Gedenkstätten für wichtige Stationen des Buddhas und zeigen Variationen des Podestes, hier nach der Namensliste von Nagarjuna: Die Geburt (rund mit Lotusblattschritten), die Aufklärung ( "Erleuchtung"), die erste Unterrichtsrede (quadratisch und mehrtürig), Wunder (quadratisch mit Veranda), der Abstieg vom Paradies (quadratisch mit vier Stufen), die Beilegung von Streitigkeiten unter den Schülern (achteckig), der Eintritt zum Parinirvana (nur kuppelförmig, ohne Stufen).

Die in Tibet am weitesten verbreitete und als Chörten (mchod-rten, Unterstützung der Anbetung) bezeichnete Stupa ist die''Stupa der Aufklärung'', die eine quadratische Basis mit vier Schritten hat. Atishas stupas war eine Glocke (Parinirvana). Vor allem die mehrtürige Dummheit, die für die erste Unterrichtssprache steht, ist erweiterbar.

Oft wurden sie zu monumentalen Bauten, sogenannten Kumbums (sku-'bum, hunderttausend Körperformen), in denen sich hinter jeder Türe ein Tempelsaal verbergen, den man während seiner Verwandlung hintereinander besichtigen kann; über eine Treppe teilweise im Innern reiht man sich oft bis an die Stupaspitze. Die berühmteste davon ist wohl die große Gyantser Dynastie aus dem fünfzehnten Jahrhundert, deren Skulpturen und Wandmalereien ein nahezu vollständiges Lehrbuch des Tantrabuddhismus der neuen Übersetztungsperiode darstellen.

Für die Prinzen der stabilen und reichen historischen Epochen war es eine große Auszeichnung und ein großes Verdienst, ihre Mittel in den Aufbau solcher Werke als Mäzene zu investieren - eine Opportunität, die auch in Tibet nicht so oft angeboten wurde. Ähnlich muss die Lage in Java gewesen sein, als die Shailendra die Barobudur bauten, ein monumentales Gebäude, in dem man Schritt für Schritt - wie bei den alten Stupas, immer wieder im Freigelände - vorbei an Lehrreliefs zur letzten höchstgelegenen Stupa geleitet wird.

Doch ist dies nun eine kleine Dummheit auf einer großen Dummheit oder "nur" die mittlere Dummheit auf einer großen Mandala-Struktur, die ihresgleichen sucht? Das ist es, worüber die Wissenschaftler in diesem einmaligen Gebäude des Buddhismus diskutieren. Auf jedenfall aber ermöglichen solche monumentalen Bauten - ob in Gyantse, Boobudur oder andernorts - eine Pilgerfahrt, die den Betrachter in symbolischer und damit auch innerer Hinsicht seinem Erleuchtungsziel einen Schritt näher bringt.

Einleitung: Johannes W. Gleuche, Die Dummheit. Kultgebäude des Buddha. Der Mont Verlag, Köln, 1995: Zur Vertiefung: Anna Libera Dallapiccola (Hrgb.), Le stupa, sa signification religieuse, historique et architecturale. Das ist Heino Kottkamp, Die Heilige Schrift als Darstellung des Erlösungsweges. Die Editions d'Art Albert Skira S.A., Genf, im Jahr 1978 Franco Ricca und Erberto Lo Bue, Der große Stupas von Gyantse.

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