Tabula Rasa

Rasa-Tabula

Ihr wollt wissen, was "Tabula rasa" bedeutet? Tanzregisseurin Estefania Miranda führt in ihrer titelgebenden Arbeit in eine Trance, die zur Tabula Rasa, dem Urzustand der Seele, führt. mw-headline" id="Philosophie">Philosophie[Bearbeiten | | | Quellcode bearbeiten]> Andere Bedeutung finden Sie bei Tabula Rasa. Die lateinischen Ausdrücke tabula rasa (tabula "Tafel" und rasa "geschrapt", to wheel "schaben") bezeichnen eine mit Wachs beschichtete Wandtafel, die durch Abkratzen der Schriften geschliffen wurde und wie ein unbeschriebener Bogen umgeschrieben werden kann. Plato gleicht (nur) das Erinnerungsvermögen mit einer Dragee ab.

Aristoteles, ein in vielerlei Hinsichten auch hinsichtlich seiner Epistemologie SchÃ?ler und Kritikerin Platons, stellt in seinem Werk Ã?ber die Seele ( "???? ?????") die Seelen- und Waxtablette gegenüber: "Soweit sie (das Denken) etwas mit ihrem Gegenstandsgegenstand zu tun hat, so wirkt der eine Teil (das Denken) aktiv, der andere nimmt es auf.

Dies geschieht auch, wenn man an sich selbst (die Denkseele) denken kann. Das muss man sich wie bei einer Wandtafel denken, auf der noch nichts steht. 4 ]" Die Stoiker vergleichen auch die Seelen mit einer Dragee. "Der Intellektus ist potentiell bzw. intelligent, und im Prinzip ist er tabula rasa in qua nihil est scriptum, ut philosophus dicit in III de anima.

"Aber die Intelligenz des Menschen ist im Hinblick auf die Intelligenz mächtig und am Beginn ist sie wie eine nicht beschriebene Tablette, wie der Philosoph[Aristoteles] im dritten Band von De anima sagt. "Pierre Gassendi, der "Stammvater des modernen Empirismus"[6] und zeitgenössischer Gegner von Décartes, stellte in der Moderne bereits eine tabula rasa-These dar.

Vor allem John Lockes (1632-1704) nahm das Abbild der Seele/des Geistes als tabula rasa auf und baute es in seine empirische Epistemologie ein. Laut Lockes ist die Seele ein " ungeschriebenes Laken " bei der Entstehung; im Laufe des Leben ist sie von Erfahrungen durchdrungen. Der Begriff Tabula rasa wird seit Lockes Tod nur noch empirisch interpretiert.

Der Leibniz widerspricht einer absolut tabula rasa-Doktrin. Ihm zufolge ist nichts im Kopf, was vorher nicht in den Sinn gekommen ist - außer dem Geist selbst, d.h. den innewohnenden und kognitiven Strukturen. 8] Laut Leibniz ist der Geist eines Säuglings "nicht wie eine leere Waxtablette, sondern ein Marmorstück mit Adern".

Vgl. das tabula rasa-Prinzip im internationalen Recht. Berlin-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-8270-0509-4. Springen bis: ab Arnim Rainbogen, Uwe Meyer: Lexikon der Philosophen. Meiner, Hamburg 2005, Schlagwort tabula rasa. Aristoteles: De anima III 3, 429b29-430a2. High Jumping ? Otfried Höffe: Short history of philosophy.

C.H. Beck, München 2008, S. 175 Hochsprung Leibniz an P. Kunzmann; F.-P. Burkard; F. Wiedemann, dtv-Atlas-Philosophie, München, dtv, Ausgabe Nr. 1, 2007, S. 113 Hochsprung ? Otfried Höffe: A Brief History of Philosophy. Beck, München 2008, S. 190. Hochsprung ? Steven Pinker: The Blank Slate (PDF), in: The General Psychologist, 2006, Bd. 41, Nr. 1, S. 1-8.

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