Tanztherapie

Tanzkurs

Fort- und Weiterbildung, Seminare, Einführungen und Schulungen in der Tanztherapie, Tanztherapeut und Tanztherapeut. Tanztherapie gehört zum alternativen Repertoire der Psychotherapie. Die Tanztherapie ist eine Form der Psychotherapie, die Einzelpersonen und Gruppen hilft, neue Wege zu finden, sich durch das Leben zu bewegen. An dieser Stelle setzen analytische Bewegungs- und Tanztherapie an, die die Erkenntnisse der Psychoanalyse mit der Tanzbewegung kombiniert.

mw-headline" id="Die_Geschichte_der_Tanztherapie">Die Historie der Tanztherapie[Editing | | Quelltext bearbeiten]

Tanztherapie ist eine physiotherapeutische Fachrichtung aus dem Gebiet der Kunsttherapie. Die freie Improvisationstänze dienen dem persönlichen Ausprägen, Verständnis und der Verarbeitung von Empfindungen und Bindungen. Das Tanzen, wie jede Form von Aktivität mit schöpferischem und kommunikativem Charakter, ist die Kernkomponente der Tanztherapie, die sich in den 40er Jahren in den USA ausbreitete.

Die beiden bedeutendsten Gründerinnen der verschiedenen tanztherapeutischen Disziplinen sind Marian Chace, Trudi Schoop, Lilian Espenak und Mary Whitehouse. Die Tanztherapie erhöht nach Ansicht der Träger das Körper- und Selbstbewusstsein, erweitert das Bewegungsrepertoire und unterstützt den authenthischen Gesichtsausdruck durch die Einbindung des Unterbewussten. Es sieht sich selbst als "die Psychotherapie mit Hilfe von Tänzen und Bewegungen, um körperliche, emotionale und kognitive Prozesse des Menschen zu integrieren.

"1 "1] Die grundlegenden Annahmen der Tanztherapie beziehen tief- und humanpsychologische Erkenntnisse ein. In den 1920er Jahren begann in Deutschland die Erforschung der Tanztherapie. Zu Labans Schülern gehörte die Deutschtänzerin Mary Wigman (Karoline Sofie Marie Wiegmann 1886-1973), die in ihrem Werk "Die Language des Tanzes" den expressiven Tanz und ihre Erfahrung als Tanzerin beschrieben und damit wesentliche Anstöße für die Weiterentwicklung der Tanztherapie gab.

Andere Schüler von Rudolf von Laban und Mary Wigmann waren Irmgard Bartenieff, Franceska Boas, Liljan Espenak und Mary Whitehouse. Auch die Bühnentänzer Trudi Schoop und Marian Chace haben zur Weiterentwicklung der Tanztherapie beigetragen. Ab etwa 1950 testeten sie die positiven Auswirkungen des Tanzes auf Menschen mit schweren psychischen Störungen. Heutzutage werden Franceska Boas, Marian Chace, Liljan Espenak, Mary Whitehouse und Trudi Schoop als "die Frauen der Tanztherapie" bezeichet.

Alle sind in der Zeit des expressiven Tanzes aufgewachsen und hatten bereits viele Erfahrung mit dem Tanzen als künstlerischem Ausdrucksmittel mitgebracht. Die Tanztherapie wurde durch die Erfahrung in ihren Studios und die Kontakte zu tiefpsychologischen Psychotherapeuten von ihnen wieder entdeckt. Die gebürtige Berlinerin Liljan Espenak (1905-1988) hatte an der Berliner Universität für Leipzig und nach ihrer Lehre bei Mary Wigman eine Einzeltherapie am Alfred-Adler-Institut absolviert.

Liljan Espenak führte diesen Eingriff mit jedem einzelnen Patient als Vorbehandlung für die Gesamttherapie durch. Mit Hilfe von musikalischer Untermalung oder Emotionalisierung setzte Liljan Espenak auf sie. 1969 gründete sie den ersten Tanztherapiekurs in New York. Aus ihrer Tanzausbildung in Europa und Amerika und durch den Umgang mit der Tiefpsychologie von Carl Gustav Jung hat Mary Whitehouse (1911-1979) ihren Zugang zur Tanztherapie entwickelt.

Von ihr stammt die Jungian Dance Therapy, die heute in den USA weit verbreitet ist. Hier entwickelte sie ihre Tanztherapie für chronische Psychos. Die berühmte und prägende Wegbereiterin der Tanztherapie war Marian Chace (1896-1970). Die Ärztin Marian Chace hat großen Wert darauf gelegt, dass ihre Patientinnen und Patienten lernen, ihre Gefühle auszudrücken, um sie besser zu bearbeiten.

Bewegungsspiegel sind heute eine der wichtigsten Methoden der Tanztherapie. Für Marian Chace war die Tanzausbildung in vielen Formen für die Tanztherapeutinnen und Therapeuten von Bedeutung, musste aber durch akademische Kenntnisse ergänzt werden. In den Jahren 1965/66 war sie die Triebfeder für die Entstehung der American Dance Therapy Associatión. Auf die erste Erzeugung von "Müttern der Tanztherapie" folgten die zweite Erzeugung, die "Töchter".

Bei den " Töchtern " handelte es sich um tanzpädagogische und teilweise auch bühnenerfahrene Damen, die sich in der tanztherapeutischen Theoriegrundlage an Psychotherapiekonzepten ausrichteten. Zu Beginn der 80er Jahre wurde in den USA ein 2-jähriger Studiengang für einen Masterstudiengang in Tanztherapie mit vorgeschriebenen Maßstäben eingerichtet. Die anderen Ausbildungsformen wurden dann von ATA nicht mehr durchgesetzt.

Die Ausbildung von Tanztherapeutinnen und -therapeuten erfolgt in den meisten Ländern Europas an Privatinstituten. Initiiert wurde der Akademisierungsprozess von S.C. Koch, dessen Initiativkreis zur Gründung des Studiengangs Tanz- und Bewegungs-Therapie (M.A.) an der SRH-Fachhochschule Heidelberg im Jahr 2012 führte. Dies ist ein wichtiger Fortschritt in Richtung der am dringendsten notwendigen Evidenzgrundlage für die Tanztherapie.

Der 1995 in Deutschland gegründete Verband der Tanztherapeuten (btd) setzt Maßstäbe für die 4-jährige Teilzeitausbildung zum Tanztherapeuten. Pioniere der Tanztherapie in Deutschland wie Susanne Bender, Marianne Eberhard-Kaechele, Petra Klein, Sabine Trautmann-Voigt und Elke Willke hatten in den Jahren der Vorarbeit die Grundlage für die Normen aufgesetzt. Sie gewährleisten eine solide Grundausbildung, so dass die Absolventinnen und Absolventen sicher mit den physiotherapeutischen Maßnahmen der Tanztherapie umgehen können.

Weil der Terminus "Tanztherapie" nicht als Berufstitel abgesichert ist, werden auch kürzere Weiterbildungen durchgeführt, die nicht nur nicht ausreichend qualifiziert sind, sondern in ihren Verfahren oft auch nicht dem weltweit üblichen tanztherapeutischen Grundverständnis entspricht. Gegenwärtig wird daran gefeilt, eine europäische Tanztherapie-Vereinigung zu gründen, die in der Lage ist, berufliche Belange in Europa zu repräsentieren.

Die Tanztherapie setzt das Thema Tanzen und Bewegen psychotherapeutisch ein, um körperliche, emotionale und kognitive Vorgänge sowie ein Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung zu integrieren. Es ist einerseits eine Art der Kunsttherapie, andererseits eine Art der körperpsychologischen Behandlung mit einem speziellen Schwerpunkt auf der Symbolkraft der Bewegungsabläufe. Die Zielsetzungen der Tanztherapie sind:

Das Anwendungsspektrum der Tanztherapie ist vielseitig. Wichtig sind: psychiatrische Versorgung, Kindertageskliniken, Psychosomatik, Psychotherapie, Sonderpädagogik, Ambulanzen für Tanztherapie (nach HeilsprG, z.B. Neurotiker und Psychosomatiker), Krebsheilkunde, Neuroradiologie, Neurologie, Altersfürsorge, Altersmedizin, Kinder, palliativmedizinische Medizin, Heilpädagogik, Suchtkrankenhilfe, Kriseneingriffe bei Schwerstbehinderten (z.B. nach Unfall, Krebs, etc.), Prävention, Paar- und Familienthementherapie, Beratungseinrichtungen.

Die weit verbreiteten Werkzeuge der Tanztherapie sind die Laban-Bewegungsanalyse (LMA), das Bewegungspsychologische Inventar (MPI) und das Kestenbergsche Bewegungsprofil (KMP) sowie deren Fortentwicklung zum phenomenologischen Bewegungsbeobachtungsinstrument RES (rhythmisch-energetische Anatomie der sichtbaren und unsichtbaren Bewegung), die zur Beurteilung und Diagnose sowie für Eingriffe und Therapiebewertung verwendet werden. 2 ] Die methodischen Kernelemente der Tanztherapie sind die Tanztechnik, Imitation, Improvisation und Design.

Sie bilden sich gegenseitig aus und sind komplementär: Die Beschäftigung mit der tänzerischen Technik vermittelt ein bestimmtes Bewegungsrepertoire, das für die Umsetzung von Improvisationen notwendig ist. Bei der Tanztherapie werden nicht nur einzelne Tanzarten getanzte, wie oft irrtümlich vermutet. Leichte Bewegungsabläufe wie z. B. Gebärden, kleine Bewegspiele und simple Turns sind ebenso Bestandteil der Tanztherapie wie die sprachliche Aufbereitung dessen, was Sie erlebt haben.

Hier kann die tänzerische Technik durch ihre klare Gliederung Transparenz und Stabilität erzeugen, was die Unsicherheit reduziert. Zielsetzung der tänzerischen Technik ist es, die Bewegungsabläufe mit interner Partizipation zu verstehen, die eigenen Körperwahrnehmungen besser zu erfassen, das Bewegungsrepertoire auszuweiten und sich der Zusammenhänge zwischen Gefühl und Bewegungsablauf bewusst zu werden.

Aber auch in der Imitation ist es sehr bedeutsam, dass sich die Bewegungen nicht nur auf das Körperliche konzentrieren und die Psychologie einbezogen wird. Es kann ihm eine gewisse Beweglichkeit aufzeigen, die seinen Gefühlen angepasst ist und ihm so hilft, sich auszusprechen. Es soll die Entwicklung der Dynamik unkontrollierbar aus Anregungen hervorgehen laßen, das, was hervorgehen will, hervorbringen und sich ganz dem Gesichtspunkt der Entwicklung widmen.

Im Bereich der improvisierten Musik gibt es keine Performance im Sinn der Einhaltung gewisser Maßstäbe, der/die TänzerIn kann so seine/ihre Empfindungen, Erfahrungen und Kenntnisse in der Tanzbewegung ausdrücken ([ ] und ? ] siehe auch Contact Improvisation). Das Design kann als eine Mischung aus tänzerischer Technik und improvisierter Technik betrachtet werden. Während die tänzerische Technik durch eine gewisse Bewegungsform den Weg zum jeweiligen Fühlen zu suchen sucht, werden in der improvisierten Technik Fühlen und Stimmungen durch unbeaufsichtigte Bewegungsabläufe und Reize wiedergegeben.

Das in der tänzerischen Technik gelernte Beherrschen der eigenen Bewegungsabläufe und der Druck der eigenen Empfindungen, wie in der improvisierten Form, sind verknüpft. Ihm bleibt die Freiheit erhalten, zu entscheiden, welches Empfinden er äußern möchte. Das gibt ihm die Gelegenheit, sich im Tanze zu jeder Zeit auszusprechen. Im Zuge der Weiterentwicklung der psychoanalytischen Ganzkörper- und Bewegungstherapie wurden zwei Therapien kombiniert, die ihre Grundlage in völlig verschiedenen medialen Formen haben:

Zum einen die psychoanalytische Arbeit mit ihrem linguistischen Gesichtsausdruck als Mittel und zum anderen die Tanztherapie mit ihrem Gesichtsausdruck durch Bewegungen. Hierbei werden unterschiedliche entwicklungsbezogene Modelle der Ich-Psychologie und der Laban'schen Bewegungsklasse in die theoretischen Grundlagen der psycheanalytischen Tanz- und Bewegungs-Therapie integriert. Die Tanztherapie ist jedoch nicht verantwortlich, da die Tanztherapie gegenwärtig kein in den Psychotherapierichtlinien anerkannter Prozess ist.

Zugelassene Therapeuten (Verhaltenstherapeuten, Tiefpsychologen, Analysten oder Gesprächspsychotherapeuten) mit einer entsprechenden tanztherapeutischen Grundausbildung werden jedoch teilweise mit tanztherapeutischen Komponenten eingesetzt. Psychotherapeutische Berechtigte nach dem HPG (Kleiner Heilpraktikerschein) können die Tanztherapie als Therapieverfahren durchführen, wobei der Kunde in der Regelfall selbst bezahlen muss. In Deutschland sind weder die Aufnahme in die Lehre (Voraussetzungen) noch die Lehre (Inhalte), Abschlussprüfungen (Prüfungen) oder die Aufnahme in die Praxis der Tanztherapie rechtlich reglementiert.

Der Ausbildungsberuf Tanztherapeut erfolgt hauptsächlich in der Aus- und Weiterbildung nach privatem Recht. Die SRH Hogeschool Heidelberg bietet seit 2012 einen Master-Abschluss in Tanztherapie unter der Anleitung von Sabine Koch an. Die vom BTD anerkannten Privatpädagogischen Einrichtungen entsprechen den Zulassungsstandards und Ausbildungsinhalten, die mit anderen Ausbildungskursen für Kunsttherapie, Körperpsychotherapie und anderen psychotherapeutischen Methoden zu vergleichen sind.

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