Tara

Leergewicht

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Tarafunktion einer Skala; die Skala wird mit der Kunststoffschale auf Null gesetzt, um nur das Mehlgewicht ( "Nettogewicht") zu errechnen. Dabei wird das Eigengewicht der Kunststoffschale (Tara) vom Totalgewicht (Bruttogewicht) abgesetzt. Tara, auch bekannt als Tara ( "Taragewicht"), ist die Abweichung zwischen dem Brutto- oder Totalgewicht und dem Netto- oder Nettowert einer Probe.

Tara ist im Fachhandel das Verpackungsgewicht eines Produkts. Die Verwiegung der Verpackungen beim Absatz von Schüttgütern nach Gewichten, der so genannte "Brutto-Nettoumsatz", ist im innerdeutschen Facheinzelhandel nach 380 HGB und 26 der Mess- und Prüfverordnung nicht zulässig und gilt als Straftat. Es können nur sehr leichtes Verpackungsmaterial wie z. B. Dünnpapier oder Dünnfolie gewogen werden.

Die Waage in Österreich (Stand 06.2010) darf zur Zeit gewogen werden, die im Verkehr eingesetzte Waage muss jedoch mit einer Taraeinstellung sein. Mit der Tarafunktion kann die Gewichtsanzeige nach dem Bedrucken der Packung auf Null gesetzt werden. Das Taragewicht kann wie das Gewicht der Ware betrachtet oder separat errechnet werden. Weil es nicht immer möglich oder ratsam ist, die Verpackungen vom Füllgut zu unterscheiden, werden folgende Taratypen unterschieden: Effektives Tara ist das durch Wägen ermittelte effektive Abpackgewicht.

Als einziger Handelsstaat ist die Schweiz diejenige, die noch nach wie vor das Eigengewicht als Bewertungsgrundlage für die Zollabfertigung hat. Die Bruttomasse ist das Gesamtgewicht des Ladegutes, die Tara des Leergutes. Oft werden auch so genannte Tara-Festwerte eingetragen, d.h. ein festes Leermasse. Sie müssen jedoch verlässlich und zeitgemäß sein und auch das Kraftstoffgewicht von Fahrzeugen berücksichtigen.

Mit dem Taragebühr ist gemeint, dass auf das Eigengewicht der ohne Verpackungen gelieferten Waren, z.B. Sande, Kohlen, Weizen usw. vor der Zollabfertigung ein Aufschlag erhoben wird, d.h. das "Verzollungsgewicht" ist höher als das Nettogewicht der Waren.

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