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Elektromobilität, Digitale Agenda, Vierte Industrielle Revolution und Made in Germany: Aktuelle Informationen und Hintergrundberichte zu Innovation und Technologie. Technologie aus Deutschland für die Megacitys In Deutschland, einer Großstadt mit über 10 Millionen Menschen, gibt es keine echte Mega-City. Aber auch für die dt. Volkswirtschaft können Großstädte von Interesse sein. "Die von uns entwickelten Projekte und Leistungen müssen in den kommenden Jahren für Megacitys geeignet sein", sagt der Ergonom Hans-Jörg Bullinger.

"Unsere Kundinnen und Kundschaft wird in Megacitys sitzen", unterstrich der Senior der Fraunhofer-Gesellschaft letzte Wochen auf dem VDI-Fachforum "Stadt: Denken" in Bonn.

Die hohe Bevölkerungsdichte bereitet den Städten und ihren Bewohnern bereits jetzt Schwierigkeiten. Beispielsweise begrenzt die 23-Millionen-Einwohner-Metropole Shanghai die Neuzulassungen auf 9000 pro Jahr. Mobilität und neue Ansätze bei Fahrzeugsystemen und -typen für den Straßenverkehr in Megacitys wären gefragt. Dazu sollten in Deutschland Forschungs- und Produktionskonzepte erarbeitet werden. "In kleinerem Umfang können hier die Charakteristika von Megacitys getestet werden", sagte er.

Anschließend werden die Erzeugnisse oder Leistungen an Megacitys ausgeliefert. Dirk Heinrichs vom Forschungsinstitut für Verkehr am DLR in Berlin präsentierte auf dem Fachforum einen Lösungsansatz: die kombinierte Verkehrsmobilität. Davon würden riesige Städte wie Shanghai profitierten. Die Nachteile: "Die Intermodalität verlangt einen Wandel, der Zeit in Anspruch nimmt.

Negativ wirkt sich auch die Befürchtung aus, den Verbindungszug zu verpassen", gab Heinrichs zu. Eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens stellt auch die Stadtplanung vor Herausforderungen: "Wir müssen autogerechte Großstädte wieder aufbauen oder dekonstruieren - und das ist eine Herkulesaufgabe", erläutert Heinrichs. Für die Vermeidung unnötiger Wege plädiert Katrin Dziekan, Abteilungsleiterin für den Bereich Environment and Transport im Umweltbundesamt: "Leben, Arbeit und Einkauf sollten eng zusammen sein, damit sie wenig Traffic generieren.

Mehrgeschossige Bauten sollten den erforderlichen Platzbedarf in einem engen Bereich aufbringen. Nicht nur die Beweglichkeit, auch die Beseitigung wird eine große Aufgabe für die Stadt sein, wie Alexander Gosten, Vizepräsident die Deutsche Vereinigung für Kreislaufwirtschaft, weiß: "Jedes Jahr müssen viele tausend tausend Abfälle ohne Staub und Geruch untergehen. "In Mailand zum Beispiel werden die Taschen jeden Tag am Strassenrand aufgehoben, weil viel Stauraum benötigt wird - vor allem, wenn es mehr als einen gibt.

Es ist auch aus technischer Sicht möglich, die Verwertungsquoten aus einem einzigen Container zu erfüllen.

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