Therapeutic Touch

Heilende Berührung

Der Therapeutische Touch ist eine begleitende und unterstützende Maßnahme bei chronischen und akuten Erkrankungen. Mit der alternativen Heilmethode Therapeutic Touch soll die Lebensenergie durch Handauflegen wieder fließen können. Hier finden Sie Informationen zum TT-Grundtraining und QTTP-Training! Systematisches Auflegen der Hände: Der "Therapeutic Touch" schafft einen effektiven Energiefluss zwischen Patient und Arzt.

mw-headline" id="Verfahren">Verfahren[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Der Therapeutic Touch (TT) ist eine pseudowissenschaftlich orientierte alternative medizinische Therapiemethode, eine Form des Auflegens von Händen, bei der der Arzt den Menschen nicht anspricht. Es beruht auf der im Esoterikbereich weitverbreiteten These, dass der Mensch ein eigenes "Energiefeld" (auch Prana, Aura, Qi etc. genannt) hat, das in ständigem Zusammenhang mit den - vermeintlichen - energetischen Feldern seiner Umgebung steht.

Der Therapeutic Touch ist eine oft wissenschaftliche erforschte Alternativbehandlungsmethode. TT-Praktizierende konnten unter gesteuerten Umständen nicht nachweisen, dass sie angeblich in der Lage sind, das für die Therapie notwendige energetische Feld einer Person zu erkennen. Der Therapeutic Touch wurde 1972 von den beiden Theosophinnen Dolores Krieger von der Theosophical Society Adyar, Lehrbeauftragte für Pflegewissenschaften an der New York University, in Kooperation mit Dora van Gelder Kunz (1904-1999), Präsident der American Section der Adyar-TG, herausgegeben.

Die Verbreitung der Methodik erfolgte durch eine Publikation im renommierten American Journal of Nursing und intensives Lobbying durch die Unterstützer. Der nordamerikanische Verband für Pflegediagnostik hat 1995 die Diagnostik Energiefeldstörung mit TT als primären Eingriff in seinen Produktkatalog aufgenommen. In diesem Zusammenhang wurde die Diagnostik der Energiefeldstörung mit TT in den Produktkatalog integriert. 3 ][4] Nach den Vorgaben der Evidenz-basierten Arznei ist die geforderte Effektivität der "Therapeutic Touch" Behandlung nicht nachgewiesen.

Emily Rosa, die damals elfjährige Studentin und jüngere Schriftstellerin einer großen Fachzeitschrift, publizierte 1998 im peer-reviewed Journal of the American Medical Association (JAMA) einen Beitrag über ein von ihr zwei Jahre vorher, im Alter von 9 Jahren, durchgeführtes Labor. 5 ] Diese Untersuchung ergab, dass 21 TT-Therapeuten das "Energiefeld" der Hände des Experimentators nicht wahrnehmen konnten, wenn sie ihre Hände nicht sahen.

Im Versuchsaufbau wurden die TT-Handler von den beiden Emily-Handlern durch einen Kartonschirm abgetrennt. Es gab zwei Öffnungen in diesem Bildschirm, durch die der TT-Therapeut seine Finger legte. Andererseits streckte Emmy ihre Handfläche entweder über die rechte oder rechte Handfläche des Subjekts, ohne es zu berühr.

Der TT-Handler hatte nun die Funktion zu zeigen, dass er das energetische Feld des Girls fühlte, indem er angab, welche ihrer Händen sie in Emilys Händen hatte. Bei den 21 TT-Behandlern wurde eine Trefferrate von 44% erreicht, während Zufallsraten in diesem experimentellen Aufbau eine mittlere Trefferrate von 50% ergaben.

Auf Proteste von Anhängern von Therapeutic Touch hin wurde das Experiment zwei Jahre später erneut durchgeführt. Diesmal erreichten die TT-Praktizierenden eine Trefferrate von 41%. In Utrecht ( "Utrecht") entwickelt die International Therapeutic Touch Federation (ITTA) Leitlinien für Training, Curricula und Qualifikationsstandards im Geltungsbereich von Therapeutic Touch. Der Verein hat zum Zweck, Therapeutic Touch in die europäische Gesundheitsversorgung zu integrieren und ist ein Verband von TT-Organisationen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Österreich, Skandinavien und Südafrika.

Eine Bewertungskritik der Theorie und Praxis der therapeutischen Berührung (Memento vom 23. 12. 2012 im Archiv des Webarchivs.is). 3(2), 2003, S. 163?176. Donald P. O'Mathuna: Die Praxis und die therapeutischen Berührungs-Tests basieren auf Evidenz. Ein: In: Bourse d' été Journal of Nursing Scholarship. 32 / 2000, S. 279?285. Mit Linda Rosa, Emily Rosa, Larry Sarner, Stephen Barrett: Ein genauer Blick auf die therapeutische Berührung.

Ein: In: Zeitschrift der American Medical Association. 279, 1998, S. 1005?1010. Mit Pamela Potter Hughes, Robin Meize-Grochowski, Catherine Nachbarin Duncan Harris : Therapeutische Berührung mit jugendlichen psychiatrischen Patienten. Ein: In: Zeitschrift für ganzheitliche Krankenpflege. 14 (1996) 1, S. 6?23. Die Dolores Kriegerin: Therapeutische Berührung. Der Kiepenheuer & Witsch Verlagshaus, Köln 1997. Das ist Rita Beckendorf: Sich mit den eigenen Augen die eigene Hand anfühlen - Therapeutic Touch in der Kindpsychiatrie.

Herausgeber W. Kohlmammer. 8/2004, S. 552-554. Renate Wallrabenstein: Geleitete Energien - Therapeutische Berührung. 4/2005, S. 2-4. Susanne Backs: Therapeutic Touch und Energietraining: Touch that moves - Movements that touch. Ein integrativer Überblick und Meta-Analyse der therapeutischen Touchforschung. Thérapies alternativoes in health y medicine.

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