Therapie gegen Panikattacken

Behandlung von Panikattacken

Therapie von Panikattacken Neben den sehr ausgeprägten und beängstigenden Paniksymptomen gibt es Überlegungen wie: "Bin ich schwer erkrankt? "Je früher Sie mit der Therapie der Angststörung beginnen, umso besser sind die Ergebnisse. Die Effektivität der Kognitionstherapie wird am besten bei der Therapie von Panikstörungen studiert. Auch andere Formen der Psychotherapie können zur Therapie von Panikstörungen genutzt werden.

Für die Therapie dieser Krankheit sind Paar- und Kombinationstherapien zugelassen. Die als SSRIs (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) bekannten Mittel gegen Depressionen sind die erste Adresse in der Arzneimitteltherapie von Panikattacken. Das bedeutet, dass Panikattacken nach Beendigung der Therapie weniger häufig auftreten. Entscheiden Sie sich, die Einnahme des Medikaments wieder einzustellen, wird die Dosierung sehr schnell wieder verringert - das wird als " Ausgleichend " bezeichnet - da sonst Benommenheit, Brechreiz, Wiederauftreten von Panikattacken und andere Symptome auftreten können.

Grundsätzlich sollte man die Einnahme des Medikaments nicht ohne vorherige Rücksprache mit einem Facharzt einstellen. Der größte Nachteil dieser Drogen ist, dass sie bei längerer Einnahme abhängig machen können und die Angststörung nicht ausheilen. Legt man sie wieder ab, kommt es rasch wieder zu Panikattacken.

Sobald sich eine Abhängigkeit entwickelt hat, kann ein Rückzug Panikattacken auslösen. Das Biofeedback, bei dem Hautverspannungen, Atemwege, Pulsimpulse und Körpertemperaturen erfasst werden, dient ebenfalls dem selben Ziel, nur dass mit Hilfe von Messgeräten aktive physikalische Änderungen auf einem Monitor sichtbar werden. Vergleichsweise innovativ sind internetgestützte und PC-gestützte Psychotherapie-Programme, in denen die Lerninhalte der Kognitionstherapie zur Selbsterhaltung genutzt werden.

Im Falle von internetbasierten Studiengängen ist es auch möglich, sich per E-Mail an den behandelnden Arzt zu wenden. Sie werden noch nicht sehr oft eingesetzt und sind in ihrer Wirksamkeit der Kognitionstherapie mit dem persönlichen Umgang des Erkrankten mit einem Psychotherapeuten nachrangig. Allerdings ist zu befürchten, dass diese Behandlungsformen in den kommenden Jahren immer häufiger eingesetzt werden.

Gehen Sie zu einem Doktor Ihres Vertrauens und sagen Sie ihm ganz konkret, was Ihre Beschwerden sind. Stellt sich heraus, dass die Beschwerden auf eine Körperkrankheit zurückgehen, sollten Sie zusammen mit dem behandelnden Hausarzt ein Behandlungskonzept ausarbeiten. Wenn Ihr Hausarzt keine Anzeichen einer körperlichen Beeinträchtigung vorfindet, bitten Sie ihn, Ihnen die Anschrift eines Facharztes zu nennen, der weiß, wie man Panikattacken behandelt.

Menschen mit Panikattacken wenden sich oft an viele Mediziner, denn Geisteskrankheiten sind immer noch viel schlimmer als Körperkrankheiten und wollen daher oft nicht von den Betreffenden berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass Sie bei einem Doktor wohnen, den Sie für zuverlässig halten, bis er eine Diagnostik gemacht hat.

Unabhängig davon, wie viele Spezialisten Sie konsultieren müssen, überlassen Sie die primäre Verantwortung einem Doktor. Haben Sie wegen einer Überfallkrankheit einen Notfallarzt oder ein Krankenhaus angerufen und wurde keine Körperkrankheit diagnostiziert, sollten Sie nicht auf die nÃ??chste Überfallkrankheit gewartet, sondern so schnell wie möglich zu Ihrem Haus- oder Ãrztin oder behandelnden Ãrzte gehen.

Er oder sie wird mit Ihnen zusammen die nächsten Schritte ausarbeiten. Für den Ausschluss und die Therapie von schweren Krankheiten bleibt im Dienste eines Rettungsarztes oder Krankenhauses oft nur Zeit. Ihre Hausärztin oder Ihr Arzt kann mehr Zeit in Anspruch nehmen, um sich um Sie zu kümmern und mit Ihnen zusammen die Ursache zu finden. Wer oft unter Panikattacken leidet und die Furcht vor einem neuen Angriff einen so sehr beschäftigt, dass er sein ganzes Lebensleben beeinflusst, könnte an einer Angststörung erkrankt sein.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt darüber, welche Therapie für Sie die beste ist oder welchen Spezialisten er anspricht.

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