Therapie Malen

Behandlung Malerei

Zweiter Weltkrieg am Beispiel der "Therapeutischen Malerei". Dies kann therapeutisch sehr gut genutzt werden. Malerei in der ergotherapeutischen Praxis (Maltherapie) Im Zentrum des nachfolgenden Beitrages steht die lückenlose Begeisterung für das bildliche Denken, ein Plädoyer für Vermittlung von Selbsterkenntnis und Selbstentwicklung, für experimentelle gefühls und erlebnisnahe Malerei. Informationen, die auch für unter für geschulte Ergotherapeutinnen und -therapeuten von Nutzen sein können, wenn sie bisher wenig mit bildmäßigen Methoden arbeiten und eine praktische Einführung in dieses Gebiet anstreben.

Durch bildliche Mittel können neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet, Kommunikations- und Umgangsverhalten gefördert werden, die räumliche Ausrichtung, die bildliche Gedächtnis und Bildwahrnehmung geschult werden, kann die Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen gesteigert werden, können Flexibilität und Kreativität entstehen, Muskelspannung und Bewegungsabläufe ausgleichen. Die bildliche Denkweise ist für a Verständnis der ganzheitlich-komplexen Wirkweise der bildlichen Therapie von eminenterbedeutung.

Schon lange bevor ein Kind spricht, kann es nachdenken. Dabei handelt es sich vor allem um ein Nachdenken in gefühls- und Erlebnisbildern, die sie im Zusammenspiel mit ihrer Umgebung ständig weiter entwickeln. Mit der Schulsozialisation, die zu einsseitig auf die Förderung des sprachengebundenen Lernens fokussiert ist, gewinnt das bildnerische Denkvermögen - trotz oder auch wegen des Bildmaterials Reizüberflutung unserer Zeit - immer mehr an Nachdruck.

Der Spruch: "Ich kann nicht malen", wir werden wahrscheinlich alle immer wieder hören, und es ist eine der wichtigsten Aufgaben von ergotherapeutischen Fachkräften, die kreativ daran arbeiten, die Patientinnen und Patienten dazu zu bringen, sich mit einem visuellen Design an überhaupt zu beteiligen. Ich möchte die Eigenheiten des Bilddenkens gegenüber das verbale Denkvermögen hier anhand nur eines Aspekts, nämlich der verschiedenen Vereine, aufzeigen.

Die volle Entfaltung des bildlichen Denkens kann nur erreicht werden, wenn sie sich ungehindert ausbreiten kann. Wenn der Betroffene dies tun will, muss er im Verlauf der Therapie: Abb. 1: Noch recht stereotyp (Strahlensonne, Blümchenreihne, www. ray sun. com mit aufgesetzter Lächeln) heilen Welt - Aufnahme eines 25 jährigen depressionen Patienten. Aufgabenstellung der ergotherapeutischen Therapeuten ist es hier, den Patienten nur durch entsprechende Bildangebote, authentisch ausdrucksstarke Gestaltungsmöglichkeiten hinzuführen zu befreien, anstatt durch "tiefschürfende" Deutungen viel aus dem stereotypen Gesamtbild herauszuholen.

Dies sollte man als Heilpraktiker bei Bedarf ganz unkompliziert angehen, indem man z.B. leicht fragt: "Fühlen gefällt dir dein Foto wirklich? Mal ein zweites, dieses Mal eher ungegenständliches Stimmungsfoto mit Farbtönen, die deiner aktuellen Stimmungslage nahe kommen! "â??Der Patient kann auch ein GemÃ?lde mit Sonnenstrahlen, Wölkchen und Sonnenstrahlen malen und in diesem Sinne erwähnen, dort entwickelt sich immer der Heilregen - das Indiz fÃ?r die Versöhnung von Himmels und Erden -, wenn es noch regnet, wört die Solarenergie aber schon wieder durch die Waende auf: Ãhnlich wie im Ã?blichen Lebensablauf, wenn man sich einmal ausruft und danach wieder ehrliche SpaÃ? zu haben wird: erwähnen

  • Dabei sorgt die so populäre, teure, feine Seide übt mit der Seidenmalerei fast schon für einen Drang auf Patientinnen und Patientinnen aus, immer nur angeblich schöne Inszenierungen, anstatt zu experimentieren und einen echten Gesichtsausdruck zu entdecken. Damit können auch akut psychotische Patientinnen und Studenten erste Farb- und Malereiterfahrungen machen. Dem Therapeuten sollten daher besondere Farbtöne angeboten werden, die sich leicht applizieren und vermischen lassen flächig, wie z.B. Kreide, Ölkreide, pastöse (Tempera, Wasserfarbe, Acryl) und z. B. pastöse Tönung.

Abb. 3: Diese Patchwork ähnliche Kompilation des ersten abstrakten "Buntfensters" (Pastellkreiden auf DIN A 4 Papier) aus dem Unterrichtsbetrieb mit Ergotherapieschülern illustriert die große Vielzahl an abstrakten Ausdrucksmöglichkeiten sowie die gelegentliche Tendenz, Gegenständliches wieder ins rechte Fenster zu holen. Jede Malerei ist technisch kompliziertes Gemälde aber hätte ihre Gefühl sperrt. Wichtig gefühls und erlebnisnahe Gestaltungsmöglichkeiten können wir den Kleinen zeigen.

Sie malen weniger, was sie gesehen haben, als das, was sie auf fühlen erfahren oder sich ausmalen. Dort gefühlsmÃig In Bezug zueinander im Bilde ist plaziert, auch wenn es vielleicht nie mit einer Kamera auf nur ein Photo mitgebracht werden konnte. Dabei kommt (wie zum Beispiel auch Sonnen- und Rainbow, die in ?reality? immer in genau entgegengesetzte Richtungen des Kompasses ausgerichtet sind!) - alles, was für das Kleinkind von Bedeutung ist (Mama, Vater, Oma,...), ins Spiel, und das Kleinkind auch immer einen Weg vorfindet, ohne dass es dort immer wieder würde sagt: "Ich kann aber noch keine Menschen malen:

Dies ist zu hart für mir. Mit Hilfe der nachfolgenden Tipps können Sie einen problemlosen Übergang in die Praxis der ergotherapeutischen Arbeit mit Sehhilfen aufzeigen. Eine Bedingung ist selbstverständlich, da Sie vorher bei Ihrem Praktikumsleiter vor Ort überhaupt haben, in welchem Umfang und mit welchen Menschen dort bildliche Ergotherapie überhaupt möglich ist!

Gib dem Patient zunächst eine kleine, stimulierende, aber wirklich unkomplizierte! Vorführung in einer einfachen Bildtechnik (z.B. ein freies,'abstraktes farbiges Fenster'). Wählen Sie können aber auch beste Farbtöne, die mesalen flächig sein können (z.B. Pastellkreide, Ölpastellkreide, pastöse (Temera, Acryl, Aquarell) Farbtöne), so dass die entscheidende Vitalität der bei Fläche vorhandenen Farben voll zum Tragen kommen kann.

Erlauben Sie dem Betroffenen, sofort nach Ihrer Vorführung mit dem Malen zu beginnen, damit er bis zur Therapiesitzung nächsten keine Zeit hat, sich irrationale Ängste einzuhandeln. Dem Pflegebedürftigen zunächst in aller Ruhe viele Hilfen und anregende Vorschläge zukommen lassend, anstatt den (bildlich meist unerfahrenen! die) Pflegebedürftigen ohnmächtig vor einem weißen Papierblatt zu setzen und ängstlich hereinzulassen (- erfahrungsgemäà kümmerliches -) ?free' view?ausbrüten', wenn er die Zusammenarbeit nicht ablehnen sollte - im Hinblick auf eine ihm zu erteilende überfordernden task - anyway gänzlich und die Kooperation zu verhindern.

Die abstrakte Fingerübungen kann nach der anfänglichen, mit wachsender Malpraxis auch tiefempfindliche Tendenzbilder entstehen. Abb. 6: This48-jährige, ängstlich-depressive Patienten mit jahrelanger sedativer Misshandlung finden sich in ihrem Image als childishunglücklicher BeruhigungsmittelmiÃbrauch in einer Lebenswelt mit "Licht und Schatten" wieder. Dein Geduldiger sollte von vornherein in der Lage sein spüren, dort werden keine schönen Fotos angelegt, sondern echte Aufnahmen, d.h. je nach aktuellem Trend mal fröhlich, mal ernsthaft, mal fröhlich, mal launisch, mal schwingend, mal zerrissen, mal ausgewogene Aufnahmen.....

So, Entwürfe, in denen Ihr Geduldiger (- in einem wohlwollenden, akzeptierenden, therapeutischen Umfeld -) sich in Lebensfreude und Leiden wiederfindet, anstatt sich in Klischeevorstellungen zu verlieren. Andererseits kann gerade eine richtig liegende Auslegung eines Kranken so sehr überfordern, da seine Bilderproduktion austrocknet! - Die ersten Bild-Produktionen von bildlich unerfahrenen Patientinnen und Patientinnen sind oft dermaen stereotypangepasst und schlank, da die Entstehung ausdrucksstarker authentischer Darstellungen absoluten Stellenwert vor jeder Deutung haben muss tiefschürfender) - Beschränken Sie also darauf, der/die PatientIn und seine - immer persönlicher werdende - Organisationen echte, menschliche Interessen treffen zu lassen.

Aber es gehört auch ganz gut dazu, da Sie dem Kranken - in wenigen Wörtern - eine Frage zu seinem Gemälde an dürfen richten, z.B. was er als und wie er dabei darstellt gefühlt hat. Nehmt auch Rückmeldungen, wie sich das Foto auf euch auswirkt. Sie sollten eine solche Rückmeldungen mit Rückfragen mit dem Patient verknüpfen, ob er es nun auch so erlebt, oder aber anders.

So wird der Patient dazu angeregt, verstärkt aus eigener Erfahrung zu beachten und er erfährt zugleich, dass Ihre Standpunkte für ihn nicht zwingen. - Geben Sie dem Betroffenen keine komplizierten, anscheinend "fachmännische" Erklärungen, weshalb er wie sein "müsse". Diese Erklärungen würden beunruhigen und behindern den Betroffenen nur.

  • Wen Sie von der Botschaft oder dem Design eines Kranken entfremdet sind, können Sie ihm das durchaus mitgeben. Solche Rückmeldungen kann den Patientinnen und Patienten bei für sehr Hilfsbereitschaft bieten, vorausgesetzt, dass dabei Ihr Respektsmaß für das Recht des Menschen auf seine eigene Erfahrung spürbar erhalten bleibt. Das ist eine wichtige Voraussetzung. Wer nicht will, dass der Pflegebedürftige die Therapie bricht, weil er Gefühl erhält, dass man ihm vorher ein X für ein U macht, der sollte nichts angeblich Tiefenpsychologisches von unten und nichts angeblich Esoterisches von oben in seine Bildlichkeit interpretieren (Gebärmutter/Phallus) und auch nichts angeblich Esoterisches von oben in-muscheln (Yin/Yang).

Trotzdem, weit überwiegend Patienten malen unaufgefordert Vasen.) Unterschätzen haben Sie nicht den großen therapeutischen Effekt von einfachen Fragestellungen, gekoppelt mit der schöpferischen, gefühlsnahen Macht eines Gemäldes! Auf die Fragestellung, ob sie ihr Stillleben mit Blümchen in einer Phantasievase bemalt hat, oder ob sie an eine gewisse Blumenvase dachte, könnte die Ärztin zum Beispiel erzählen, da sie solche Blüten in ihrem Vordergarten zieht.....

aber da sie vor Jahren eine solche Schale von ihrem Mann bis zum geschenkten Hochzeits-Tag bekommen hat.... Gib ihm Zeit, Selbstvertrauen zu gewinnen. Wenn Sie einmal zu viel werden sollten, was Ihre Patientinnen und Kunden zu erzählen anfangen sollen, dann stellt man weniger (einfache) Fragerei ein und lässt Sie Ihre Patientinnen und Kunden wieder öfter allein, denn die kurzfristige Anordnung von authentischen Bildern entfaltet ihre Therapiekraft weit über die bloße Erfahrung hinaus.

Hier einige bildliche Einleitungsthemen: Mit dem beschriebenen Vorgehen werden sicher viele Ihrer Patientinnen und Patientinnen voran kommen und fähig wird, mit immer weniger Unterstützung, immer persönlicher werdende Inhalte jenseits von Stereotypen authenthisch zu arrangieren sein. Schließlich wird ein gewisser Mensch auch das "leere Blatt" als furchtlosen, spannenden Raum zur Selbstfindung und Selbstentwicklung akzeptieren und benutzen können.

Ungeachtet guter Therapieverfahren und Maltemen, die mit Gedanken gewählt wurden, wird doch nicht jeder Betroffene fertig oder fähig ist, sich in eine gefühls und erlebnisnahe Bildorganisation im therapeutischen Umfeld einzubringen. Selbst mit bildlichen Mitteln können keine Zeichen gesetzt werden. So kann z.B. ein hochaktiver Mann die Grenzen des Malblechs nicht mehr einhalten als den geordneten Flechtprozess eines Peddig-Röhrenkorbes.

Dort wird man auch weiter Dankbarkeit als Therapeut müssen haben, da es Ärzte und Arzneimittel gibt! Ausgehend von diesen wissenschaftlichen Arbeiten in den Magazinen Ergotherapie &Rehabilitation (Schulz Kirchner Verlagshaus, Idstein) und Praxistext Ergotherapie (Verlag Modern Learning, Dortmund) kann man sich auch sehr gut zielgerichtet unter über Bildliche Möglichkeiten in speziellen ergonomisch-physiologischen Berei chen zu informieren! Das heißt: Das sprachengebundene Denkvermögen ist nüchtern und ausgetrocknet, also "grau".

Die Bildsprache dagegen ist gefühlvoll-lebig, aber nicht ausgereift, also "grün". Nur wenn wir das bilaterale Gedankengut weiterentwickeln und das sprachengebundene Gedankengut mit dem bilateralen Gedanken in fruchtbringender Weise verbinden, können wir feststellen, dass das Erdenleben wahrheitsreich ist überaus, also gülden (golden). - Die Weiterentwicklung des Bilddenkens fördert das Erleben von Reichtum und persönlicher Autorität und verfeinert so die Lebensqualität.

Gleichwohl können solche Verfahren z.B. unter arbeitsotherapeutischen Kriterien auch später noch durchaus aussagekräftig sein, nur eben nicht unter dem Gesichtspunkt einer erweiterten Förderung des Bilddenkens. 6 ) Wenn die Betroffenen jedoch mit so kleinen Methoden aufhören, wird die Therapie zu einem "Cloud Cuckoo Home", anstatt Fähigkeiten zu entwickeln. Solche Gemälde mögen wie Kinderschilder aussehen, aber man kann nicht von "kindlich" reden, da die Kleinen keine Klischees über die Welt der Heilung malen.

Erzeugt ein " adulter " Kranker auf bedrückter solche Geräuschklischees in Laune, dann ist das nicht mehr " kindisch ", sondern Zeichen einer schweren psychischen Störung, auch wenn man dem Kranke das nicht sicher so mitteilt. Zusätzlich wird ein Foto (von Gründen oben erwähnt, am besten die Wiedergabe eines abstkten Kunstwerks -) auf ein größeres Papierblatt geklebt und dann das ganze Blech im Stile von ähnlichem ausmalt.

In Anlehnung an die Bildergänzung, nur hier als "Anfang" mit geschlosse Augen werden ein paar Kritik auf das Dokument malerisch eingefasst. Die Farbtropfen und Striche auf NaÃenen-Aquarellpapier verwischen und verschmelzen und das Ergebnis ineinanderflieÃen¤nge mitverfolgen. Vor allem bei einfachen, klar gegliederten, konkreteren Patientinnen und Patienten, die keinen Zugriff auf abstrakte Bilder haben.

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