Thymianöl

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Das Thymianöl (Oleum Thymi, Thymi aetheroleum) ist ein ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus Teilen von Thymianpflanzen gewonnen wird. Bei uns erfahren Sie alles über Thymianöl. Das Thymianöl ist ein natürliches Mittel gegen Erkältungen: Es lindert Hustenreizungen, wirkt schleimlösend und antibakteriell. Angaben über das ätherische Öl Thymian und die Eigenschaften von Thymianöl. Das ätherische Thymianöl gehört zu den wichtigsten ätherischen Ölen.

Das Thymianöl ist ein ätherisches Ölelement | Effekt, Verwendung & Bezugsquellen

Das Thymianöl wird aus verschiedenen Thymiansorten hergestellt, deren ätherische Öle sich je nach Chemotyp in der Natur ihrer Therapieanwendungen voneinander abheben. Der Thymian ist nicht nur als essentielles öl sehr populär, er wird auch oft zum Grillen und Braten verwendet. Seit dem Altertum ist Thymian in ganz Europa als kostbare Arzneipflanze weit verbreitet.

Thymianöl hat nach den neusten Forschungsergebnissen eine Wirkung gegen folgende Gesundheitsprobleme: Thymianöl hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Mandelnentzündungen werden meist durch den Krankheitserreger Streamtococcus pyrogenes verursacht. Die Université d'Angers in Frankreich hat eine Untersuchung zu diesem Krankheitserreger durchführen lassen, in der die Wissenschaftler nachweisen konnten, dass Thymianöl die Vervielfältigung des Krankheitserregers deutlich unterdrückt.

Doch nicht nur der für die Mandelentzündung zuständige Krankheitserreger Streptococcus pyrogenes ist in unserem Munde. Bei der Yeditepe University in Istanbul wurde die gute Wirksamkeit von Thymianöl gegen diesen Krankheitserreger in einer klinischen Untersuchung nachweisbar. Wissenschaftler konnten feststellen, dass Thymianöl sehr wirksam gegen Menstruationsbeschwerden ist - noch besser als das berühmte schmerzstillende Mittel Ibuprofen. Bei der Behandlung von Menstruationsbeschwerden kann es helfen.

Bei der Babol University of Medical Sciences im Iran konnten die Wissenschaftler in einer Untersuchung die Wirksamkeit des in der Volksheilkunde seit langem bekannten Thhymianöls nachweisen. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde Thymianöl an weibliche Freiwillige verfüttert und die Leiden während der Periode wurden auf einer Schmerztabelle erfasst. Dieser Maßstab wurde mit Personen verglich, die kein Thymianöl erhalten haben.

Das Thymianöl hat eine ausgeprägte antibakterielle und schleimlösende Wirkkraft. Dass Thymianöl bei einer akuten Lungenentzündung oder schweren Lungenerkrankungen eine gute Wirksamkeit hat, konnten Wissenschaftler der Uni München in einer Untersuchung aufzeigen. Da Thymianöl ausgezeichnete Antivireneigenschaften aufweist, kann die Lungenentzündung unmittelbar mit ihm behandelt werden. Die reichliche Thymolmenge im Thymianöl hat eine bis zu 20-fach höhere antibakterielle Wirksamkeit als das für seine hohe Wirksamkeit berühmte Phänomen des Phenols.

Darüber hinaus entspannt Thymianöl die Atmungsorgane, was bei schwerem Erkältungshusten sehr vorteilhaft ist. Wissenschaftler der Nara Women's University in Japan fanden in einer Untersuchung heraus, dass Thymianöl die Bildung des so genannten COX-2-Enzyms um bis zu 75% senken kann. Weiße Körperzellen sind im Abwehrsystem dafür zuständig, Erreger wie Keime wie Bakterium und Virus unmittelbar zu erdrücken.

Das Thymianöl hat eine gute anti-bakterielle und krampflösende Wirksamkeit und regt auch die Durchblutung und verdauungsfördernde Eigenschaften an. Liegen die Ursachen der Beschwerden im Makrobiosebereich, kann Thymianöl dazu beitragen, den Magen oder die Darmflora wieder ins Lot zu bekommen. Wenn Sie nur an einer schlechten Magenverdauung erkrankt sind, kommt die verdauungsfördernde und stimulierende Kraft des Thhymianöls zum Tragen.

Thymianöl erhöht die Durchblutung der Bauchwand und stimuliert sie, mehr Magensäfte zu erzeugen. Fussgeruch entwickelt sich, wenn Keime den Schweiss an unseren Füßen abbauen. Mit der antibakteriellen Wirksamkeit des Thymianöls werden diese Keime an unseren Füßen abtöten. Das Thymianöl wird im Allgemeinen als sehr nebenwirkungsfrei angesehen. Pollenallergiker sollten bei der Anwendung von Thymianöl vorsichtiger sein.

Das bedeutet, dass Menschen, die bereits an einer Pollenerkrankung erkrankt sind, auch gegen Thymian verstoßen können. Denn einige Pollenwirkstoffe sind den Wirkstoffen im Thymianöl sehr nahe. Während der Trächtigkeit sollte niemals Thymianöl verwendet werden, da es eine aktivierender Effekt auf die innersten Geschlechtsteile der Frau, einschließlich der Mutter, haben soll.

Thymianöl kann daher aufgrund seiner erhöhten Aktivstoffkonzentration wahrscheinlich zu vorzeitiger Geburtswehen führen. Wenn Sie Thymian nur als Würze oder Teespeise konsumieren, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, da die Aktivstoffkonzentration nicht hoch genug ist, um wirklich bioaktiv zu werden. Das Thymianöl ist ein ausgezeichnetes Duftöli.

Ein paar Tröpfchen des öls werden in einen Streuer oder eine Duftstofflampe gegeben. Für diese Applikation können Sie das Thymianöl in seiner reinen Gestalt oder mit jedem anderen öl anrühren. Das Thymianöl kann eine irritierende Auswirkung auf unsere Körperhaut haben. Statt dessen fügen Sie 3-4 Thymianöle in ein geeignetes Trägeröl, wie z.B. Oliven- oder Marillenöl, ein.

Sie können Thymianöl in seiner reinen Gestalt für den internen Gebrauch geniessen, es zu den Mahlzeiten hinzufügen oder ganz unkompliziert etwas Thymianöl zusammen mit etwas Kaffee und etwas Kaffee nehmen. Das Thymianöl wird durch eine bis zu 8-stündige Dampfdestillation erhalten. Die Hauptanbaufläche für Thymian ist die Türkei mit einem Marktanteil von bis zu 70% an der Weltproduktion.

In Thymian liegt der Gehalt an essentiellen Fettsäuren bei ca. 1-2,5%. Um 1 Liter ätherisches Thymianöl zu erhalten, werden also etwa 50 kg Thymian verbraucht. Thymianöl (Aetheroleum Thymi) hat 7 unterschiedliche Chemikalien. Es wird zwischen Thymianöl unterschieden: Der Caravaroltyp: Dieser Chemostat setzt sich aus bis zu 85 Prozent Ceravyol und nur 5 Prozent Thhymol zusammen.

Schon immer hat der Thymian eine große Bedeutung gehabt. Schon im antiken Griechenland wurde Thymian als Zusatz zu jeder beliebigen Rauchmischung eingesetzt. Carl von Linne' hat in verschiedenen naturwissenschaftlichen Arbeiten Thymian und seine Auswirkungen besonders detailliert beschrieben. Nicht nur der eigentliche Thymian, sondern bis zu acht unterschiedliche Thymianarten wurden in seine Untersuchungen einbezogen.

1804 bezeichnete Felix de Silva Avellara den wahren Thymian und verschiedene Subspezies als den ersten nach Carl von Linne'. Im Jahr 1809 war George Bentham der erste, der eine Systematik der vielen Subspezies des Tymians publizierte. Der Thymian ist eine Pflanzenart aus der Familie der Labiate und mit vielen über die ganze Welt verteilten Teilarten. Die berühmteste der vielen Subspezies ist der reale Thymian.

Thymianblätter sind vollrandig, teilweise verzahnt und werden meist einzeln. Bei den Früchten des Thymians handelt es sich um Ei-Nüsse mit kugelförmigen Nüssen. Durch seine häufige Anwendung als Würze wird Thymian heute auf der ganzen Welt angebaut. Der Thymian setzt dem Raumklima keine speziellen Anforderungen, sondern zieht eine Temperatur zwischen 25 und 30 Graden und eine höhere Feuchtigkeit vor.

Auf einem einhachs großen Feld mit Thymian können die Honigbienen bis zu 185 kg ernten. Gerade deshalb wird Thymian oft zwischen anderen Nutzpflanzen angepflanzt. Der Thymian soll die Imker auf die Äcker lockt, damit sie dort auch andere Blumen befruchten können.

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