übersicht Homöopathische mittel

Übersicht Homöopathische Mittel

Homeopathische Arzneimittel werden in verschiedenen Potenzierungsgraden verabreicht. Homöopathie und Potenzmittel Bei der homöopathischen Therapie handelt es sich um eine Stimulations- oder Regulierungstherapie auf der Basis von Medikamenten. Sie werden als Kügelchen, Drops oder Tabs verkauft, unterstehen aber alle dem selben Herstellungsverfahren. In einem besonderen Verfahren werden die Ausgangsstoffe von homöopathischen Mitteln aufgelöst und gerieben oder geschüttelt. Aus diesem Grund ist die homöopathische Medizin besonders für die Therapie von Schwangerschaften und Kleinkindern interessant.

Homeopathische Medikamente werden in unterschiedlichem Grad der Potenzierung eingenommen. Mit Hilfe der auf der Packung angebrachten Kürzel (Potentiale D, C, Q-/LM) wird das Mischungsverhältnis (1:10, 1:100 oder 1:50. 000) vom Ausgangsmaterial zum Träger für die jeweiligen Potentierschritte angegeben. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch in erster Linie die Verabreichung des entsprechenden Heilmittels und erst in zweiter Linie der gewählten Wirkstoff.

Der Herstellungsprozess von Homöopathieprodukten ist im Homöopathen-Arzneimittelregister ( "Homeopathic Pharmacopoeia", HAB) festgelegt. Oft werden die Inhaltsstoffe, wie z.B. pflanzliche Teile, zunächst in Spiritus aufgelöst und dann weiterverarbeitet. Nach und nach werden sie dann mit Spiritus weiter aufgelöst und geschüttelt. Solide Ausgangsmaterialien werden zunächst nach einem definierten Verfahren im VerhÃ?ltnis von 1:100 mit Laktose eingerieben und dann auch mit Spiritus gemischt und geschÃ?

Die Verdünnung der Potenzen erfolgt im Verhältniss 1:10. Daher werden im Falle von E 1 neun Teile des Alkohols zu einem Teil der Tinktur oder des gemahlenen Feststoffausgangsstoffes hinzugefügt. Nimm einen weiteren Schluck dieser Flüssigkeit, verdünnen Sie sie mit 9 Schlucken Spiritus und schütteln Sie sie wieder. Sie haben bereits die Potenzen des Typs T22. Die Potenzen des Typs T sind in der Regel in niederen Potenzen vorgeschrieben, d.h. als D2, D4, D6, D12, zeitweilig auch als D30 oder D200. Die Potenzen des Typs C sind im Verdünnungsverhältnis 1:100. Die Potenzen des Typs C sind in niederen Potenzen vorgeschrieben, d.h. als D2, D4, D6, D12, zeitweilig auch als D30 oder D200. C Potenzen sind im Bezugsverhältnis 1:100 mit Verdünnungswirkung.

Bei einem C 1 werden 99 Teile des Alkohols zu einem Teil der Tinktur oder dem bereits gemahlenen Feststoff als Ausgangsstoff hinzugefügt. Dann nimmst du einen weiteren Schluck dieser Flüssigkeit, verdünnest sie mit 99 Schlucken Spiritus und schüttelst sie wieder. In der Regel werden die C-Potenzen in den Niveaus C 3, C 6, C 12 (verdünnt 12 mal 1:100), C 30, C 200 oder auch als C 1000 vorgeschrieben.

Diese sind im Verdünnungsverhältnis von 1:50 000 zu verdünnen. Die homöopathischen Medikamente werden vom Betroffenen ausschliesslich in Gestalt von Kugeln, Tabs oder Drops einnehmen. Die homöopathischen Mittel werden nicht nach den Vorschriften der antiken homöopathischen Medizin eingespritzt; auch Heilmittel in Gestalt von Salben sind in der antiken homöopathischen Medizin nicht erwünscht.

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