Ultraschall Physiotherapie

Physiotherapie mit Ultraschall

Der Ultraschall enthält viel Energie und ist als Wärmetherapie geeignet. Mit diesem Therapieprimer soll in erster Linie der Einsatz von Enraf-Nonius Ultraschalltherapiegeräten unterstützt werden. Physiotherapie in Salzburg, Oberndorf, Lienz & Knittelfeld - Ultrasound In der Physiotherapie werden durch den Ultraschall Schmerzreduktion und Stimulation der selbstheilenden Kräfte erreicht. Neben der Reizstromtherapie ist die Bewegungstherapie eine der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Formen der Physiotherapie, bei der die Bewegungstherapie aufgrund ihrer mehrschichtigen Wirkweise auch als mechanische Behandlung bezeichnet werden kann.

In der Ultraschall-Therapie werden in einem Frequenzbereich von mehr als zwanzig Kilohertz die mechanischen Vibrationen angewendet, die Ultraschallfrequenz liegt im Allgemeinen im Frequenzbereich zwischen 0,8 und drei Megahertz. Die Ultraschallaufnahme selbst erfolgt über einen Wandler und ein Testgel wird auf die zu behandelnde Fläche zwischen Wandler und Körperoberfläche aufgebracht, um die Vibrationen durch den Organismus besser aufzunehmen.

Anschließend wird der Wandler mit kreisförmigen Bewegungsabläufen über den betroffenen Bereich geleitet, wodurch der Ton entweder stetig oder in Einzelimpulsen wiedergegeben wird. Die pulsierenden Geräusche zeigen eine niedrigere Hitzewirkung. Je nach Krankheit variiert die Behandlungsdauer: In der Praxis beträgt die Behandlungsdauer pro Bereich in der Regelfall ein bis zwei Monate, bei den meisten Menschen mit chronischer Krankheit kann die Behandlungsdauer jedoch auch wesentlich verlängert sein.

Bei dieser Form der Therapie gibt es zwei Hauptwirkungsweisen, die mechanische und thermische Einflüsse. Der mechanische Effekt bezieht sich vor allem auf die Oszillationen und Erschütterungen des Ultraschall, durch die im kranken Körper Druck und Expansion erlangt werden. Unter den so entstehenden Schwankungen im Gewebsbereich versteht man so genannte Mikromassage, die sich auf unterschiedliche klinische Bilder auswirkt.

In direktem Zusammenhang mit der Mechanik steht der Wärmeeffekt, da die oben beschriebenen Mikromassen natürlich auch Friktionsenergie erzeugen und diese zur Erzeugung von Friktionswärme anregen. Diese beiden Faktoren können zu einer Vielzahl von physikalischen Reaktionsprozessen mit sehr positiven Auswirkungen auf die verschiedenen klinischen Bilder auslösen.

Die Ultraschall-Therapie fördert die Blutzirkulation, die Muskelentspannung, die verbesserte Permeabilität von Fluiden und Giften durch die Zellmembran, eine Erhöhung der Regenerationskapazität des Stoffwechsels und schliesslich die Schmerzlinderung bei verschiedenen Beschwerden. Der Einsatz der Ultraschall-Therapie liegt vor allem im schmerzhaften Muskel- und Sehnenbereich, bei Spannungen, Gelenkreizungen, Brüchen, aber auch bei Gewebeverwachsungen und insbesondere bei geklebtem Scheidengewebe.

Aber es gibt auch Gebiete, in denen die Ultraschallbehandlung nicht angewendet werden sollte. Das gilt insbesondere für strahlungsbedürftige Menschen und alle, die an einer Durchblutungsstörung, Gefässerkrankungen, Geschwülsten, Tumoren, Tochtergeschwülsten und akutem Fieber erkrankt sind. Ebenso dürfen Patientinnen und Patientinnen mit einem Polyethylengelenkersatz nicht mit Ultraschall versorgt werden.

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