Vata Senken

Vata-Spülen

Als Vata dominiert, kann seine ruhelose Natur die Physiologie und Psyche stören. Zuviel Vata bedeutet zu viel Luft. Die Reduzierung von Vata ist jedoch ein großer Vorteil und bringt den Stein der Gesundheit ins Rollen.

Saldo Vata

Manchmal muss man mit der Nasenspitze auf bestimmte Dinge eingeschlagen werden, von denen man annehmen sollte, dass sie völlig offensichtlich sind. Das ist mir neulich passiert, als eine Bekannte (eine ayurvedische Expertin, aber ich wusste es damals nicht) in ihrer Stimme mit leiser Sorge sagte: "Es ist wirklich wichtig, dass du dich um deine Vata kümmerst!

Einige Hintergründe: Ayurveda unterscheidet, abhängig von den vorherrschenden Bioenergien im Menschen, drei Konstitutionstypen, die sogenannten Doshas und ihre Mischformen: Alle werden mit einem individuellen "Mischungsverhältnis" geboren, dem sogenannten Prakruti, das unsere natürliche, gesunde und individuelle Konstitution ist. Diese Energien können sich durch äußere Einflüsse, Lebensstil etc. verschieben, d.h. ins Ungleichgewicht geraten - die sogenannten Vakruti.

Solch eine permanente Verschiebung gilt als eine der Hauptursachen für Krankheiten im Ayurveda (zusammen mit der Ansammlung von Toxinen und Abfallprodukten "Ama" im Körper und Störungen des Verdauungsfeuers "Agni"). Nach dem, was uns die Umwelt gegeben hat (in meinem Fall ist es eine Vata Pitta Konstitution), sind wir mehr oder weniger anfällig für bestimmte Einflussfaktoren und brauchen andere Dinge für unser Wohlbefinden.

Diese Bioenergien werden sozusagen als eine Urursache für alles, was sich manifestiert, verschiebt und wahrnehmbar ist, gesehen. Die Vata steigt natürlich mit dem Lebensalter (je weiter man sich dem Ende des Lebens nähert, desto mehr sinkt die Materialität). Sie erhöht sich z.B. durch übermäßige körperliche oder geistige Überlastung (Brüten, Probleme beim Herumrollen, Facebook und Co. unbegrenzt...), unregelmäßiges Essen, Ängste, Sorgen, Unterdrückung natürlicher Bedürfnisse (z.B. in dem Glauben, dass es jetzt keine Zeit gibt, auf die Toilette zu gehen) und so weiter.

Es ist wichtig zu verstehen - und das war mein "Aha-Moment" -, dass die Energien uns auch "reiten" oder beeinflussen, unabhängig davon, was wir tun, z.B. durch Tageszeiten oder Jahreszeiten. Zuviel Vata! Also, was können Sie tun, um Vata auszugleichen? Ayurveda war mein Einstieg in die Naturheilkunde und steht für mich wieder im Mittelpunkt.

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