Wann Beten Muslime mit ihrer Gebetsschnur

Wenn Muslime mit ihrer Gebetsschnur beten

Moslems beten, weil es ihre Pflicht ist. Es gibt ungefähr die gleiche Anzahl von Menschen, die nie oder nur selten beten. Aber wie kann der Gläubige verhindern, dass er beim Beten falsch gezählt wird?

Religionswelt für die Kleinen erläutert

Moslems beten stehend, auf die Knie und in Bogen - und immer auf Arabisch. Sie behandeln also Gott mit dem größten Hochachtung. Die Muslime machen sich mit einer Wäsche auf das Beten gefasst. Erst nach dieser Wäsche ist ein gemeinsames Beten möglich. Er fängt an, aufzustehen. Er streckt die Hand aus und sagt "Allahu akbar".

Danach redet er aus dem Qur?an die Hauptsura Al-Fatiha und dann eine weitere Sura. Er lobt Gott. Er lobt auch hier. Es ist in jedem der Gebete gleich, wird aber in einigen Fällen öfter und in anderen weniger oft wiedergegeben. Die Muslime lernten vom Seher Mohammed das Verfahren und die Haltung des Gebets.

Auch im Qur'an ist die grundlegende Form des Gebetes (Sure 25:64). Es gibt immer einige Sessel in der Kirche, weil sie auch im Hinsetzen beten können. Alle Muslime sollten versuchen, sich voll in das Beten einzubringen. Wenn Sie es trotzdem tun, können Sie sofort anhalten, denn dann gilt das nicht.

Wie ist die Gebetseinstellung "Qiyam" gemeint?

Gebete im islamischen Raum

Es gibt im islamischen Raum unterschiedliche Formen des Gebets. Die rituellen Andachten (Salat) werden fünf Mal am Tag durchgeführt. Lediglich drei Gebetstermine sind im Qur'an aufgelistet und die Reihenfolge der Gebetsfolgen ist nicht festgelegt. Nur in " Hadith " (Mohammeds Rede und Leben) findet man präzisere Erklärungen. Grundvoraussetzung für den "Salat" sind Ritualreinigung, angemessene Bekleidung (es ist strittig, wie viel zu bedecken ist), ein Gebetsort (Sutra), die Mekka-Gebetsrichtung und die "Absichtserklärung" der Beter, jetzt beten zu wollen.

Der " Blattsalat " wird ausschliesslich auf arabisch vorgetragen und mit detailliert vorgegebenen Sätzen aufgeführt, wodurch die Sequenzen und Gebetsvorträge mehrmals wiederholt werden. Der " Blattsalat " ist ein obligatorisches Gebet, das Gott den Menschen aufzwingt. Muhammad konnte dieses obligatorische Gebet auf fünf Gebet reduzieren (Hadith Al-Buchari 5:227).

Diese Gebete haben eine starke geordnete und verbindende Auswirkung im islamischen Raum, damals wie heute. Der gleiche "Salat" wird weltweit auf arabisch ausgesprochen. Das obligatorische Beten ist so bedeutsam, dass es wiedergutgemacht werden muss, wenn man es nicht tut. Im Prinzip ist jeder für seinen "Salat" selbst zuständig und bekommt einen mehr oder weniger großen Schuldeneintrag in das "himmlische Konto", wenn er dies nicht tut.

Verzichtet man aber absichtlich auf den "Salat", droht einem auch die Bestrafung durch andere Muslime, im äußersten Fall bis zum Tod. Es gibt drei weitere Gebetsformen im Stile ritueller Bitten. Sie werden zwischen die Zwangsgebete eingefügt und finden auf die gleiche Weise statt, unterscheiden sich aber in der Dauer (Anzahl der "raka", d.h. der Gebetsabschnitte).

Zweitens, lange, vorgefertigte Bitten. Im Arabischen werden sie "hizb" oder "is" getauft. Laut Lexikon sind "is"-Gebete eine gewisse Tages- oder Abendzeit, die neben den Ritualgebeten der eigenen Andachtspraxis vorbehalten ist. Ein" Gebet sollte zum Beispiel vor üblen Beeinflussungen bewahren und Erfolge einbringen, wenn es mehrfach am Tag beten wird (z.B. mit einer türkischen Einführung).

In arabischer Sprache werden Kurzausrufe oder Reden als "dhikr" bezeichnet: z.B. "Im Namen Gottes, des Erbarmers und Barmherzigen" oder "O Gott, schicke deinen Segnungen auf Mohammed und seine Sippe nieder".

In vielerlei Hinsicht erinnern wir uns an den Rosenkranz und die lateinische Literatur in der Praxis des Gebetes. Die islamischen Andachten wurden in der Vergangenheit bis heute von einigen Moslems als eine Form der "Zauberformel" benutzt. Das kostenlose oder gefesselte Beten in der entsprechenden Muttersprache: "du`a". Sie können z.B. nach dem vorgegebenen "Salatgebet" am freitags im Stehen stattfinden.

Weitere Anlässe sind Ferien, Wallfahrten, Beerdigungen, Regengebet, Vergebungswünsche, Notfälle, etc. Es ist keine besondere Ritualreinigung erforderlich. Das kann man mit größerer Aufmerksamkeit in der Dunkelheit und im Morgengebet tun (Sura 20,130). Die Muslime sollten Gott mit Angst, als Diener und mit Erwartungen aufrufen (Sure 7:56). Die Gebete sollten konstant sein und im Geheimen wiederholt werden (Sure 7,205; 19,3).

Ungeachtet des Gebets in der Muttersprache können Textpassagen in arabischer Sprache eingefügt werden. Vor allem die erste Sura im Qur?an (auch "Surat al-Du`a" genannt), die auch in allen anderen Gebeten vorgelesen wird, fungiert als Opfer. Weitere populäre koranische Verse zum Beten findet man in Sura 3,8f.26f.191-194. Im populären Islam findet man die Aufforderung an die verstorbenen muslimischen Heiligen, etwas mit Gott für den Betenden zu erwirken.

Im Qur'an sind Gebetsanliegen bekannter Persönlichkeiten enthalten: z.B. Noah (71,26-28), Abraham (2,128f), Joseph (12,33), Moses (7,151), Salomo (38,35), Hiob (21,83), Jonas (21,87), Jesus (5,114. 116-118) und natürlich Mohammed (23,97f.118). Die Muslime beten, weil es ihre Aufgabe ist. Weil sie Jesus Christus nicht als Vermittler erkennen, der versprochen hat, dass die Menschen in seinem eigenen Namen beten können und Gott deshalb hört, haben die Muslime keinen entscheidenden Zutritt zu Gott (Joh. 14,13.14; 16,23.26).

Muslime können durchaus darum beten, dass jemand gesund wird. In erster Linie sind die Muslime nicht daran interessiert, Gott zu anerkennen. Ihr eigentlicher Antrieb ist es, den "Willen Gottes" und sein Wort, das fünfmal täglich gesprochene Wort, zu erfühlen. Nur sehr wenige Muslime halten regelmässig das obligatorische Gebetsanliegen ein.

Außerdem sind die anderen Formen des Gebets ohnehin viel weniger verbreitet. Weil der Herr, der Gott, der Allmächtige, den Muslimen bereits alles vorbestimmt hat, ist das "Dua"-Gebet der Bitte immer auch eine ungewisse Sache. Zahlreiche Zusicherungen und das immer wiederkehrende Beten sollen helfen, darüber hinwegzukommen. Aber auch die Gläubigen sollten viel beten und im Beten nicht aufhören, bis sie eine Erwiderung von Gott haben.

Auf der anderen Seite mahnt Jesus aber auch vor "Gebetsmühlen": "Lasst eure Gebete nicht wie Menschen, die Gott nicht erkennen, nieder. Es gibt in der biblischen Literatur viele Modelle des Gebets (z.B. die des Psalms, der Psalme, der Gebete von Daniel, Jesus, Paulus), aber keine Gebetsformel als Vorgabe.

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