Warum Fasten

Wozu schnell?

Die Fastenzeit beginnt in unseren Breitengraden jedes Jahr am Aschermittwoch. Die Fastenzeit gewinnt an übernatürlichem Heilswert, wenn sie im Dienst unserer Liebe zu Christus steht. Indem du Fasten mit Stille und Ruhe verbindest, bist du an den Wurzeln des Fastens.

Wozu fasten wir? 7 wochenfrei ohne

Nach Jesu Tode in den Woche vor dem Ostermontag gedenken die Gläubigen des Leidens und Sterbens Jesu Christi und bereitet sich auf das Osterfest, auf die Nachricht von der Wiederauferstehung, vor. Das so genannte Fasten oder die Leidenschaft beginnen am Achsmittwoch und enden am Ostersamstag. Kalendermäßig beträgt die Passionsperiode jedoch mehr als 40 Tage, da Sonn- und Feiertage vom Fasten und von der Buße als gesetzliche Festtage ausgeschlossen wurden.

In früheren Zeiten wurde das ganze Gemeindejahr nach Tagen und Gewohnheiten des Fastens getaktet und es gab für diese Zeit exakte Ernährungsvorschriften. Es ging also mehr und mehr darum, beim Fasten nichts Falsches zu tun. Luther wies die Idee zurück, dass Entsagung und Entsagung als gute Arbeit vor der Teufelskrone retten.

Das Fasten rät er "als eine gute äußere Disziplin" - aber nicht als Weg zur Erlösung. Jeder, der in der Bibelzeit auf etwas verzichtet, kann daher nach evangelischem Wissen selbst bestimmen, was ihm gut tun kann. Kaum jemand verbindet heute seine Seelenrettung mit dem Wegfall von Nahrung oder anderen Freuden in der Brauchzeit.

Die christlichen Fastenbräuche rufen uns so die vierzig Tage und Nächte ins Gedächtnis, die Jesus nach seiner Geburt in der Desertation verbracht und genossen hat. In der alttestamentlichen Tradition, Menschen, die den Übergang zwischen verschiedenen Stufen und Kugeln schnell erleben. Im Bereich zwischen Leib und Seele, in der Trauer oder in Gefahr für das Leib und Seele fasteten die Menschen - vor allem in Tüchern und Aschewäsche.

Wer sich an Gott wendet, stellt sich manchmal in einer Karenzzeit darauf ein. Fasten heißt in diesem Sinn, eine hinterfragende Einstellung zu Gott zu haben und zu sein. Der Fastenverzicht ist eine Mahnung, dass wir nicht immer allein und am besten selbst wissen, was gut für uns ist.

Fasten kann also ein jährliches kleines Programm sein: Aber auch heute verlässt man die altbekannten Wege in der Brauchbarkeitszeit, vermeidet vielleicht den Eisschrank, den Zigarettenautomat oder geht überhaupt noch einmal zu Fuss. Sollte dies gelingen, dann hinterlassen wir bekanntem und umrissenem Terrain und kommen schnell zu einem sich stetig erweiternden Horizonter.

Dann, am Ende der Osterfastenzeit, erhellt sich die Wiederauferstehung, das Nachleben. Es geht nicht darum, was man in den Tagen vor dem Osterfest auslässt, sondern um das "Nein". Sie sind herzlich eingeladen, sieben Tage lang auf etwas zu verzichtet und so etwas zu entdecken und in dieser Zeit in Schwung zu bring.

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