Was Bedeutet Ayurveda

Wie ist Ayurveda gemeint?

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt Weisheit oder Lebenswissenschaft. Der Name Ayurveda kommt aus dem Altindischen. Im Sanskrit bedeutet der Begriff "Wissen vom Leben". Das Ayurvedische ist vom Ayurveda abgeleitet und bedeutet soviel wie "Wissen vom Leben". Der Begriff Ayurveda und was ist ayurvedische Ernährung?

ayurvedisch - kurz erklärt

Wie ist Ayurveda gemeint? Der Name Ayurveda kommt aus dem alten Indien. Ajur bedeutet "Leben" und Veda bedeutet "Wissenschaft"; Ayurveda ist also die "Wissenschaft vom Leben". Der Ayurveda ist also mehr als eine medizinische Lehre, er ist eine ganzheitliche Gesundheitserziehung. Ayurveda stammt aus der Antike auf dem südindischen Teilkontinent. Der Begriff "Große Dreifaltigkeit" bezieht sich auf die heute noch zugänglichen älteren drei Ayurveda Lehrwerke: die Caraka Samhita ("Sammlung von Caraka") ist ein auf die Innere Medizin ausgerichtetes Kunstwerk, im Unterschied zur Suspension von Samhita ("Sammlung von Susruta"), einem Lehrwerk von Operateuren unter Ayurveda-Ärzten.

Die drei Schulbücher, in ihrer heutigen Gestalt wahrscheinlich aus den ersten hundert Jahren nach Christi Geburt, sind bis heute eine lebende Basis der Ayurveda-Lehren und -Praktiken. Im Laufe der Jahrhunderte nach der "Großen Dreifaltigkeit" bis heute sind zahlreiche ayurvedische Arbeiten entstanden. Dies drückt auch die Tatsache aus, dass Ayurveda auch heute noch eine lebende Naturwissenschaft ist.

Ayurveda, als hoch entwickelte Gesundheitspädagogik, hat seine eigenen Ansichten über die Struktur und Funktionsweise des Menschen. Man kann vereinfachend davon sprechen, dass der Mensch nach Ayurveda -Lehren aus Strukturelementen (einschließlich Häusern, Gebeinen, verschiedenen Gewebetypen, feinen Kanalsystemen usw.) und Energiekomponenten zusammengesetzt ist. Auch Pitta gibt Einblick und Zielstrebigkeit, die charakteristischen Eigenschaften sind schmierig, heiss, scharf und fließend.

Kapha zeichnet sich durch die Eigenschaften heavy, cold, milde, ölige, süße, feste und schleimige aus. Ayurveda geht davon aus, dass die Menschen anders sind. Anhand der drei Dosas kann man also unterschiedliche "Konstitutionstypen" ausmachen. Die erste Stufe der Ayurveda-Diagnose ist die Anerkennung der Verfassung, denn dies ist so etwas wie der "individuelle Normwert" einer Person, der für diese Person als "gesund" bezeichnet wird.

In Ayurveda gibt es unterschiedliche therapeutische Ansätze. Die drei Grundpfeiler des Leben nach Ayurveda sind Essen, Schlafen und Geschlecht. Im Ayurveda bildet der Geschmacksinn die Basis für eine optimierte Nährstoffzusammensetzung. Im Ayurveda werden sechs Aromen unterschieden: süss, säuerlich, gesalzen, heiß, bitter und säuerlich ("contracting"). Durch den Geschmacksinn entwickeln wir die Eigenschaften der Lebensmittel und können die richtige Diät mitbestimmen.

Ein vollwertiges Essen sollte alle sechs dieser Geschmäcker nach ayurvedischen Vorstellungen haben. Das Dogma der "fünf großen Elemente" (Pancamahàbhùta) ist die natürliche philosophische Basis des Ayurveda. Sowohl der Mensch als auch die Umwelt besteht aus Atomkörpern der Atome Erden, des Wassers, des Feuers, der Atmosphäre und des Äthers. Der Aufbau der Sachen in Relation zu den fünf Bestandteilen wird durch eine Qualitätsanalyse (Guna) bestimmt.

Sie sind die Basis für die physiologischen und therapeutischen Ideen im Ayurveda. Sie gibt einen Einblick in die Unterweisung der " fünf großen Elemente ", wie sie im heutigen Ayurveda vermittelt wird. Ayurveda basiert auf natürlichen philosophischen Strömen, wie sie im antiken Indien entstanden sind und wird systematisch in der antiken Vaisesika Philosophie geformt.

Die Ayurvedischen Schriftsteller, beginnend mit den Schriftstellern von Caraka-Samhità, entwickeln jedoch ihre eigene Vorstellung von den Konzepten der Naturphilosophie, besonders im Hinblick auf physiologische und therapeutische Aspekte. So etwas wie die "naturphilosophische Grundlage" des Ayurveda ist die Doktrin der "fünf großen Elemente" (Sanskrit: Pancamahàbhùta). Diese fünf großen Elemente und ihre Veränderungen bilden die ganze Sinneswelt und den menschlichen Körper.

Dabei werden zwei wesentliche Grundansichten des Ayurveda ausgedrückt: Zum einen wird davon ausgegangen, dass alles, was von den Sinnen wahrgenommen werden kann oder - um es einzugrenzen - alles, was in der Therapie eingesetzt werden kann, auf die gleichen "physikalischen" Komponenten, die fünf großen Bausteine, zurückgeführt werden kann. Das zweite Prinzip ist, dass der Mensch Teil der materiellen Umwelt ist und in dieser Hinsicht auch aus den fünf großen Bestandteilen besteht.

Beim Menschen wird das Bewusstsein (cetanà) als "sechstes Element" hinzugefügt. Nachfolgend wird die Doktrin der fünf großen Elemente vorgestellt, wie sie heute - auf der Basis von alten Konzepten - in der ayurvedischen Pädagogik und Anwendung ist. Sämtliche Stoffe, alles, was wir über unsere Wahrnehmungsorgane erfahren, setzen sich aus fünf verschiedenen Bestandteilen zusammen:

Gewisse sensorische Wahrnehmungen (die so genannten "spezifischen Eigenschaften" sind den fünf großen Elemente zugeordnet: dem Faktor Erde wird der Duft als sensorische Wahrnehmung zugewiesen, dem Faktor Erde der Beigeschmack, dem Faktor Brand das Sehvermögen, dem Faktor Luftzufuhr das Tastsinn und dem Faktor Äther das Gehör. Die jeweiligen Sinnesorgane bestehen im Wesentlichen aus dem jeweiligen Teil.

Sie sind aber auch "Träger" der Sinneswahrnehmungen, so dass der Genuss nicht wahrnehmbar ist, wenn die zu testende Masse nicht auch Wasserelemente etc. enthält. Dabei wird auch angenommen, dass das "gröbere" Teil die sensorische Qualität des feinen Teils beinhaltet. Das Ätherelement hat nur Klang als Qualität des Sinnes, das Luftteil über alles, aber auch Klang, dem Feuerteil ist Klang, Gefühl und vor allem Sicht zugewiesen, und so geht es weiter, bis hin zum Erdteil, dem vor allem Duft zugewiesen ist, aber nach dieser Ansicht auch die anderen Eigenschaften des Sinnes.

Alles Erkennbare setzt sich nun aus den fünf großen Elementen zusammen (Paramanu, buchstäblich " das kleinste "). Im Ayurveda bilden zwei Atom ein Doppel-Atom (Dvyana), drei Doppel-Atome zusammen ein Triplett (Trasarenu) aus Doppel-Atomen. Inwiefern wird die Stoffzusammensetzung im Verhältnis zu den fünf großen Elementen bestimmt?

Im Ayurveda wird deutlich, dass dies nicht durch ein elektronenmikroskopische oder chemische Laboranalysen bestimmt wird. In Ayurveda wird mit Merkmalen oder Qualitätsmerkmalen gearbeitet (sog. Guna Sàmànya). 20 solcher Objekte sind in zehn Paaren von Gegensätzen angeordnet: Beim Arbeiten mit diesen Merkmalen müssen einige grundlegende Aspekte berücksichtigt werden. Die Bedeutung der Immobilien ist sehr breit:

Das " schiere " und " Licht " wird also nicht nur vom messbaren Körpergewicht angezogen, sondern auch von der Wirkung der Stoffe dieser Beschaffenheit auf den Menschen: Das bedeutet auch, dass das Körpergewicht schwierig zu verdauen ist (was lange Zeit in Anspruch nimmt) oder im Körper für die Entstehung von Körpergewicht und Massenträgheit sorgt. In einem Kontinuum liegen die jeweiligen entgegengesetzten Größen an den Enden, z.B. sind Gravitation und Helligkeit verhältnismäßig stark ausgeprägt.

Diese zwanzig Fähigkeiten sind auch eine Grundvoraussetzung für die Diagnostik und Behandlung im Ayurveda, wie unten beschrieben. Die zwanzig Stoffeigenschaften sind Stoffeigenschaften, d.h. ein Stoff kann "leicht" oder "schwer" sein, aber die Stoffeigenschaften bestehen nie getrennt voneinander. Werden also Effekte den Merkmalen zugeordnet (z.B. wird manchmal gesagt, dass die "stark" verminderte Vàta-Eigenschaft), so ist dies nur eine gekürzte Formel für die Tatsache, dass Stoffe mit der "stark" genannten Fähigkeit diese Auswirkung haben.

Das Qualitätsempfinden suggeriert die zugrundeliegende Komposition in Relation zu den fünf "großen Elementen", da den einzelnen Komponenten auch Eigenschaften zuordenbar sind. Erdelement schwer, rau, fest, weich, hart, fest, rau, etc. Wasser Element ölig, dünn, Flüssigkeit, Kälte, etc. Wasser Element spitz, heiss, dünn, leicht, etc. Luft Element trocknen, leicht, rau, sauber, feindrähtig, etc. 4. Äther Element leicht, feindrähtig, "durchdringend", etc. es ist gültig, dass prinzipiell alles Sinnliche aus allen fünf Bestandteilen zusammengesetzt ist, aber Einzelelemente dominieren können.

Beispielsweise kann Trinkwasser hauptsächlich aus dem Bestandteil Mineralwasser aufgebaut sein, aber es beinhaltet auch die anderen vier Bestandteile, wenn auch in kleineren Ausmaßen. Der Umstand, dass ein längerer Kontakt mit Feuchtigkeit zu einer Entwässerung der Außenhaut führen kann, wird dadurch begründet, dass es auch Luftelemente (dies ist durch die Eigenschaften "trocken" gekennzeichnet) und die anderen Bestandteile im Aquarium gibt.

Bei diätetischer und therapeutischer Behandlung mit diesen Merkmalen besteht der Grundsatz, dass die Behandlung auf entgegengesetzten Merkmalen beruht; ein Pflegebedürftiger, der sich über Trockenheit und Kälte beschwert, würde daher mit warmem Fett versorgt werden. Nach Caraka ist der Mensch der "Sitz des Bewußtseins, bestehend aus der Verbindung der Ausdehnungen der fünf Elemente":

Akása (Äther) Hören, alle Öffnungen und Räume des Körpers, Feinheiten, Tee (Feuer) Augen, Sehsinn, (Haut) Farben, Hitze, Glanz, Ap (Wasser) Geschmack, Kälte, Sanftheit, Geschmeidigkeit, Ayurvedische Körperphysiologie unterteilt man in den Menschen - vereinfacht gesagt - "Strukturteile", zur ersten Kategorie zählen die sieben Gewebetypen (Dhàtu) sowie Exkretionsprodukte (Mala) und andere Alle diese Teile des Körpers sind aus den fünf Bereichen.

9 ) kann hier als Beispiel für ein wissenschaftliches Argument im Ayurveda dienen: der Blutgeruch ist eine Beschaffenheit des Elements Erde, die Flüssigkeiten eine Beschaffenheit des Elements Wasser, die Rotfärbung eine Beschaffenheit des Feuerelements, die Mobilität oder Pulsation (spandanam kimcic calanam) eine Beschaffenheit des Luftelements und die Helligkeit zeigt letztendlich das Elementäther an.

Dennoch dominieren die einzelnen Bestandteile in den entsprechenden Gewebetypen und Exkretionsprodukten (Mala), wie die Tabellen 2 und 3 zeigen: Unter den "funktionellen Komponenten" des Körpers sind die so genannten "drei Dosas" für die Diagnostik und Behandlung am wichtigsten. Auch die drei Dosa (siehe auch Beitrag "Die drei Dosa") setzen sich aus den fünf Teilen zusammen:

In der Stadt Váta zeigen sich ätherische und luftige Bestandteile, in Pitta vor allem Feuerelemente und in geringerem Umfang auch Wasserelemente (denn nach Caraka-Samhità, Sùstrasthàna 1. 60 verfügt sie auch über die Eigenschaft niedrigviskos, fließfähig und fettarm, alle Beschaffenheiten des Elements Wasser) und in der Stadt Kapha wird das Element Erde und das Element selbst wiedererkannt. Das Ganze der Sinneswelt setzt sich wie der Mensch aus Teilen der fünf großen Bestandteile zusammen.

Die " physische Homogenität " von Mensch und Erde ist die Basis für die Beziehung zwischen dem Körper und der Umgebung. Was wir über unsere Wahrnehmungsorgane erfahren, wirkt sich auf uns aus, weil es wie unser Körper aus den fünf Bestandteilen zusammengesetzt ist. Als Beispiel sei die Diätetik des Ayurveda genannt (siehe auch Artikel "Ernährung im Ayurveda"). Ayurvedische Meinungen besagen, dass Lebensmittel nach Geschmack klassifiziert werden.

Wenn man nach der Interaktion zwischen Ernährung und Körper gefragt wird, muss auch hier das Prinzip der Gleichberechtigung und Gegenüberstellung beachtet werden. Eine Speise, die "süß" ist, setzt sich hauptsächlich aus Erd- und Wasserelementen zusammen. Eine solche Ernährung verstärkt die Teile des Körpers, die auch aus Erd- und Wasserelementen wie z. B. dem Fettpolster (siehe oben) und der Bio-Energie Kapha zusammengesetzt sind.

Zugleich werden Komponenten, die gegenüberliegende Komponenten wie Luft und Äther-Elemente wie z. B. Dosis VAta beinhalten, nachgelassen. Da die meisten Medikamente exakt diese Voraussetzung erfÃ?llen sollen, ist es aus der Perspektive des Ayurveda nur verstÃ?ndlich, dass die Medikamente "bitter" schmecken. Im Ayurveda spielt die Behandlung mit Fett und Fett eine wichtige Rolle. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich auf Ihre Bedürfnisse einstellen. Betrachtet man die eingesetzten Öle (ob pflanzlichen oder tierischen Ursprungs) im Allgemeinen, so werden ihnen neun Merkmale zugewiesen, nämlich: (In diesem Fall sehen wir im Allgemeinen ölhaltige Stoffe im Vergleich zu allen anderen; diese Beobachtung sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass man im Ayurveda zwischen den verschiedenen Fettarten und -ölen große Abstände hat.

Aus den aufgezählten Merkmalen geht hervor, dass ölige Stoffe hauptsächlich Wasserelemente ("ölig", "kalt", "weich", "schleimig", "flüssig") und Erdelemente ("schwer" und "sanft") beinhalten. In Anbetracht der Tatsache, dass die Bio-Energie Vàta als "mobiles" und "bewegliches" Wirkprinzip eine Form von Primärursache für Krankheiten ist, kann man - wiederum ganz generell - leicht begründen, warum Öl- und Fetttherapien im Ayurveda so wichtig sind.

Schon diese wenigen Applikationsbeispiele verdeutlichen, dass die Vermittlung der "fünf großen Elemente" im Ayurveda von eminenter Praxisnähe ist. Es ist nicht Gegenstand von philosophischen Betrachtungen, sondern stellt eine Systematik des naturwissenschaftlichen Weltanschauungsbildes im Ayurveda dar.

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