Was Bedeutet Dharma

Das Dharma bedeutet

Der Dharma ist auch für die professionelle Erziehung und Ausbildung eines Buddhisten verantwortlich. Das Dharma ist das zweite Juwel des Buddhismus. Der Dharma - Religionslexikon "Dharma ist im hinduistischen Sinne der Ausdruck für die Natur- und Satzordnung, für Brauch und Gesetz im weitesten Sinne. Zum Dharma gehören nicht nur die individuellen Aufgaben jedes Einzelnen, wie Gebet, Aufopferung, Pilgerfahrten, Gaben und Familienpflichten, sondern auch die Gewohnheitsrechte, das Verfassungsrecht und die Sozialvorschriften. Das Dharma ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Tier und Pflanze gleichermassen bindend.

Das Dharma zählt zu den "vier rechtmäßigen Zielen" ("Purushartha") einer Person, zusammen mit "Artha", dem Bestreben nach Reichtum, "Kama", dem Bestreben nach irdischer und geschlechtlicher Begierde, und "Moksha", dem Wunsch nach geistiger Errettung. "Der " sanatanische Dharma ", der "ewige Dharma", ist es, der das ganze Weltall zusammenhält. Sämtliche natürlichen Gesetze sind "sanatana dharma", einschließlich der Weisheit der Vedas, der wichtigsten u. a. hinduistischen Texte.

"Die Hindus bezeichnen Sanatana Dharma" als ihre eigene Religionsgemeinschaft. Dharma bedeutet auf der menschlichen Seite die Aufgabe und Ordnung der Gemeinschaft und der einzelnen Existenz: Lebenszweck, Haltung, Recht, Sittlichkeit, Kultur, Brauchtum, Sitten. Das Dharma muss als Sozialgesetz ein glattes Familien- und Gesellschaftsleben möglich machen. Das Dharma ist abhängig von sozialer Position, Alter und Gender.

In allen Lebensabschnitten gibt es ein sehr charakteristisches Dharma und damit bestimmte Ansprüche. In der zweiten Sektion gehören zur Gründung einer Familie auch die Suche nach Reichtum und sexueller Begierde namens Kamas. "Nach der Überlieferung verhindert sie die - Verwirklichung des Dharma: "lobha" (Gier, Gier), eines der bedeutendsten Lehrwerke zum Dharma ist der Code des sagenumwobenen Salbei Manu, der "Manusmiti" (zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr.).

In den meisten antiken Texten, darunter die Epiken "Ramayana" und "Mahabharata" mit der "Bhagavadgita", finden sich bedeutende Traditionen zum Dharma. Es sind also "Dharmashastras".

Schicksalsschlag

Das Dharma ist das zweite Schmuckstück des buddhistischen Systems. In erster Linie kennzeichnet er die Lehre Buddhas und die von ihm anerkannte Wirklichkeit. Sämtliche Rezepturen des Dharma haben einen sehr konkreten Zweck: Sie sollen dazu beitragen, Leid und existentielle Bedürfnisse zu bewältigen. In der buddhistischen Tradition wird vom Dharma als einem Zeiger auf den Vollmond gesprochen.

Der Begriff "Buddhismus", den wir hier verwenden, ist ein westlicher Begriff. Die buddhistische Originalsprache ist in der Regel Buddhadamma (Pali) oder Sanskrit (Buddhadharma) oder schlicht Dharma. Zu dem Dharma zählt in erster Linie das, was der Buddhas unmittelbar anschaute oder erkannte, nämlich die Erfahrung der Wahrheit, durch die er zum Buddhas wurde oder überhaupt "erwachte".

Es beinhaltet auch die Belehrungen und Praxismethoden, mit denen andere Menschen selbst den Weg zu dieser Erkenntnis der Wahrheit gehen können. In den Dharma flüchten sie sich. Dies bedeutet, dass auch sie wie der Buddhas und die anderen aufgeklärten Wesen der Vergangenheit aufwachen wollen und deshalb gewillt sind, die Lehre des Buddhas zu lernen, über sie zu denken und sie in ihrer eigenen Praxis umzusetzen.

In der buddhistischen Tradition wird davon ausgegangen, dass der geschichtliche Shakyamuni eine bereits seit langem existierende Tatsache wiederentdeckt" hat, solange es lebende Wesen gibt, die Freude oder Leiden ertragen. Generell kann das Dharma als eine Form der "Übersetzung" der Erfahrung der Erleuchtung in den Raum der Verständigung gesehen werden.

Daraus lässt sich erklären, dass in der Tradition des Buddhismus außergewöhnlich komplexe und anscheinend gegensätzliche Sachverhalte unter dem Begriff'Dharma' verstanden werden. Dementsprechend ist es nicht immer leicht zu sehen, was in einem gewissen Kontext bedeutet wird. Dharma' wird als Ausdruck für die transzendentale Erfahrung der Erleuchtung oder Erleuchtung des Buddhas benutzt, d.h. die Wirklichkeit oder die von ihm unmittelbar erlebte Wahrheit: hier geht es um die geistigen Grundsätze, die jederzeit und an jedem Ort nach dem Wissen des aufgeklärten Wesens zutreffend sind; als Ausdrücke für die Belehrungen und Schriftzüge des Buddhismus - sowohl des geschichtlichen wie des Buddhismus und der Buddhisten.

Hier wird der Ausdruck Dharma oder Dalma gewöhnlich als Sammelbezeichnung für alle praktikablen Verfahren und Anweisungen verwendet, die in den Unterweisungen des Buddhismus geschildert werden: die speziellen Voraussetzungen und Mittel, die bei der Erlangung der Aufklärung behilflich sind.

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