Was Bewirkt Lymphdrainage

Welche Auswirkungen hat die Lymphdrainage?

Bei professioneller Anwendung kann die Lymphdrainage viele Effekte haben. Es verursacht, was die Schwerkraft im Boden übernimmt:

Lymphdrainagen - Tiefe Wirkung durch "Reinigung" des Körpers - Heft 5/2012

Der Lymphdrainage ist eine der schonendsten aller Massageformen, die eine Tiefenreinigung des Bewegungsapparates ermöglicht: Schonende, kreisförmige Massagebewegungen begünstigen den Lymphfluss und damit die Beseitigung von Belägen aus dem Körper. Jahrhundert entwickelten der dÃ??nische Krankengymnast Dr. Emil Vodder und seine Gattin die Grundbegriffe der Handdrainage, einer Behandlungsform, die die besondere anatomische und groÃ?e Wichtigkeit des LymphgefäÃ?systems aufnimmt und nÃ?

Das Lymphsystem ist die Summe des aus mehreren Teilen zusammengesetzten lnfrastruktur. Dazu zählen neben dem Venennetz der Feinlymphkanäle und der Leihknoten auch alle Organismen, die Antikörper (Lymphozyten) ausbilden können: rötliches Beinmark, Tonsillen, Milz, Schilddrüse und Lymphblasen, z.B. in der Magenschleimhaut. Die Lymphkanäle sollen somit zum einen dazu beitragen, Beläge aus dem Körper zu entfernen und so den Körper innen sauber zu halten.

Andererseits schützt das andere erwähnte lymphatische Organ durch die Ausbildung von Antikörpern vor Erregern. Die Entladung des Blutplasmas aus den Kapillaren des Blutes in den Zwischenraum erzeugt Gewebeflüssigkeit, aus der sich die Lymphe ausbildet. Im Erwachsenenalter kommen jeden Tag etwa 20 l Blutflüssigkeit in das Körpergewebe. Von hier aus werden 16-18 l über die Blutbahn abgegeben.

Die restlichen 2-4 Liter bilden die Lymphe. Es muss von den Lymphabsätzen aus dem Gewebesystem absorbiert werden. Die Lymphsäure setzt sich aus den nachfolgenden Teilen zusammen: Lymphplasmen (Wasser, Elektrolyte), Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) und - besonders im Rahmen der Lymphdrainage von Bedeutung - die sogenannte Lymphbelastung. Der Begriff Lymphbelastung bezieht sich auf grossmolekulare, teilweise stressige Substanzen, die nicht über das Blutsystem aus dem Körper transportiert werden, sondern mit der lymphatischen Flüssigkeit über die Lymphkanäle.

Die Lymphbelastung beinhaltet: Durch die Entfernung dieser Substanzen aus dem Gewebesystem wird die große Wichtigkeit des lymphatischen Gefäßsystems für die Säuberung und Gesundheitserhaltung des Organismus deutlich. Als Drainagesystem dringen die Gefäße in den ganzen Organismus ein. Lymphsysteme schliessen einen Kreislauf nicht wie das Venennetz des Bluts, sondern formen einen "Halbzyklus": Sie fangen also zunächst ungehindert als die feinsten Lymphkapillaren im interzellulären Bereich des Stoffwechsels an, verbinden sich zu Gefäßen, die in Transportgefäße und dann in zwei Lymphenstämme fließen.

Der Lymphfluss erfolgt nur in eine Richtung: vom Körper zum Herze. An den Kreuzungen von je zwei Adern - den so genannten Venenwinkeln - fließen die beiden Hauptlymphastrahlen des Organismus in die Blutbahn vor dem Herze. Dabei wird die absorbierte Lymphflüssigkeit des ganzen Organismus an das Gehirn zurückgegeben. Die Lymphflüssigkeit wird mit dem Vollblut an die Haut abgegeben, so dass die Lymphbelastung hier abgebaut werden kann.

Dabei werden die transportierten Abfallprodukte so umgebaut, dass sie mit dem Gewebe in die Nieren und den Verdauungstrakt gelangt und von dort abgesondert werden können. Das Gewicht der etwa 600-700 körpereigenen Glymphknoten liegt bei etwa 100g. Alleine im Halsbereich - dem so genannten Lymphgefäß-Ring - gibt es 100-200 Nodes.

In den lymphatischen Halbkreis sind die Larven verankert; die Venen des Lymphgefäßsystems durchlaufen die Nieren wie durch eine Filterstation. Etwa 2-30 Millimeter lang und beanenförmig ist ein lymphatischer Punkt. Es handelt sich um eine aus engem Verbundgewebe bestehende Mikrofonkapsel, in der sich ein dichtes lymphatisches Venennetz ausbildet. Verschiedene kleine, versorgende Gefässe transportieren die Lymphflüssigkeit in das Innere des Knotens, ein einziger stärkerer, drainierender Lymphkanal führt die Lymphflüssigkeit aus dem Knötchen und auf ihrem Weg durch den Organismus.

Bei der partiellen Entschlackung der Textur aus Stoffwechselabbauprodukten, Erregern, Verunreinigungen und Zellenfragmenten werden die Lymphbahnen gereinigt. Darüber hinaus übernehmen die lymphatischen Knoten eine bedeutende Funktion für das Abwehrsystem, indem sie Abwehrstoffe bilden. Außerdem tragen sie dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt im Organismus aufrechtzuerhalten, da sie die Möglichkeit haben, Lymphdrüsen zu halten, zu lagern oder dem Organismus nach Belieben zur Verfugung zu stehen.

Schonende, streichelnde Kreis- oder Pumpmassagebewegungen entlang der Lymphkanäle - immer in Richtung Lymphfluss - und an den lymphatischen Knoten begünstigen den Lymphfluss und damit die Ableitung von Belastungsablagerungen und Überschusswasser aus dem Gewebetransport. Die folgenden Krankheiten müssen vor der Lymphdrainage ausgeklammert werden, damit die Verwendung von Massagetechniken und die damit einhergehende Beweglichkeit von Geweben und Lymphsäfte keine gesundheitsschädlichen Einflüsse haben:....:

Die Lymphdrainage erhöht die Absorption von Lymphe aus dem Bewegungsapparat in die Lymphkapille, erhöht die lymphatische Motorik in den Transportbehältern und somit den Durchfluss. Die Lymphdrainage fördert durch die Erhöhung der Absorption der Lympflast aus dem Körpergewebe und die Entwässerung des Organs von zu viel Flüssigkeit die Entschlackung und damit die Erhaltung der Gesundheit des Aufbaus.

Durch die Entfernung von Belägen kann eine bessere Ver- und Entsorgungssituation der Zelle und damit die Belebung des Stoffwechsels, die Hautklärung und die Lockerung von verhärteten Muskeln erzielt werden. Mögliche Konsequenzen einer Überübersäuerung oder Schlackenbildung des Organismus, wie z.B. Gelenksschmerzen, Allergie, chronische Entzündung, Magen- und Darmleiden, Kopfweh, Verspannungen oder Hautkrankheiten, lassen sich vermeiden.

Durch den langsamen Massage-Rhythmus kann es zur Lockerung und Lockerung der Muskelmasse und damit zur Schmerzlinderung in angespannten Körperregionen kommen. Daraus resultieren folgende Anwendungsbereiche der Lymphdrainage: Neben der Förderung von Heilprozessen im Organismus können neue Krankheiten durch die Entfernung von belastenden Belägen aus dem Organismus verhindert werden. Die Verlangsamung, Leichtheit und Weichheit der Lymphdrainage kann eine beruhigende Auswirkung auf das eigenständige Nerven-System haben.

Fazit: Neben der traditionellen Applikation im Rahmen der Ödem-Therapie kann die Lymphdrainage eine tief greifende "Innenreinigung" des Organismus mit weit reichenden wohltuenden Effekten auf Fettgewebe, Schamlippen, Haut, Nerven, Muskeln und Kniegelenke anstreben.

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