Was ist Aderlass

Wofür ist Aderlass?

Sie ist eine der ältesten Heilmethoden. In den meisten Fällen kann es jedoch das Leiden verschlimmert und den Tod beschleunigt haben. Aderlass wird als Rettung bei Lungenödem oder drohendem Schlaganfall eingesetzt.

Blutvergießen

Aderlass war eine der bedeutendsten Therapiemaßnahmen bei allen indigenen Völkern und findet allmählich wieder Beachtung. Aderlass reduziert und reinigt das Blut. Aderlass war eine der bedeutendsten Therapiemaßnahmen bei allen indigenen Völkern und findet allmählich wieder Beachtung. Aderlass reduziert und reinigt das Blut.

Durch die stimulierte Durchblutung wird das Abwehrsystem wieder angeregt. Die Aderlass ist eine der ersten Therapien. Die altindische Heilkunde schildert auch eine Vielzahl von Hinweisen zum Aderlass (siehe auch Beiträge zu Panchakarma). Es handelt sich dabei um eine besondere Form der so genanten Diversionsverfahren. Sie bezeichnet es als Teil ihrer Lebensart und rät zu einem Aderlass pro Jahr zur regelmässigen Säuberung und Entschlackung des gesamten Stoffwechsels und zur Stimulierung der eigenen Gesundheit.

Jahrhunderts galt dieses Vorgehen als Wundermittel gegen alle Beschwerden; mittlerweile ist Aderlass rar und sehr zielgerichtet geworden. Aderlass ist eine der Entnahmeverfahren: Aderlass ist eine Blutabnahme zu Therapiezwecken. Wie vielfältig die Auswirkungen des Blutvergießens sind, lässt sich durch den durch die Blutabnahme entstehenden "Leerraum" begründen.

Natürliches, reaktives Aderlass: dies sind Spontanblutungen wie z. B. bei hohem Blutdruck, Zahnfleischblutung oder übermäßiger Menstruationsblutung; Blutspende: ca. 400 ml Blutentnahme; konventionelles Aderlass: wird in Ausnahmefällen bei zu hohem Hämatokritwert (Wert für Blutstärke) und bei Blutentnahme von bis 1 l vorgenommen; naturopathisches Aderlass: wird zur Entschlackung durchgeführt: max.

Blutabnahme 200 ml; Hildegard von Bingen's Aderlass: spezielle Entgiftungsverfahren, verbunden mit Ernährungs- und Lebensstilvorschlägen nach dem Aderlass; die Blutzusammensetzung wird in Labortests ermittelt. Es sind 150 ml für "small bloodletting" und 500 ml für "large bloodletting". Verkürzte Wege schmälern den Organismus zu sehr, auch wenn es sich um "kleine" Blutungen handel.

Man entnimmt das Fleisch mit einer Injektionsspritze, wie es aus der üblichen Blutabnahme bekannt ist (kleiner Aderlass), setzt eine Retentionsnadel ein und befestigt einen Tubus daran, der in ein grösseres Gefäss mit Volumenindikator geführt wird, die Ader wird mit einer Lanze geschnitten und es blutet. Und wer macht den Blutvergießen?

Aderlass ist eines der von der konventionellen Medizin akzeptierten und von vielen Medizinern durchgeführten Eingriffe, kann aber auch von einem Nichtmediziner vorgenommen werden. Der Aderlass wird therapiebegleitend angewendet, wenn die Blutgefässe durch Beläge an den Gefässwänden zu schmal geworden sind, um das Gefäss ungestört befördern zu können. Die Blutentnahme wird dadurch erleichtert, in die eingeengten Gefässe zu gelangen.

Durch den Blutdruckabfall nach dem Aderlass verringert sich das Risiko, dass die Blutgefäße unter dem Wasserdruck aufplatzen. Gesteigerte Blutfarbstoffwerte (Hb = rotes Blutfarbstoff) und ein gesteigerter Hämatokritgehalt (Hk = prozentuales Blutbild) sind weitere Indikationen für eine Aderlass-Therapie. Blutvergießen wird eingesetzt, wenn der Betroffene sich träge und schwach gefühlt hat, eine ungesunde Ernährung, wenig Sport und viel Stress hat, über Kopfschmerzen und "Blei in den Beinen" klagt:

Dies alles sind Hinweise darauf, dass der Organismus nicht ausreichend mit ausreichend Luftsauerstoff gespeist wird, dass das Herz "zu dick" ist und die Gefahr einer Thrombose droht. Positive Nebenwirkung des Aderlasses: Die blutstillenden Organe (bei adulten Personen das Rückgrat und das Knochenmark der kleinen, ebenen Röhrenknochen wie Rippe, Brust und Hüfte) werden besonders stark angeregt, um das nach dem Aderlass entstehende Aderlass zu vermehren.

Kontraindikationen sind unter anderem Anämien ( "Anämie"); dennoch wird auch eine geringfügige Anämienbildung als Hinweis auf einen "kleinen Aderlass", einen Anreiz für das hämatopoetische Sytem, d.h. weniger als 150 Milliliter, angesehen. Achtung: Normalerweise entsteht das entnommene Körperblut. Allerdings wird Aderlass nicht für Menschen mit geringem oder bereits geschwächtem Körpergewicht empfohlen.

Vorsicht ist auch geboten - sie verliert ohnehin regelmässig Durchblutung. Jeder, der Aderlass übertrieben hat, läuft Gefahr, dass es an Blutzellen mangelt. Dr. Ewald Töth untersuchte die Auswirkungen des Blutvergießens nach Hildegard von Benjamin von Töth und verglich das Vor- und Nachblut mit unterschiedlichen Verfahren.

Er konnte in allen Fällen einen klaren Abstand vor und nach dem Aderlass erkennen. Auch beim Aderlass sind, wie bei allen Maßnahmen, bei denen die Verletzung der Körperhaut und der Umgang mit menschlichem Gewebe, die Hygienevorschriften sehr sorgfältig zu befolgen, da sonst die Ansteckungsgefahr für Krankheitserreger gegeben ist.

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