Was ist ein Guru

Ein Guru, was ist das?

Es gibt viele verschiedene Gurus im Hinduismus. Dieser Artikel handelt davon, ob wir einen Guru brauchen und was die alten Texte uns sagen. Wie meinst du das, Guru? Als der Wortguru gesprochen wird, geben einige etwas besorgt zurück. In den Bildern, die man von einem Guru im Sinn hat, geht es oft um die Eigenschaften: alter, indischer, langgezogener Weißbart, schwarzer und orangefarbener Kurs.

Aber wer sich so anzieht, muss kein Guru sein. Hatha Yoga Pradipika, das grundlegende Werk des Hatha Yoga, bezeichnet einen Guru als "jemanden, der deine eigene Seelen durch die Brillanz seines eigenen Verstandes enthüllt und sie zum Strahlen bringen".

Der Guru ist derjenige, der die Finsternis und Ignoranz aus dem Verstand entfernt und das reine Lichte deines Innenbewusstseins ans Tageslicht bringt. Der Guru wird als eine Form des "Übersetzers" definiert, der nicht unbedingt indischstämmig sein muss und nicht unbedingt "noch" aufklärt. Für sie ist ein Guru eher ein Lehrmeister, der dich in die Yogawelt führt und dich an seinen eigenen Eindrücken teilhaben lässt.

Es wird beschrieben, dass die Beziehungen zwischen einem Guru und einem Jünger auf Bescheidenheit und Anerkennung beruhen, von denen der Lehrmeister nicht profitiert.

Guru: Was ist ein Guru?

Diese Erweckung ist ein sehr wichtiger Lebensschritt und mündet in einen ganz neuen, nie enden wollenden Entdeckungsprozess. Sie sind ganz allein im Dunkeln, hängen in einem Vakuum. Manche Menschen kommen aus diesem Staat nie wieder ins Lot, sie sind nicht mehr in der Lage, sich dem Alltag zu stellen. Deshalb haben sie ihre eigene Persönlichkeit verloren.

Wer in diesem Augenblick aufhört, nach einem Gefühl für sein alltägliches Dasein und seinen Dienst zu streben, kommt nur sehr schwer durch diese Zeit. Es gibt aber auch Menschen, die, wenn sie diesen Zeitpunkt erreichen, es gleich in die Finsternis, in den tiefen Graben zu springen trauen.

Er kann sich völlig von der Vergangenheit lösen und den Fall akzeptieren - er vertraut darauf, dass er dem Endlosen näherkommt, dass es eine Macht gibt, die ihn vorantreibt. Sie haben eine feste Entschlossenheit, den Wille und das tiefe Selbstvertrauen, dass sie mit allem fertig werden, was ihnen in den Weg kommt.

Hier stellt sich die Aufgabe des Gurus, und zwar für jeden Sucher, für diejenigen, die eintauchen und für diejenigen, die es vorziehen, an der Wasseroberfläche zu sein. Während dieser Zeit wirst du deinen Guru treffen; es ist sehr ungewöhnlich, dass der Guru seinen Jünger wiederfindet.

Sie werden immer den Guru vorfinden, der Ihrem Bewußtseinszustand gerecht wird. Wenn Sie ein ernster Suchender sind, werden Sie einen ernsten und ernsten Guru vorfinden, der dies verkörperte; wenn es um Namen und Ansehen geht, werden Sie einen Guru vorfinden, der dies verkörperte; wenn Sie nach äußerer Pracht suchen, wird Ihr Bedarf nach Befriedigung sein.

So ist es nicht notwendig, den Guru zu bemängeln, er ist auf jeden Falle nur ein Spiegelbild von sich selbst. Bei einem Guru kommt man immer einen Schritt weiter. Mein Guru ist für mich ein unzertrennlicher Teil meiner Überlegungen, meines Leben, meines Atems und meines Bewußtseins geworden.

Ich wurde ohne viel Mühe und ohne zu wissen, was passierte, mehr und mehr von dieser himmlischen Verbundenheit gefangen genommen. In meinem ganzen Dasein war ich immer vernünftig und einfallsreich. Das hat mir natürlich viele Meinungsverschiedenheiten bereitet, denn es gibt keinen Raum für Bedenken und Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Guru.

Sie ist ein Band, das nur in völligem Gottvertrauen und voller Frömmigkeit existiert. Du musst in vollkommener Andacht als Einzelner aus dem Leben verschwinden, du bist nur in Zusammenhang mit deinem Guru. Man kann sich natürlich nur Gott oder seinem Guru ergeben, wenn man sich allen ergeben würde, würde man ausgenutzt werden.

Er ist die Höhle der Erde, die Lebenskraft. So lange man die Energiewelle nicht wirklich fühlen kann, hat man Probleme, den Guru als ein riesiges Kräftefeld zu deuten. Als der Guru einen Schüler akzeptiert und einleitet, verbindet er ihn mit dem Elektrizitätswerk seines obersten Bewußtseins. Steht der Switch an der korrekten Stelle und schaltet sich ein, strömt elektrischer Strom durch die Linie und sorgt für Beleuchtung und Energie für Maschine und Anlage.

Durch das neue Tageslicht wird die Dunkelheit zum Tag und das Familienleben erhält neue Form. Dasselbe gilt für den Schüler. In Verbindung mit der Relaisstation und der Kraftstation des Gurus wird sein ganzes Sein durchfluten! Für ihn erhält das Dasein eine neue Bedeutung.

Doch mit der Zeit wird sich der Guru sehr ändern. Sobald die Kraft zwischen dem Guru und dem Anhänger fliesst, wird es eine innerliche Verwandlung geben, ohne dass der Anhänger es bemerkt. Durch diese Energieinjektion eröffnen sich viele neue Möglichkeiten, schöpferische Gedanken entstehen und für den Anhänger eine neue Vereinbarung zwischen ihm und der eigenen Umgebung.

Der Kontakt zum Guru, man kann auch den Strom der Kraft nennen, wird das Einzige, was im Jüngerleben wichtig ist. Es kann alles im Leben verloren gehen oder vernichtet werden, sogar Leib und Seele, aber was ihn mit dem Guru verbunden hat, muss bewahrt, intensiviert und gefestigt werden. Dies ist das Jüngerleben.

Also wird auch der Schüler/die Schülerin umkommen, wenn der Guru-Schüler-Verbindung etwas zustößt; natürlich nicht physisch oder geistig, sondern geistig. Daher wird sich das ganze Jüngerleben nur um die Beziehung zum Guru drehen. Mit dem Guru ist er von dieser Stunde zur anderen, von der Macht dieser Anleitung und von seiner eigenen Begabung, beschränkte oder unbeschränkte Mengen an Energie und Anleitung durch diese Anleitung zu absorbieren, verbunden.

Der Guru ist sicher eine mysteriöse Macht. Sie ist für andere überhaupt nicht, sondern ein Wegweiser, ein Leuchte in der Düsternis. Diese Begriffe sind für den Schüler ohne Belang. Die Guru ist das Triebwerk, dessen Grösse vor allem Ideen und Konzeptionen sind. Der Guru ist auch der Innenelektriker, der alle lockeren oder gebrochenen Drähte anbringt; er ist die unmittelbare Macht, die alles kontrolliert, Dinge erklärt, Anleitungen gibt und sie durch andere Unterweisungen gibt.

Oft hört man die führende Rolle des Guru im Schlaf oder bei der alltäglichen Routine. aus Australien, Südamerika und Europa, dass sie die Präsenz des Guru in der Entfernung mehr spüren, als wenn sie in Monghyr zuhause sind! Ein wahrer Schüler liegt seinem Guru alles zu Füssen.

  • sein Verstand, sein Verstand, seine gute und schlechte Tat, sein Ich, seine Eitelkeiten, seine Vergangenheit, heute und morgen, seine Geborgenheit, seine Ängste, seine Passionen, nichts ist sein Eigentum, er gibt alles seinem Guru - er ist frei wie ein Bambusstock. Nie ist alles, was der Guru in Worten ausdrücken soll, jeder muss diese Erfahrung selbst machen.

Doch bevor du deinen Guru kennenlernst, stellen sich viele Dinge, die du denen stellst, die einen Guru haben. So ein Anführer ist ein Guru, und die Baracke ist ein Aschenbecher. Irgendwann wirst du deinen Guide aus der Finsternis treffen, deinen Guru. Ihr werdet auf dem vor euch liegenden Weg nicht allein sein, aber ihr könnt noch nicht erahnen, welche Gefahr in den Steinen dort oben auf euch wartet, und so denkt ihr auch nicht an einen Guru.

Aber man kann auch nichts von dem strahlenden, leuchtenden Schein der Weiten, von der Befreiung - von der Seligkeit - vermuten, und mit jedem einzelnen seiner Schritte führt es einen weiter nach oben. Jahrhundertelang haben sich die Naturwissenschaften und das Yoga mit gegenseitigem Respekt herausgefordert, und die Ergebnisse dieser Balz sind groß.

Heute sind wir dazu in der Lage, die Heilkraft des Yoga zu erkennen, die wir durch die historischen Zufälle einiger Kulturkreise in Vergessenheit geraten sind und die deshalb in den unterschiedlichen spirituellen Anlässen nicht mehr zu erkennen waren. Heute versuchen wir, uns mit unserem eigenen Innern durch gewisse Methoden zu verbinden. Wie fröhlich, wie Naturwissenschaft und Yoga verschmolzen sind, gibt es ein außergewöhnlich bedeutendes und von der Naturwissenschaft kaum entdecktes Moment im Yoga, nämlich die alte geheiligte und sublime Bindung zwischen Guru und Schüler.

Erst durch diese Transzendenzverbindung konnte das Yogawissen von jeher weitergegeben werden, denn die Riishis, die Klugen und Initiierten, die ersten Gurus gingen auf dieser Erdkugel. Das Unvermögen der Naturwissenschaftler, die Beziehungen zwischen Guru und Schüler zu begreifen, gibt Aufschluss über den wesentlichen Wertunterschied zwischen den Yogis und den Naturwissenschaftler.

Das Yoga erhält den Spirit, der der Kreation zugrundeliegt, während die Naturwissenschaft die Phänomene untersucht, die der grobe Beweis der Kreation sind. Auf der anderen Seite findet Yoga die Antwort auf menschliche Fragen darin, dass der Mensch eine gebrauchte, stoffliche Lebenswelt liebt und die wesentliche, immerwährende geistige Natur anzuerkennen hat.

Durch das Dienen eines Gurus kann diese Reinigung erfolgen, und nach der Überlieferung sind dies zwölf Jahre, in denen das nervöse System des Schülers so präpariert wird, dass er mit der Kraft des ausgedehnten Bewusstsein umgehen und sie bedeutungsvoll für die Menschen aufbringen kann. Nur der ernsthafte und treue Jünger erhält die Fähigkeit, das Bewusstsein zu erweitern, und das tut der lebende Guru.

Daher ist Yoga bis heute eine lebende Überlieferung geblieben, während viele andere geistliche Strömungen in Dogmen und institutionellen Ideen verfallen sind, ohne jegliche geistliche Macht. Für viele Studenten sind die Texte von Heiliger und Lehrer interessant, aber was Yoga angeht, ist das geistliche Bewusstsein für den Energiefluss ausschlaggebend.

Häufig werden wir von großen Meisterschaften angeregt, und das ist eine gute Sache, aber es gibt nur einen Guru. Wer es einem Herrn gestattet, so zu wohnen, wie man will, wird ihn natürlich mögen; man wird ihm zuhören - nicht weil er die Wirklichkeit sagt, sondern weil es für einen komfortabel und wohltuend ist.

Auf der ganzen Erde, im Abendland und im Orient muss das ganze Land sein. Doch viele Menschen deuten die Lehre auf diese Art und Weise aus, so dass sie ein sehr disziplinloses Zusammenleben haben. Egal ob Sie die Predigt der Guten Nachricht, Ramayana, die Heilige Schrift oder den Qur?an lesen, Sie werden immer das Gleiche entdecken. Beständigkeit ist ein wichtiger Bestandteil des geistlichen Lebens.

Obgleich du Achtung vor den unterschiedlichen Meistern und geistigen Wegen haben sollst, musst du einer einzelnen Belehrung nachgehen und einen Guru in deinem eigenen Sadhana haben. Sobald du einen Guru hast, folgst du ihm. Und wenn er dir sagt, dass du Japanisch Yoga üben sollst, dann halte die Übungen und verändere sie nicht.

Es ist der einzigste Weg im geistlichen Bereich, um voranzukommen. Bei einer Heirat hat ein Kind eine spezielle Bindung zu seinem Mann, die es mit keinem anderen Mann hat, und das ist eine gute Sache. Genauso wie sie eine spezielle Verbindung zu ihrem Mann und eine ganz gewöhnliche Verbindung zu anderen hat, sollte der Schüler eine spezielle Verbindung zu seinem Guru und eine ganz gewöhnliche Verbindung zu anderen haben.

Wir sollten aber nie das Selbstvertrauen in den Guru einbüßen, nur weil jemand anderes anziehender ist. In der ganzen Menschheitsgeschichte gab es unzählige Menschen auf der ganzen Erde, die unseren Ehrfurcht und unser volles Vertrauen haben.

Der Guru kann Menschen aus der ganzen Welt anlocken. Menschen, die an der Bihar School of Yoga zu Swami Satyananda kommen, mögen unterschiedliche Vorbilder, Anforderungen und Sehnsüchte haben, aber sie alle haben eines gemeinsam: Es ist der Guru, der sie hierher zieht. Schwamidschi nennt diese Leute nicht, weil er etwas von ihnen will, sondern er hat ihnen etwas zu bieten - eine Belehrung, eine Berufserfahrung, etwas zu tun, ein Mantren, Unterstützung, Wissen, Ratschläge oder eine Mahnung.

Das grösste Talent ist jedoch die perfekte Frömmigkeit und der Wille, dem Guru zu helfen. Den Guru zu bedienen heißt, alle eigenen Ambitionen und alle Glückwünsche und großen Werke hinter sich zu lassen. 2. Der Guru Seva, der dem Guru dient - das ist perfekte Ergebenheit. Wenn wir gute Knechte sein wollen, müssen wir unser ganzes Handeln in seine Hand geben, mit der Sicherheit, dass er uns in eine positive und verbesserte Ausrichtung führt, nicht nur zu unserem eigenen Wohl, sondern zum Wohl der ganzen Erde.

Der Guru kann auf unterschiedliche Art und Weisen bedient werden. In der Jüngerschaft kannst du dein ganzes leben geben, um die vom Guru begonnene Aufgabe weiterzuführen. Gewöhnlich wohnt der Schüler eine Weile beim Guru und macht eine Lehre bei ihm. Während dieser Zeit erlernt er, dem Guru durch Karmayoga zu helfen.

In jeder Aktion wird durch Karmayoga (selbstlose Arbeit) und Bhakti Yoga (vollkommene Hingabe) die geistige Entwicklung beschleunigt. Wenn der Schüler dem Guru hilft, wird sein eigenes Ich kleiner; auf diese Art und Weise kommt er dem Guru immer weiter nach. In der Yogaschule sind die Gäste oft überrascht, wie schwer die Sannyasine sind.

Das ist die Herzensfreude, ihrem Guru zu helfen, die sie in die Lage versetzt, den ganzen Tag lang fleißig zu sein und dabei glücklich und gesünder zu sein. Die Arbeit mit Andacht und all ihre Energie ist auf den Guru und Yoga ausgerichtet und nicht auf die persönlichen Anliegen. Aus diesem Dienst ergibt sich die ausschlaggebende Ausbildung eines Anhängers.

Der Guru kann nicht an jedem Ort zur gleichen Zeit körperlich präsent sein, deshalb gibt er seinem Schüler ein angemessenes Trainingsprogramm, das es ihm ermöglicht, die Aussage des Guru auszuführen. Jeder, der den Guru annimmt, wird von ihm ohne besondere Voraussetzungen aufgenommen. Teilweise ist die Transformation so zart, dass der Schüler sie gar nicht bemerkt.

Man muss also nicht immer an der Seite des Guru sein, um seine liebevolle Ausbildung zu haben. Oft wird der Schüler mit Schwierigkeiten in einer Situation konfrontiert, bis wir mit ihnen zurechtkommen. Sie können alles tun, wenn Sie über das nötige Selbstvertrauen und eine gute Grundeinstellung verfügen. Du musst kein Sandwich sein, um deinem Guru zu helfen.

Das einzig Wichtige ist das Vertauen in den Guru, um ihm zu helfen. Dieser Guru benötigt diese Unterstützung nicht, aber indem er den Service seiner Gefolgsleute akzeptiert, kann er ihnen helfen. Dieser Service ist Karmayoga, und das Vertauen und die Zuwendung ist Bhakti Yoga. Kannst du dem Guru nicht als Schüler helfen, gibt es viele andere Möglickeiten.

Arbeiten ist ein wichtiges Element der Sadhana. Wenn du genauer hinsiehst, wirst du sehen, dass du deinem Guru durch diese Tätigkeit helfen kannst. Manche Menschen stellen fest, dass ihre Tätigkeit sie mit Menschen zusammenführt, die ein großes Verlangen nach Yoga haben, so dass sie sie zu einem Yoga-Lehrer senden oder sie in eine spezielle Yoga-Übung einweisen können.

Einige haben eine eigene Yogalehrerausbildung gestartet, andere bieten Räumlichkeiten für Yogakurse, veranstalten Kurse und Vorlesungen, schenken Gelder oder nützliches für den Aschenbecher oder bieten Druckereien an - alles als Dienstleistung für den Guru. Diejenigen, die etwas Zeit haben, sollten zu einem der vielen Satyananda Ashrams kommen, um dem Guru direkt durch Karmayoga zu helfen.

Aber wenn wir anfangen zu arbeiten und alles dafür tun, dann kriecht die Wärme der Sonne behutsam in unsere Herzen - und schau! Du bist es! Alle die an den Guru glauben, sind durch seine schützende Anleitung und Begeisterung segnen. Denk an den Guru, und er an dich!

Alfa und Omega ist im Yoga der GURU! Der Guru ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Es gab natürlich einige Leute in der Vergangenheit, die keinen Guru hatten, wie Ramana Maharshi. Einen Verkehrspolizisten, der uns sagt:'Hier entlang. Solange es ihnen gefällt, praktizieren sie weiter, aber wenn etwas Schlimmes geschieht, oder etwas Schönes, das sie nicht begreifen, stoppen sie das Yoga.

Leute, die sagen, dass sie sich gut auskennen, glauben, dass sie keinen Guru haben. Vielleicht kannst du dir selbst deine eigene Sathana schenken, dein selbstgemachtes Joga machen, aber wenn du weiter im geistlichen Bereich wandelst, wirst du eines Tage keine Fortschritte machen.

Zu diesem Zeitpunkt sind Sie gut daran getan, sich vom Guru einweisen zu lassen und Instruktionen zu erhalten. Ihr werdet also weiter nach euch selbst voranschreiten, und der Guru wird euer eigenes Feuer werden. Der Begriff Guru steht für "Spender der Dunkelheit", was nicht die Finsternis der Nachtsicht, sondern die Finsternis der eigenen Seelen ist.

Unwissenheit ist Finsternis, und der Guru steht für das von der Finsternis weggetriebene Lichter. Selbstverständlich ist das Feuer bereits in uns, aber es ist nur eine winzige kleine Lampe, die Brennstoff benötigt, um strahlend zu erstrahlen. Deshalb benötigen wir das Außenlicht, den Guru. Wenn Sie Ihren Guru suchen oder auf den passenden Augenblick abwarten wollen.

Einige machen einen Hügel, ein Bild oder eine Skulptur zu ihrem Guru, aber im Allgemeinen ist es leichter, sich mit einem Guru in körperlicher Gestalt in Kontakt zu bringen. Dennoch ist ein echter Guru nicht im physischen Sinn zu deuten. Sobald Sie die Not erkennen, werden Sie jemanden finden, der Ihnen interne Orientierung gibt und Sie mit Ihrem eigenen Selbst verbindet.

Zum oberflächlichen weltlichen Zusammenleben benötigen wir keinen Guru. Jagen Sie nicht nach einem großen Guru. Der Schüler sollte sich selbst gut untersuchen, um zu wissen, wo er steht, und die Auswahl des Lehrers hängt davon ab. Ihr Guru wird Ihnen nach der Einführung eine kleine Bewegung anbieten, die Sie regelmässig durchführen müssen.

Die Regelmässigkeit ist die Grundlage für höheres Niveau des Yogas. Möglicherweise wird der Guru Sie bitten, ein Mantren nur fünf oder zehn Min. pro Tag zu erlernen. Aber sie beschweren sich und haben Probleme, jeden Morgen oder jeden Tag fünfminütige Übungen mit einem Mantren, eines Pranayamas oder einfachen Astronauten zu machen.

Die Regelmässigkeit im Jüngerleben ist sein Satan, in der Tat ist dies allein schon ein geistliches Unterrichten. Mit der Initiation nehmen wir das Jüngerleben an. Alle Schüler, ob im irdischen oder im sannyasinischen Alltag, müssen sich ganz der Sendung des Guru widmen und ganz werden. Deshalb sollte der Schüler so oft wie möglich in der Nähe des Guru sein.

Falls du mit deinem Guru oder im Shram wohnst, kann der Guru dich testen und dir beweisen, was er von dir verlangt. Häufig sind die Schüler durcheinander und denken, dass der Guru sie bestraft oder ignoriert oder sich nicht um sie kümmert. Sobald du deinen Guru annimmst, wird er dich kennen lernen.

Der Guru stösst auf dich an und versucht alles Mögliche, was dir vielleicht sehr schwer fällt. Ein diszipliniertes Dasein wird für den ernsthaft und richtig denkend, für diejenigen, die den Weg des Lichtes suchen, spürbar. Der Guru kann jede Art von Methoden anwenden, auch wenn sie streng und schwer sind.

Wenn ein Schüler all das falsch versteht, wird er sagen: "Oh, ich habe den falschen Guru gewählt. Aber sei dir gewiss, dass es keinen Guru gibt, der falsch ist, denn alles ist in dir. Der Kontakt zu Ihrem Guru basiert auf Ihrem eigenen Selbstvertrauen. Wenn Sie das Misstrauen in Ihren Guru vertiefen, wachsen Sie in sich selbst.

Manche Menschen widersetzen sich einem Guru, weil sie sich nicht stellen wollen. Anfangs spürt man vielleicht, dass man an ihn gebunden ist, aber das ist nur eine kleine Zeit der Beherrschung und Beschränkung in seinem Dasein. Sobald du dich deinem Guru völlig hingegeben hast, wirst du dich befreien wie ein Vögelchen, du kannst überall hinfliegen und tun, was du willst.

Der Guru/Jüngerschaft ist nicht nur für heute und morgen oder für dieses Dasein. Wie furchtbar du dich in deinen Ausbildungsjahren auch verhalten hast, du wirst immer der Schüler deines Gurus sein. Selbst wenn du selbst ein Guru von tausend Menschen wirst, wird dein Guru immer derjenige sein, der dich führen wird.

Bitten Sie Ihren Guru nicht zu schnell um Unterstützung - es ist der grösste Reichtum, den Sie in Ihrem ganzen Land haben. Alle brauchen einen Guru. Möglicherweise ist er berüchtigt oder ein Engel, aber der Schüler wird ihn immer lieb haben und an ihn denken. Der Guru ist sein ganzes Dasein. Ob häßlich oder hübsch, ob freundschaftlich oder beschimpfend - er ist Ihr Guru.

Nur ein Guru kann uns helfen. Der Guru muss dir weder Kriya Yoga noch Tantra beibringen. Hat er dich als seinen Schüler akzeptiert, ist das nur das eine. Man kann es probieren, aber ohne einen Guru ist das ganze Land nicht perfekt. Wenn du Erfüllung findest, brauchst dein Inneres oder dein Verstand eine andere Grundlage, und diese Grundlage ist Guru und Schüler.

Dieser Zusammenhang geht über alle körperlichen, seelischen und geistigen Schichten hinaus. Dieser Zusammenhang ist unsagbar tiefgreifend und transzendental. Der Guru und der Schüler sind wie eine Seelenlebewesen, die in zwei Körper leben. Externe Verständigung ist dann nicht mehr so bedeutend, die körperliche Präsenz ist für den Schüler nicht mehr vonnöten. So wie eine Frau, die sich danach sehnte, ihren Kinder alles zu schenken, spürte er, dass es sein Schicksal war, hier aufzuhören und auf seine Schüler zu hoffen.

Daraus und aus der Erkenntnis des innersten Ganges heraus entwickelte sich der Ganges-Darshan, wo er in den nächsten Jahren die Menschen einweihte, das heisst, das ganze und vollständige Sein. Das war Guru Pornima. Wo kann ein Guru das Bewußtsein seiner Schüler verändern?

Also musste er eine Antwort darauf geben, wenn er mir weiterhelfen wollte. Weil er auch die Grenze der Menschen kannte, hat er einen Aschenbecher gebaut, in dem sie ein simples Dasein führen konnten. Auf einmal haben sie sich mit dem simplen, unkomplizierten Alltag wohl gefühlt. In manchen Lebenssituationen scheint ein Teil von uns diese Ohnmacht zu überwinden, wenn auch nur auf einer sehr oberflächlichen Stufe; dennoch fühlt man sich im Augenblick wieder geborgen, hat sich wieder unter Kontrolle. 2.

Aber indem wir dem Guru etwas zu Füssen liegen lassen, was uns nach außen hin sehr viel bedeutet, schenken wir ein wenig von uns selbst einer übergeordneten Kraft. Als ich die Wandlung dieser Menschen sah, habe ich mir gedacht: "Der grösste heute gegebene Guru Dakshina kommt von einem ruhigen Mann, der auf alles verzichtet hat und seinen Schülern die Gelegenheit gibt, die Empfindungen von Poja zu erfahren, der auf ihre Gebete und Wehklagen hört, der ihre Risse spürt, der ihre Blüten und MÃ?nzen ohne Unterschied annimmt.

Auf dem innigsten Allerheiligsten seiner Schüler - der Gottheit in ihnen - hat er sich selbst geopfert, so dass jeder von ihnen etwas sehr Wertvolles bei sich hatte. Der Guru gibt auch, aber alles, was der Guru von uns mitnimmt, ist der Schmutz, den wir in den finsteren Winkeln unseres Bewußtseins haben.

Sind diese Verschmutzungen, Trümmer und Spinnennetze beseitigt, dann können wir die Schönheiten und das Leben erhalten. Der Guru entzieht uns nur die sinnlose Verwirrung in unserem Kopf, die vielen Sachen, die wir hier behalten, die dort nicht hingehören und oft schimmelig sind. Das ist die Anmut des Guru, durch die der Frühlingsputz bewusst gemacht wird; die Fensterscheiben werden weit geöffnet, so dass Frischluft und Lichteinfall eintreten können, so dass die merkwürdigen und oft merkwürdigen Sachen, die wir im Laufe der Jahre angehäuft haben und die unser Benehmen verfärben, untergehen.

Wird dieser angesammelte Müll und die Trübung beseitigt, kann das Spirituslicht brennt und strahlt auf.

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