Wie viele Götter gibt es im Hinduismus

Wieviele Götter gibt es im Hinduismus?

Springen Sie zu den indischen Göttern, es gibt viele! Zu den Hauptgöttern gehören Brahma, Vishnu, Shiva, Ganapati (Ganesha) und Subramanya. Wieso gibt es so viele Gottheiten?

3 36 Götter, die eine Göttin sind.

Wie würde ich es bemerken, wenn ich zum ersten Mal in Indien zu Gast wäre und mich für das religiöse Leben interessiere? Der Hinduismus zieht sich vermutlich durch den gesamten privaten und öffentlichen Lebensbereich, mit einer in Europa unvorstellbaren Dynamik. Auf dem Weg begegnet man unvermeidlich Gläubigen, die ihre Götter in Tempel und Altäre anbeteten.

Lakshmi, die Wohlstandsgöttin, schaut an den Kassentischen der Läden zu, und kaum ein Auto kommt ohne Heilige oder einen Miniatur-Altar auf dem Dashboard davon. Wer mehr wissen will, erfährt, dass der Hinduismus in seinen Anfängen 3500 bis 4000 Jahre auf die Vedas zurückgeht, die oft als die Gründertexte der Hindu-Kultur gelten.

Die Bezeichnung "Hinduismus" als Sammelbegriff für die vielen für Indien charakteristischen Religionen und Gepflogenheiten wurde Ende des achtzehnten Jahrhundert von den Briten prägend formuliert. Hinduismus hat nie ein vereinheitlichtes Überzeugungssystem mit einem für alle Christen verbindlichen Credo gekannt, und die meisten Hinduisten glauben, dass man nicht die ganze Zeit nach der wahren Erkenntnis suchen muss.

Es gibt weder einen einzigen Religionsgründer noch ein generell bindendes Heiligenbuch. Außerdem gibt es kein Zentralsystem der Autorität oder Autorität wie die Gemeinde und keine gemeinsamen Zeichen wie Kreuze oder Halbmonde. "Nicht das! Nicht das!") läßt unseren Gast daran zweifeln, ob der Hinduismus überhaupt eine Religionsgemeinschaft ist und nicht eher eine Lebensform, wie viele Hinduisten sagen, er sollte sich trotzdem nicht abschrecken.

Es gibt nämlich eine Weltsicht, Ideen über die Gesellschaften, über mythische und vor allem über die Praxis, die den Hinduismus von anderen Religionen der Welt unterscheidet. Das hinduistische Weltbild basiert auf den Ideen von "Moksha", "Dharma" und "Karma". Die Moksha (übersetzt "Transzendenz", "Erlösung", "Befreiung aus dem schmerzhaften Zyklus der Wiedergeburten") ist das oberste Anliegen der menschlichen Daseinsform.

Derjenige, der Moksha erreiche, verschmelze seine eigene Seele ("Atman") mit der unqualifizierten Seele der Welt ("Brahman"). Die ideale Verbindung von Mensch und Unendlichkeit gibt jedem hinduistischen Menschen die Chance auf eine "mystische" Begegnung, nicht nur einer elitären Gruppe von KünstlerInnen, DichterInnen und Heiliger. Die meisten Hinduisten jedoch, die Moksha besuchen, müssen die Dharma-Straße in einer Serie von vielen Neugeburten durchqueren.

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