Wie wird die Atmung Gesteuert

Inwiefern wird die Atmung kontrolliert?

Im Zusammenspiel verschiedener miteinander verbundener Neurongruppen wird die Atmung zentral gesteuert. Das Atmen erfolgt in der Regel unwillkürlich über das Atemzentrum im Gehirnstamm, kann aber auch bewusst gesteuert werden. Irgendwas, was du über Atmung, Atmung und so wissen willst. Das Atmen wird vom Gehirn gesteuert.

Die Atemkontrolle ist automatisiert und auch freiwillig.

Das Atmen wird dabei vollautomatisch gesteuert, d.h. es ist eine eigenständige Basisfunktion des Menschen. Sie ist aber auch die einzig automatisierte Basisfunktion, die wir wenigstens vorübergehend bewusst beeinfluss. WISSEN: Die Seele hat einen sehr großen Einfluß auf das Atmungszentrum. Ängste, Wut, Sexualerregung oder Vergnügen erhöhen oder behindern die Atmung.

In der Atemwegszentrale, die sich im Gehirnstamm befindet, findet die automatisierte Regulierung statt. Abhängig vom Resultat gibt das Atmungszentrum dann den Anstoß für eine tiefe oder flache Ein- oder Ausatmung. Wenn viel Kohlenstoffdioxid (CO2) im Körper des Patienten im Körper aufgenommen wird, vergrößert das Atemschutzzentrum die Atmungsfrequenz, so dass das in den Alveolen enthaltene Überschusskohlendioxid an die Luft abgegeben wird.

Bei zu niedriger CO2-Konzentration wird die Atmungsfrequenz reduziert. Dagegen hat die Sauerstoffkonzentration im Blutsystem einen relativ kleinen Einfluß auf die automatisierte Regulierung der Atmung. Erst wenn der Luftsauerstoffgehalt stark sinkt, werden Alarmmeldungen an die Atemwegszentrale geschickt, die die Atmung beschleunigen und intensivieren. Das Atmungszentrum spricht auch auf viele Nerven- und Hormonsignale an.

Bei Säuglingen dagegen verschiebt sich die Atmungsrate 40 bis 50 Mal pro Jahr. Bei der Hyperventilation, d.h. bei sehr schneller Ein- und Ausatmung, kann das Atmungszentrum ausgetrickst werden. Das liegt daran, dass das schnelle Keuchen viel CO² aus dem Körper entfernt, so dass das Atemschutzzentrum für einige Zeit keine Aktivierungssignale mehr an die Interkostalmuskulatur und das Diaphragma gibt.

Automatisches Atmen beendet. Nur wenn der Kohlendioxidgehalt im Körper wieder steigt, wird das Atmungszentrum reaktiviert.

mw-headline" id="Respiratorische_Neuronenengruppen">Respiratorische Neuronengruppen[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Dabei werden als Atmungszentrum mehrere unterschiedliche Gruppierungen von Zentralneuronen in vereinfachter Form funktional gruppiert, die vorwiegend im erweiterten Medulla oblongata angesiedelt sind und das rhythmische Abwechselspiel von Ein- und Ausatmen unbewusst durchlaufen. Im Zusammenspiel der verschiedenen untereinander verbundenen Neurongruppen wird die Atmung gesteuert. Manche behindern sich auch gegenseitig, so dass die wechselnde Wirkung von Inspirations- oder Exspirationsneuronen zu einer wechselnden Wirkung der Atemmuskulatur für die Ein- oder Ausatmungsphase führt.

Im Knochenmark wird zwischen einer dorsalen Atemgruppe (DRG) im Gebiet des Kerntraktes solitarii mit (primären) Inspirationsneuronen und einer ventralen Atemgruppe (VRG) im Gebiet des Kerns dupiguus mit exspirativen und (sekundären) Inspirationsneuronen differenziert. 1. Darüber hinaus befinden sich weitere Atemneuronen im erweiterten Medulla (kaudal vom Ausgang des Nervus cranialis glossopharyngeus IX.) sowie Exspirationsneuronen in den beiden Segmenten des höheren Rückenmarks (C1 und C2 des Medullas cervicalis).

Einige der Nervenzelle fördern die Inhalation (inspirierend), andere die Inhalation (exspirierend) und eine weitere Unterbrechung nach dem Inhalieren (postinspirierend). Ihre gegenseitige Interaktion erzeugt den Atemgeräusch. Das Atemzentrum hat die Funktion, eine regelmässige und geordnete Ein- und Austreibung zu gewährleisten und die Atmungsfrequenz und -tiefe an die momentanen Bedürfnisse des Körpers anzugleichen.

Dann wird die Aktivität der Inspirationszellen reduziert und die Exspirationszellen werden vermehrt über einen noch nicht endgültig aufgeklärten Wirkungsmechanismus angeregt, an dem voraussichtlich auch Affekte von Lungenexpansionsrezeptoren involviert sind[3]. Während der Atempause tritt zunächst eine Nachinspirationsphase ein, in der die Atemmuskeln untätig sind und die Atmung durch die passiven Rückstellungskräfte der befüllten Lungen - und Thoraxregion stattfindet.

Durch die tiefere Atmung werden auch die Atmungsmuskeln der Atemwege über die Atmungsneuronen intensiv durchatmet. In Elsevier, München 2012, ISBN 978-3-437-41299-8, S. 145. Hochsprung zu: abc Spekmann et al. : El?evier, München 2008 ISBN 978-3-437-41318-6, S. 470 ff. El?evier, München 2008 ISBN 978-3-437-437-41917-1, S. 258 ff.

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