Yama und Niyama

Jama und Niyama

Mit Yama und Niyama entwickeln wir unsere Persönlichkeit. Die Yama (Sanskrit, m., ?? yama, Enthaltung, Selbstkontrolle) ist die erste Stufe oder das Mitglied des Raja Yoga (oder Ashtanga Yoga oder Kriya Yoga) nach Patanjali und repräsentiert eine Art Verhaltenskodex.

Yoga-Ethik: Yamas und Niyamas.

Jama

Mit Yama und Niyama entfalten wir unsere Person. Im klassischen Yoga-Kloster (Ashrams) wurde und wird kein Student tiefere spirituelle Übung gelehrt, wenn er nicht in der Lage ist, nach Yama und Niyama zu arbeiten. Das sind die internen Bereiche, die unser Handeln regulieren sollen. Das heißt Nichtgewalt. Aber da wir auf allen Yoga-Pfaden karmisches Verstricken vermeiden wollen, allein schon aus egoistischen Motiven, sollten wir sehr vorsichtig sein, wenn wir unsere Gedanken beobachten und beobachten, oder ganz generell in der Mentalhygiene, was wahrheitsgetreu ist.

Inwieweit wir uns in karmischer Verstrickung befinden, können wir uns bewusst werden, wenn wir wachsam sind, wie sehr wir uns darum kümmern müssen, uns zu erinnern, wem wir gesagt haben, was wir uns nicht betrügen sollen und was nicht. Aber das heißt nicht nur Abstinenz. Wofür ist es lebenswert?

Unter all diesen ist die sexuelle Aktivität diejenige, die dich am meisten aus deinem Selbst herauszieht und dich mit deinem eigenen Leib identifiziert das heißt nicht, dass du stiehlst. Wir sollten uns also mit den Sachen befassen, die wir haben und nicht mit denen, die wir nicht haben! Das heißt Befreiung von Gier.

Das ist der einzige Weg, wie wir in Frieden miteinander auskommen können. Das heißt Sauberkeit. Man unterscheidet hier: heißt Sparsamkeit. Mit dem, was uns auf Lebenszeit geschenkt wird, sollten wir uns ausruhen. Glück ist in der eigenen Person zu Hause. Das heißt Buße und Aufopferung ( "Glut", denn es ist die Innenglut, durch die wir die Gottesliebe wieder entzünden), es ist die willentliche Aufgabe von etwas, das uns für das Erzielen von etwas viel Größerem wirklich teuer sein würde.

Taipasya heißt, Platz zu machen für etwas Größeres. Wie wir unseren physischen Leib durch ein Badezimmer läutern, so läutern wir auch unseren subtilen Leib durch Tapasia. Man lernt, seine Anforderungen umzustellen. Das heißt, zu studieren und zu reflektieren. Das ist zweierlei: das Studieren seiner selbst und das Studieren der Offenbarung.

Fühl ich mich wohl in meiner Sathana (auch für die kommenden 30 Jahre) und wo muss sie vertieft oder verändert werden? wörtlich übersetzt heißt das "jeden Hauch (also das ganze Leben) Gott geben". Das heißt, eine Gott gewidmete Menschenseele zu werden. Lasst ihn wieder zum Mittelpunkt des Alltags werden.

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