Yoga Atemübungen

Atemübungen im Yoga

Neue Kraft und Energie mit stehenden Yoga-Atemübungen. Das Pranayama (Sanskrit, m., ???

??????, pr???y?ma) ist das vierte Mitglied des Raja Yoga (oder Ashtanga Yoga oder Kriya Yoga) nach den Yoga-Sutras von Patanjali und beschreibt die Vereinigung von Körper und Geist durch Atemübungen. Diese Atemübungen, auch Pranayama genannt, sind eine der drei Säulen des Yoga und unverzichtbar in seiner Praxis.

Und was heisst das?

Wenn Sie sich für Yoga interessieren, führt kein Weg am Rande des Pranayamas vorbei. Spezielle Atemübungen zusammen mit den Körperübungen (Asanas) und Meditationen sind die drei Grundpfeiler des Yoga. Und was heisst das? Die Bezeichnung "Pranayama" kommt aus dem sanskritischen. Es geht bei uns darum, mit Hilfe spezieller Atemtechnik die Lebenskraft fliessen zu lassen und den Verstand zu erholen.

In der Yogasutra, einer Sammlung von Schriften des Inders Patanjali zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr., wird die Praxis des Pranayama als vierter Teil des so genannten 8-gliedrigen Weges des Yoga beschreib. Durch die Atemtechnik wird der Weg zum Zurückziehen in sich selbst und zur Befreiung des Verstandes bereitet - die Voraussetzung für das oberste Ziel: die Selbstmeditation.

Dies mag zunächst etwas ungewohnt erscheinen, aber im traditionellen Yoga steht die Betrachtung im Vordergrund. Atemübungen sind auch im körperorientierten Yoga wie dem in Deutschland weit verbreitet: Sie trainieren die Wahrnehmung und geben inneren Frieden. Das Atmen und damit auch der Verstand kann nur durch gezielte Übung beruhigt werden.

Diese Asanas, d.h. die Körperübungen, werden immer in Kombination mit den besonderen Atemübungen des Pranayamas durchgeführt. Ihr Atem kann Ihnen jederzeit anzeigen, ob Sie die Asanas mit der korrekten Stärke aufführen. Auch bei einer komplexen Yoga-Übung soll die Luft flüssig und gelassen bleiben, um noch weiter in die Bewegungen einzudringen und die Muskeln mit ausreichend Luft zu füllen.

Ingesamt gibt es etwa 50 unterschiedliche Atemübungen im Yoga. Die bekannteste Technik des Pranayamas ist die so genannte Nadel Shodhana. Ein weiteres Atemtraining ist die Chakraatmung. Beim Atmen werden die sieben körpereigenen Kraftzentren, die so genannten Chakras, sukzessive angesprochen. Damit man diese Atmungstechnik des Pranayamas ausführen kann, ist jedoch nicht nur die Beherrschung der Chakras notwendig, sondern auch ein wenig Einübung.

Danach lernen Sie mit Hilfe der Atemübungen Ihre Aufmerksamkeit zu trainieren und die Asanas zu intensivieren - und können so die tiefere Bedeutung des Yoga miterleben.

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