Yoga der Ernährung

Ernährungsyoga

I. Ernährung wirkt sich auf das gesamte Wesen aus. Viele Menschen, die durch die Hektik des heutigen Lebens verwirrt sind, suchen nach Wegen, ihr Gleichgewicht wiederzufinden! Ein anderer Ernährungsansatz soll ein tieferes Verständnis der Beziehung zwischen Mensch und Natur ermöglichen.

Beispiel Izvor 204 - Yoga der Ernährung

Angenommen, Sie haben aus irgendeinem Grunde mehrere Tage lang nichts gegessen. Haben Sie schon einmal an die Macht der Elemente in der Nahrung gedacht? Haben Sie schon einmal bemerkt, dass eine Mahlzeit effektiver ist als Ihre Gedanken, Ihre Gefühle oder Ihr Wunsch, Sie wieder auf die Füße zu bringen?

Du gibst der Nahrung nur eine instinktgetriebene, aber keine intellektuelle, bewusste Bedeutung, obwohl nur sie dir Energie und Gesundheit zurückgeben kann. Man hat herausgefunden, dass das Essen, das in göttlichen Labors mit unsäglicher Weisheit zubereitet wird, magische Elemente enthält, die sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit erhalten oder wiederherstellen können und zu den höchsten Erkenntnissen verhelfen.

Doch um diese Elemente einsetzen zu können, muss man die dafür notwendigen Voraussetzungen haben. Doch diese Einstellung zur Nahrung ist nur ein Instinkt, den der Mensch mit dem Tier gemeinsam hat. Die Menschen schlucken die Nahrung ganz mechanisch und unbewusst, schlucken ohne zu zerkauen, rollen verwirrte Gedanken im Köpfchen, haben chaotische Gefühle im Herz und streiten oft auch noch.

Er versucht immer, die besten Bedingungen zu schaffen, um die in den Labors der freien Natur vorbereiteten Elemente aufzunehmen, erinnert sich, verbindet sich mit dem Schöpfer und spricht vor allem nicht beim Fressen. Langsam und gut isst man - das fördert natürlich die Verdauung, aber es gibt noch einen anderen Grund: Der Maul ist das wichtigste, das spirituellste Labor des Körpers.

Die Mundhöhle hat die gleiche Funktion wie der Bauch, aber auf einer subtileren Stufe; sie absorbiert die ätherischen Teilchen der Nahrung, die feinsten und stärksten Energien. In der Mundhöhle befinden sich außerordentlich raffinierte Geräte, nämlich die auf und unter der Lunge befindlichen Stopfbüchsen, die die Aufgabe haben, die wesentlichen Nahrungsbestandteile zu sammeln.

Wieviele Male haben Sie das schon erlebt: Wenn Sie hungerten, keine Energie hatten, aßen Sie etwas.... schon die ersten Bisse machten Sie wieder gesund und wach, noch bevor das Essen selbst verdaut war. Der Organismus hat bereits im Maul Energien aufgenommen, wesentliche Elemente, die das Nervensystem versorgt haben.

Schon bevor der Bauch die Nahrung aufgenommen hat, ist das Nervensystem bereits ernährt. Sie sollten sich nicht wundern, wenn ich von wesentlichen Elementen spreche, die aus der Nahrung genommen werden müssen. So besteht eine Obstsorte aus Feststoffen, flüssigen, gasförmigen und ätherischen Stoffen. Aber es ist von größter Bedeutung, denn der Mensch ernährt seine feinstofflichen Leiber mit den feinstofflichen Teilchen der Nahrung.

Er hat nicht nur einen physischen, sondern auch andere, viel feinere Leiber, die der Ort seiner psychischen und spirituellen Fähigkeiten sind (Äther, astral, mental, kausal, Buddha, atman body). Daher erhebt sich die Frage, wie er diese subtilen Leichen, die aufgrund seiner Unwissenheit oft ohne Nahrung bleiben, ernähren soll. Aber er ist unfähig, seine anderen Organe zu ernähren: den Ätherkörper (oder Vitalkörper), den Astralkörper (Sitz der Gefühle und Empfindungen), den Mentalkörper (Sitz des Intellekts) und noch weniger die anderen höheren Organe.

Ich empfehle, das Essen gut zu zerkauen, das bezieht sich hauptsächlich auf den physischen Teil. So wie die Atemluft die Flammflamme entzündet - Sie wissen, dass Sie zur Wiederbelebung eines Feuers wehtun müssen - so tun Sie es auch während des Essens. Verdauung ist nichts anderes als eine Verbrennung, genau wie Atmung und Nachdenken.

Sie sollten also von Zeit zu Zeit innehalten und durchatmen, damit der Ätherkörper durch diese Verbrennung die feineren Partikel aus der Nahrung aufnehmen kann. Er ernährt sich von Gefühlen und Empfindungen, d.h. von Elementen, die noch subtiler sind als die ätherischen Teilchen. Indem Sie sich für einige Augenblicke der Verliebtheit dem Futter zuwenden, bereiten Sie Ihren Astralkörper darauf vor, noch mehr wertvolle Partikel als die ätherischen Substanzen zu extrahieren.

Hat der Astralkörper diese Elemente aufgenommen, kann er die höchsten und erhabensten Gefühle vermitteln: die Zuneigung zur ganzen Erde, das Gefühl, glücklich zu sein, in Frieden und Harmonie mit der Umwelt zu sein. Doch in ihnen ist etwas verloren gegangen, sie empfinden keinen Schutz mehr durch Maria Himmelfahrt, weil ihr Astralkörper nicht gefüttert wurde.

Während Sie Ihren Astralkörper nähren, können Sie Gefühle unbeschreiblichen Wohlbefindens erleben, die Großzügigkeit und Zugeständnisse hervorrufen. Der Eingeweihte konzentriert alle seine Gedanken auf die Nahrung, er schliesst gar die Ohren, um sich besser konzentrieren zu können. Weil die Nahrung für ihn eine Offenbarung von Gott ist, versucht er, sie in all ihren Aspekten zu erfassen: woher sie kommt, was sie enthält, welche Eigenschaften ihr entsprechen, welche Lebewesen sie behandelt haben, denn an jedem einzelnen Bäumchen und jeder Pflanze arbeiten unsichtbare Lebewesen.

Indem er sich auf diese Überlegungen konzentriert, nimmt er Elemente aus der Nahrung, die über denen der Astralebene sind. Der Astral- und Mentalkörper sind Träger von Gefühlen und Gedanken, und diese beiden Organe brauchen angemessene Nahrung, damit der Mensch seine Aufgabe im Bereich von Verstand und Intellekt erfüllen kann.

Neben dem Äther-, Astral- und Mentalkörper haben die Menschen andere spirituelle Wesen, die ebenfalls genährt werden müssen: Du fütterst sie mit deiner Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer. Bei der Fütterung dieser drei höheren Organe werden die feinen Partikel, die Sie aufgenommen haben, an das Gehirn, den Solarplexus und alle Organe weitergegeben.

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