Yoga und Atem

Yogalehrer und Atmung

In Kundalini Yoga gibt es die acht Maha Kumbhakas, auch die acht großen Yoga Atemübungen genannt. Der Atem versorgt nicht nur Ihre inneren Organe mit Sauerstoff. Leben atmen: Verbinde dich mit deinem Atem und befreie deine Atemwege mit sanftem Atem Yoga! Lassen Sie Ihren Atem mit liebevoller Achtsamkeit frei.

Yogapraxis und der Atem| Die Lebenskunst

Das ganze unser ganzes  Leben wird durch den Atem bestimmt: wir werden hineingeboren und wieder ausatmen. Die erste und zugleich letzter Schritt unseres Daseins ist der Atem. Obgleich der Atem das zentrale Element unseres Daseins ist, der Antrieb, der unsere Reise durchs ganze Land möglich macht, widmen wir ihm wenig Aufmerksamkeit.

Atem ist so sehr ein Teil unseres Leben, dass wir keine Lust haben, darauf zu achten. Nur ein wenig Rücksicht auf die Atemwege kann zu einer Vielzahl von Vorteilen für die Gesundheit beitragen. Zum Beispiel ein verbessertes Abwehrsystem, ein ruhiger und entspannter Verstand und ein glücklicher Allgemeinzustand. Richtig, aber: Pranayamas (Atemtechniken) dienen dazu, den Luftstrom zu regeln und Verstopfungen in den Nadis (feine Energiekanäle) zu mindern.

Breath ist unser beste Freundin. Zum Beispiel: Atmet man nicht sehr rasch, wenn man verärgert ist, und balanciert und beruhigt, wenn man locker ist? Dies beweist, dass der Atem nicht nur mit dem Organismus, sondern auch mit dem Verstand in Verbindung steht. Durch das Richten der Konzentration auf Ihre Atemluft durch Pranayamas beruhigt sich Ihr Verstand, denn auf diese Weise verstärken und regelm?

Die Bezeichnung "Pranayama" setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: Prana (Lebensenergie oder Atem) und "Yama" (Regulierung oder Unterbrechung). Durch den Durchbruch durch unser übliches Atmungsmuster, wie es in der Praxis des Pranayamas geschieht, achten wir auf die Atmen und damit auch auf unsere körperliche und geistige Verfassung. Die Pranayamas erfüllen den Organismus mit viel Prana, was zu einem energetischen und positivem Status beiträgt.

Andererseits kann ein niedriges Pranalniveau im Organismus zu erhöhten Ängsten und Stressgefühlen führen. Das ist möglich, wenn wir in der Zwischenzeit auf den Atem aufmerksam machen. Und wenn wir uns auf den Atem fokussieren? Die Seele erholt sich, weshalb man besser in der Asana (Yogastellung) bleiben kann.

So verlagert sich der Schwerpunkt von der Unbequemlichkeit der Position auf den entspannten Augenblick der Asana. Warum versuchst du es nicht das naechste Mal, wenn du Yoga machst? Beim Praktizieren Ihrer Yoga-Übungen kann Ihr Verstand oft mitreisen. Die Körperübungen werden durchgeführt, während der Verstand anderswo ist.

Es ist sehr wichtig, in solchen Momenten seine Augen auf den Atem zu richten, denn er führt Sie zurück in den jetzigen Moment. Auf diese Art und Weisen werden Sie sich der Streckung bewußt und können 100%ig bei Ihren Bewegungen dabei sein. Sie können sich so noch mehr erholen ( "ein Lachen lockert alle Gesichtsmuskeln") und Ihre Bewegung geniessen.

Halt nicht den Atem an, wenn du nicht darum ersucht wirst. Unbewusstes Atmen ist in der Regel mit Anstrengungen in der Körperhaltung assoziiert. Man fühlt sich aufgefrischt und gefüllt - der Spirit wird ruhig und es entsteht tiefer Genuss. Das regelmässige Yoga trainiert sowohl körperlich als auch geistig und hat viele gesundheitliche Vorteile.

Im Falle von Unwohlsein oder Krankheiten, praktiziere Yoga nach dem Vorschlag deines Doktors und eines Sri-Sri-Yoga-Lehrers.

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