Yogi Ernährung

Die Yogi-Ernährung

"Eat to live, not live to eat" ist die yogische Einstellung zur Ernährung. Tips für die Yoga-Diät Die Ernährungsphilosophie ist vielfältig, aber gibt es auch eine klassisch "yogische Ernährung"? Katarina Goßmann über die aus Patanjalis Yoga-Sutra abgeleiteten Ernährungsrichtlinien. Die Ernährungsphilosophie ist vielfältig - manche sollen Sie schlanker machen, andere gesünder, muskulöser oder faltenfreier. Yoga-Ernährung hingegen hat drei Ziele: einen gesünderen Organismus, einen klareren Verstand und ein gutes Karmas.

Aus einem der bedeutendsten Yoga-Texte, dem Yoga-Sutra von Patanjali, können die grundlegenden Regeln der Yoga-Ernährung abgeleitet werden. Ernährung ist dabei von wesentlicher Bedeutung. Alle von Ihnen benutzten Nahrungsmittel sollten von biologischer Qualität sein, sonst wird Ihr Organismus (und die Umwelt) unnötigerweise mit Pflanzenschutzmitteln und dergleichen beladen, es ist unumgänglich, Toxine aus der Atemluft usw. zu absorbieren und Ihr Organismus wird auch bei Stress Substanzen produzieren, die er so rasch wie möglich abbaut.

Bei der Entgiftung helfen viele "volle" Drinks wie stille milder Tee und Kräutertees, was die Ausscheidung von unerwünschten Stoffen aus dem Organismus fördert. Sie wissen ganz klar, was Sie brauchen und was gut für Sie ist. Ändern Sie Ihre Ernährung und beobachten Sie Ihren Körper: Wie toleriert er individuelles Gemüse?

Sie essen sehr rasch, kauen nicht richtig, schauen nebenbei fern? Auch in der Yogalehre ist dieses Reinheitsprinzip zu finden, dass alles auf der Erde eine der drei nachfolgenden Charakteristika hat (Gunas) - "Sattva" = Sauberkeit, "Tamas" = Massenträgheit und "Rajas" = Wirken. Jogis sollten Nahrungsmittel vorziehen, die "Sattva" (rein) sind.

Darunter fallen alle naturbelassenen, frisches Essen: Früchte, Gemüsesorten, Getreide, Schalenfrüchte, Kerne usw. sowie Vollmilch. Andererseits nehmen diejenigen, die Fertiggerichte und Fastfood essen, eine Menge unnötiger und im Extremfall giftiger Stoffe auf - E-Stoffe, Konservierungsmittel, Geschmacksstoffe und so weiter. Sie sollten das Essen von "Tamas" und "Rajas" meiden:

Die Tamas ist alles, was schwierig und langsam ist oder macht, aber Rajas wirkt kräftig und breitet Unrast aus. Spiritus, Kaffe, Zwiebeln* - was macht den Kopf und den Kopf nervös? Aus diesem Grund steht auch der raffinierte Kristallzucker, Weißbrot und andere Kohlehydrate, die den Zuckerspiegel anheben.

Doch auch Fische und Fleische, die ebenfalls rasch verdirbt und Toxine entwickelt (siehe Saucha). Weil solche Nahrungsmittel einerseits weniger NÃ??hrstoffe enthalten als frisches, andererseits riskieren Sie, dass Sie verdorbenes Futter einnehmen. Wenn man zu viel frisst, wird man träge, wenn man zu wenig frisst, hat man ein schwaches Gefühl. Deshalb hätten alle Nahrungsmittel ohne Gewalt hergestellt werden müssen.

Für den Yogi ist eine pflanzliche oder pflanzliche Ernährung daher ein folgerichtiger Ansatz. Manche Jogis kommen nicht ganz ohne Rindfleisch und Fische aus, fressen aber kaum Tierprodukte und solche in Bio-Qualität. B. K. S. Iyengar schreibt: "Ob Sie Vegetarier sind oder nicht, ist eine Frage der Persönlichkeit, die von unserer Kultur und den Gepflogenheiten des Geburts- und Bildungslandes geprägt ist.

Ein vegetarisches Essen ist auch ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung von "Saucha" (siehe oben) - denn vegetarisch und vegan wird auf die Einnahme von antibiotischen Mitteln, Stresshormonen, Umweltgiften etc. verzichtet. Was ist das im Hinblick auf die Ernährung der Yogis zu deuten? Erstens sollten Sie einen angemessenen Lebensmittelpreis bezahlen - der Produzent sollte in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Wenn Sie zu viel oder zu rasch essen, riskieren Sie kurzfristige Verdauungsprobleme und langfristige Adipositas. Die yogische Ernährung setzt auf Speisen, die den Blutzuckergehalt auf einem ausgewogenen Niveau erhalten, den Organismus und den Verstand mit optimalen Nahrungsbestandteilen ausstatten, leicht verdaulich sind und gerecht und ohne Gewalt hergestellt wurden. Es gibt übrigens ein Gerücht, dass Zwiebel und Knoblauch für Yogis ungünstig sind, weil die Yoga-Lehrer die unangenehmen Ausatemungen ihrer Studenten vermeiden wollen....

Verzweifelt sind alle Liebhaber von Zwiebel und Zwiebel nicht: Assafoetida (auch bekannt als Assant, Teufelsdreck und Hing) ist ein guter Nachfolger.

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