Zwangsstörung Therapie

OCD-Therapie

Sie ist individuell und hängt von der Schwere und Art der Erkrankung ab. Es wird eine korrekte Diagnose gestellt und eine angemessene Therapie eingeleitet. Obsessive Zwangsstörungen sind durch wiederkehrende zwanghafte Gedanken und/oder Handlungen gekennzeichnet. Sie werden am besten für die psychotherapeutische Behandlung von obsessiven Zwangsstörungen untersucht. Obsessive Zwangsstörungen können in der Regel mit gutem Erfolg behandelt werden.

Häufig hilfreich: Kognitive Verhaltens-Therapie (Kognitive Behavioral Therapy)

Eine Zwangsstörung ist eine individuelle Therapie, die von der Stärke und dem Typ der Erkrankung abhängt. Mögliche Optionen sind eine Psychotherapie (Verhaltenstherapie) und eine Arzneimitteltherapie. Gerade bei Kinder und Jugendliche ist die Einbindung der Gastfamilie ein zentraler Teil der Therapie. Besonders hilfreich ist diese Form der Therapie, wenn der Schwerpunkt auf Zwangsmaßnahmen liegt und keine schweren depressiven Symptome vorliegen.

Einfach ausgedrückt, exponiert sich der Betreffende mit Hilfe eines Heilpraktikers schrittweise den Stimuli oder Gegebenheiten, die in der Regel seine Einschränkungen hervorrufen. Sie lernen, die Ängste und Spannungen zu ertragen, die entstehen, bis sie von selbst nachlassen. Dazu ist eine höhere Leistungsbereitschaft des Betroffenen erforderlich. Es muss sich ganz bewußt dafür entschieden werden, noch mehr Ängste und Spannungen zeitweilig zu erfahren.

Für ihn macht es keinen Spaß, dazu genötigt zu werden oder um seines Heilpraktikers willen mitzumachen. Hier ist es oft schwierig, eine unmittelbare Unterstützung des Therapiepersonals zu leisten. Allerdings kann das Netz dann Abhilfe bringen, indem es den Patienten per Videokonferenz fachkundig betreut (internetbasierte Therapie). Therapie und Patienten prüfen, in welchen Fällen die Zwangsvorstellungen entstehen, mit welchen Überlegungen und Empfindungen sie begleitet werden.

Dabei ist es von Bedeutung, dass der Betreffende weiß, welche Rolle die Einschränkungen für ihn haben. Als er sich seinen therapeutischen Einschränkungen stellt, erfährt er, dass Ängste und Spannungen nicht unendlich zunehmen, sondern sich nach und nach aufbrauchen - eine bedeutsame erleben. Arzneimittel aus der Reihe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) können Einschränkungen reduzieren.

Diese werden bei depressiven Erkrankungen eingesetzt, aber auch bei zwanghaften Störungen, meist in höheren Dosen. Fast die HÃ?lfte der mit SSRI versorgten Patientinnen und Patientinnen hat eine deutliche Abnahme der Erkrankung. Wenn die Arzneimittel weiterhelfen, werden sie in der Regel für ein bis zwei Jahre eingenommen. Allerdings können vielfältige Begleiterscheinungen wie Brechreiz und Brechreiz, Diarrhöe, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, reduzierte Libido, Erektions- und Samenergussstörungen sowie Rastlosigkeit und Hektik auftauchen.

Der Patient sollte einen ausführlichen medizinischen Rat über die Auswirkungen und mögliche Begleiterscheinungen einholen. Zwanghafte Störungen können oft nicht gänzlich beseitigt werden. In der Regel können die Einschränkungen jedoch auf ein tragfähigeres Niveau gehoben werden. Im Rahmen von Selbshilfegruppen haben Patientinnen und Patientinnen sowie deren Angehörige die Gelegenheit zum Informationsaustausch mit anderen Patientinnen und Patientinnen. Auskunft und Adresse erhalten Sie z.B. bei der Deutschen Gemeinschaft für Zwanghaftung e. V.).

Eine verhältnismäßig neue therapeutische Komponente bei zwanghaften Störungen ist die Achtsamkeitstherapie. Wissentschaftliche Studien deuten darauf hin, dass die regelmässige Praxis der Achtsamkeit bei zwanghaften Störungen zu einer Verbesserung der allgemeinen Aufmerksamkeit und Gefühlsregulation, einer entspannteren Körperhaltung im Alltag sowie einer Verbesserung von Stimmung und Schlafrhythmus im Vergleich zu einer Zwanghaftigkeit führt.

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