Hydrotherapie

Hydrotherapie ist der Einsatz von Wasser zur Linderung und Heilung akuter und chronischer Krankheiten. Hydrotherapie ist die Verwendung von Wasser (griechisch: hydros = Wasser) zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten. Hydrotherapie umfasst verschiedene Behandlungsformen, bei denen Wasser verwendet wird. In der Hydrotherapie wird Wasser in Form von Wäschen, Abgüssen, Bädern, Packungen und Packungen oder sogar in der Sauna verwendet. In der Hydrotherapie wird das Wasser unter Druck oder in Packungen auf bestimmte Bereiche des Körpers geleitet.

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Hydrotherapie (griechisch ????-, idro-, „wasser-„, aus dem Altgriechischen ????, Hýdor, „Wasser“ und “ ????, therapeutía, „die Therapie“), auch Hydrotherapie und deutsche Hydrotherapie, ist die systematische Verwendung von Heilwasser zur heilenden Heilung von akuten oder chronischen Erkrankungen, zur Festigung der Kýrperfunktionen (Hýrtung), zur Prophylaxe, Rehabilitierung und/oder Regenerierung. Trittwasser: Die Pflegebedürftigen klopfen durch ein kleines Beckensystem mit etwa knietiefem, kalten Nass.

Kneipp- oder Flachguss: Mit wenig Kraftaufwand richtet sich ein Strahl auf Arm, Fuß, Rücken, Gesichts- oder Ganzkörper des stehendem Pflegebedürftigen. Übungsbad: Bei Wirbelsäulenleiden oder Brüchen werden Gymnastikübungen im Bad ausgeführt, teilweise in Verbindung mit Unterwassermassagen. Badewannen: Man unterscheidet zwischen Teilbädern, in denen Arm- und Beinteile Kalt- und/oder Warmwasser zugeführt werden, und Bürstenbädern, in denen der Pflegebedürftige mit einer Bürste einmassiert wird, oder dem Stabbad, in dem das Badewasser in der Badewanne Gleichstrom durchlässt.

Kontinuierliche Dusche: Warmwasser wird bis zu einer vollen Stunde über einen Brausekopf oder eine Duschkappe aufgetragen. Dampf: Die Patientinnen werden heissem Dampf unterworfen, evtl. mit Heilkräutern gemischt, auch in der Sauna oder im Dampfbad (Hammam). Die allgemeine Durchblutung und Atmungsanregung sollte eine weitere Konsequenz der permanenten Applikation von Kaltwasser sein.

Durch die Verwendung von körperwarmem Leitungswasser erweitern sich die Gefäße, was zu einer erhöhten Blutzirkulation zu den Muskeln führt. Hydrotherapie wird nicht vollständig empfohlen: Bei akute und chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Varizen, Entzündungen der Haut mit offener Wunde und grippeähnlichen Infektionen sollte sie bis zum Abklingen der Symptome vermieden werden. In der griechischen Bevölkerung war man bereits der Meinung, dass es heilende Kräfte gibt.

Die römischen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die im Jahre 23 v. Chr. mit Kaltbädern Kaisers August us heilten, galten als Väter der Hydrotherapie. Jh. wurde der gute Name der Hydrotherapie beschädigt, weil man annahm, dass die Übertragung von infektiösen Krankheiten durch die Wasserversorgung erfolgte. Théophil de Bordeu, in Deutschland die Niederschlesier Mediziner Siegfried Hahn (1664-1742) und besonders sein Sohne Johann Siegfried Hahn (1696-1773), dessen 1738 – 100 Jahre später – 1849 der Philosophiestudent Sebastian Kneipp (1821-1897) in der Münchner Hofbibliothek auffand und später erfolgreich[2] seine eigene Behandlung erarbeitete.

Zum Beispiel hat er sie auf eiserne Liegestühle geschnallt und sie aus 6 Metern Tiefe mit Eiswasser übergossen. Er hat die von ihm erwähnten Hydrotherapiemaßnahmen[5] durch Kräutermedizin ergänzt. Karl Friedrich Ferdinand Runge (1835-1882) in seinem Wasserkurhaus in Nassau an der Lahn und in Österreich-Ungarn schaffte den praktischen Sprung nach Deutschland: Wissenschaftlich und theoretisch basiert er auf dem Kur- und Naturarzt Wilhelm Winternitz, der selbst ein Wasserkurhaus in Kaiserslautern bei Wien hatte und 1899 als erster Arzt im deutschen Sprachraum eine Professur für Hydrotherapie an der Wiener Uni innehatte.

Erstaunlich, was die Würfe mit Hilfe von Trinkwasser machen können. Eine Frau war dabei, sich aus der Nose zu verbluten, so kam das ganze Leben lang das ganze Leben auf den Boden; eine Gießkanne mit viel Flüssigkeit an Hals und Hals setzte der Verblutung sofort ein Ende. Die Heilung mit Hilfe von Nässe.

Gussteile, Badewannen, Wickel, Verpackungen, Hitze und Kalt. Jopp, Wiesbaden 1995, ISBN 3-926955-78-3 Hubertus Averbeck: Von der Kaltwasserbehandlung zur Physiotherapie. EHV Bremen 2012, ISBN 978-3-86741-782-2 Alfred Brauchle: Naturheilverfahren in Bildern. Reclam, Leipzig 1937. Dietrich von Engelhardt (ed.): Lebenslauf erörtert. Sauna, München 2002, ISBN 3-598-11462-1 Otto Gillert: Hydrotherapie und Bädertherapie.

München 1990, ISBN 3-7905-0586-2. Christoph Hartung von Hartungen: Zur Hydrotherapie, Diätkur, Massagen und Anregungen. Tauchenaer Verlagshaus, Taucha 2004, ISBN 3-89772-077-9 Jürgen Helfricht: Friedrich Eduard Bilz. Die Sinalco AG Detmold und die Stadt Radebeul, Radebeul 1992 Jürgen Helfricht: Vincenz Prießnitz (1799-1851) und die Aufnahme seiner Hydrotherapie bis 1918 Ein Stück Naturheilkunde (= medizinisch-naturwissenschaftliche Abhandlungen).

Matthiesen, Husum 2006, ISBN 3-7868-4105-5 (auch: Diplomarbeit, Philosophiefakultät, Palacký Universität Olomouc, Lehrstuhl für Geschichtswissenschaft, 2004). Urbane & Fischer, München et al. 2002, ISBN 3-437-46630-5 Alfred Martin: Deutsche Baden in den letzten Tagen. Neudruck Diederichs, München 1989 (ISBN 3-424-00959-8). Julia Pagel (Hrsg.): Biographische Enzyklopädie herausragender Mediziner des 19. Jh.

Stadt und Schwarzenberg, Berlin et al. 1901. Das ist Jill Steward: Die Kultur der Wasserkur in Österreich im 19. Jahrhundert, 1800-1914. Ein: In: Das ist Susan C. Anderson, Bruce H. Tabb (Hrsg.): Wasser, Freizeit und Kultur: Europäische historische Perspektiven. Bergen, Oxford 2002, ISBN 1-85973-540-1, 23-35. Bernard Uehleke: Hydrologie (Hydropathie, Hydrotherapie). Ein: In: Hrsg. Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Lexikon der medizinischen Geschichte.

Die Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1466 f. Hochsprung ? Bernhard Uehleke (2005), p. 1366. High Jumping ? Albert Schalle: The Kneipp cure: the cure of success. Zu: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Lexikon Medizingeschichte. Die Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 496 f.

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