Siddhi

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Die Siddhi ( „skt. ??????, IAST siddhi, tib.“) beschreiben im buddhistischen und hinduistischen System spezielle übersinnliche Mächte und Fertigkeiten, die man nach der Tradition durch geistige Übung aufbringt. Die Siddhis werden in vielen geistlichen Strömen angebetet. Der Spitzname von Shiva ist Siddheswara („Herr der Siddhis“).

Der Tempel Siddheswara in Bhubaneswar zum Beispiel ist diesem Teil von Shiva geweiht. Das Yoga-Sutra von Patrick Sutra beschreibt viele Arten von magischen Kräften, die von Weitsicht, über die Bewältigung von Verhungern und Verdursten bis hin zu Omnipotenz und OmniWissen. Bei einigen verstorbenen Upanischaden sind auch einige Siddhi aufgeführt. Ein Beispiel für die Ausübung des Raja Yoga ist Samyama, von dem man glaubt, dass es zu Siddhi führt.

Aber auch im hinduistischen und besonders im Yoga werden solche magischen Fähigkeiten als Hemmnis für das Eintauchen betrachtet, so dass der Entsagung dieser Fähigkeiten ein spiritueller Prozess zur letzten Erlösung (Moksha) folgen sollte. Der tantrische Buddha (Vajrayana) unterscheidet zwischen dem gewöhnlichen Siddhi und dem höchsten Siddhi. Die Bezeichnung siddhi gibt es nur in der Mehrzahl, die Umgangssprache von siddhis ist formell falsch.

In der Lebensgeschichte diverser Buddhistenmeister spricht „Ordinary Siddhi“ von magischen Kräften und Fertigkeiten wie Gedanken lesen, das Klima verändern, über die Wasseroberfläche gehen, sich durch die Luft oder durch Steine fortbewegen, spontane Heilung von Erkrankungen, die Unverletzlichkeit oder die Toten wieder zum Leben bringen. Entsprechend scheinen die Typen der gewöhnlichen Siddhi fast grenzenlos; sie sollten im tantraischen Buddha als Ergebnis der tantraischen Übung auftauchen und auch vom Eintreten in die einzelnen Stufen des Bodhisattva begleitet werden.

Es gibt in der sutrianischen ( „Mahayana“) und vor allem im tantraischen Buddha unzählige Exemplare von Meistern, die diese oder andere Siddhi erreicht haben sollen. Buddha unterschiedet in vielen Lehren[4] 5 unterschiedliche Typen von gewöhnlichen Siddhi/weltlich höheren mentalen Kräften: Zum einen die unterschiedlichen Zauberkräfte, Iddhi/SiddhiDas Siddhi im engen Sinne als z.

B.: mehrfach und mehrfach werden, wieder eins werden; auftreten und vergehen, unbehindert durch Wände, Stadtmauern und Gebirge und durch die Luft gehen; in Boden und Luft tauchen; auf der Wasseroberfläche wie auf festen Boden gehen; in andere Bereiche der Existenz in Samsara übergehen (z.B.: sich unmittelbar in die himmlischen Bereiche der Existenz verwandeln und von dort wiederkehren können).

Bei der zweiten Wache der Nacht erkannte er das Himmelsauge und bei der vergangenen Wache endlich die höchsten Siddhi/Superweltlich höheren geistigen Kräfte. Die Abkürzung für den Begriff bedeutet „Siddha“ und bezieht sich auf jemanden, der Siddhi erhalten hat. Es ist auch im tantraischen Buddha der Begriff für jemanden, der ein höheres Niveau der Erkenntnis bis hin zum vollständigen Erwecken errungen hat.

Eine Meisterin, die das höchste Siddhi (Erleuchtung) erreicht hat, wird auch Mahasiddha (Sanskrit für „großer Herr der vollkommenen Fähigkeiten“) bezeichnet.

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